"Schulöffnungen"

Habt Ihr als Schule einen hauptamtlichen ITler?
Wenn nicht: Auch hier wieder die Frage: Warum?

Halte sowas für absolut notwendig. Gibt ja in der Regel auch einen Vollzeit-Hausmeister.
Eine Schule mit 500 Schülern ist wie ein Unternehmen mit 500 Mitarbeitern. Da gibt es in der Regel nicht nur einen ITler sondern eine ganze IT-Abteilung.

Nein, es wurden genügend innovative Konzepte vorgestellt, die funktionieren… Umgesetzt wurde keines
Hier mal weitere Info:

Und genau DAS ist der Denkfehler, den gerade alle machen…

SCHON jetzt…“???
Bitte nimm mir meinen Sarkasmus nicht übel…
Aber meinst Du das ernsthaft…?

Die Sache mit dem Internet haben wir uns vor fast 40 Jahren eingetreten… Seit 30 Jahren ist es im Mainstream angekommen… Und vor spätestens Seit dem Jahr 2000 müsste auch der letzte Hinterwäldler mitbekommen haben, dass das nicht wieder weg geht…

Das Thema hätte man sprichwörtlich schon vor jahrzehnten anfassen sollen… ALLER-ALLER-spätestens aber letztes Jahr im Sommer, als die erste Welle vorbei war… Man hätte genügend Zeit gehabt… Aber nö… Nix passiert… Und jetzt… oooopsie… Eine zweite Welle im Winter… Wie konnte das passieren? Konnte ja niemand wissen. Wie hätte man das auch ahnen können, dass alle Virulogen Recht haben.

[quote=„Admiratio, post:3, topic:6053“]
Mal abgesehen davon, dass eine Schule mit ungefähr 90 Lehrkräften einfach ein riesiger Tanker ist, den man so einfach nicht umsteuern kann.[/quote]

Sorry, auch da kann ich nur müde drüber lächeln… Ich arbeite in einem Unternehmen mit 18.000 Mitarbeitern und weltweit 60 Standorten - in vielem hat unser Laden da total versagt, was Corona angeht (anderes Thema). Aber wir haben es in einem halben Jahr auf die Kette bekommen die Infrastruktur für HomeOffice zu schaffen…
Andere Unternehmen mit 300.000 Mitarbeitern haben das auch geschafft…

Wenn mir dann einer erzählt, dass eine Schule mit 100 Mitarbeitern und vielleicht 1000 IT-Endgeräten ein „Tanker“ ist, kann ich mir das Lachen nicht verkneifen.

Ist auch nicht Dein Job! Natürlich kannst Du als kleiner Lehrer nix dazu.
Aber nimms mir nicht übel: Die konservative und altmodische Grundhaltung die bei Dir (trotzd Deinem jungen Jahren) durchkommt, herrscht eben auch bei Politikern vor.

Und daran scheitert es in Deutschland… Wir bilden uns immer so viel auf unser Know-How ein in Deutschland, und dabei sind wir gerade dabei auf allen Ebenen den digitalen Zug zu verpassen…

Mach Dir mal den Spaß und googel mal danach wie das Schulsystem in Dänemark aussieht…

Wir in Deutschland kriegen es nichtmal auf die Kette, dass jeder Schüler Zehn-Finger-Schreiben beherrscht. Von Dingen wie IT-, und Medienkompetenz mal ganz zu schweigen…

Sorry, wenn ich hier etwas emotional schreibe, aber das regt mich auf, ich finde das einfach ARM was wir hier erleben… Was Pädagogik angeht, kann ich das was unsere Politik da gerade abzieht, nur als ein absolutes Totalversagen bezeichnen.

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Nein, haben die allermeisten Schulen nicht. Manchmal teilen sich mehrere Schulen einen ITler, aber auch das ist selten. Im allermeisten Fall machen das einige Lehrkräfte nebenher und bekommen dafür etwas weniger Unterrichtszeit.
Warum ist das so? IT kostet extra Geld, und man konnte bisher anscheinend darauf verzichten, zumindest grösstenteils. Wenn es nicht funktionierte hat man mit den Achseln gezuckt, denn Lehre war und ist offline, an der Tafel, in Büchern, vor der Klasse.

Ja, ist altmodisch, und es wird sich vielleicht auch ab jetzt ändern.

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Wohlwissend, dass deine Warum-Fragen rhetorisch zu verstehen sind, versuche ich mich trotzdem mal an einer Antwort:

Die Endgeräte der Schüler werden nicht durch die Schule gewartet, sondern unterliegen der Wartung im privaten Umfeld (wo sie auch herkommen). Ob das jetzt besser oder schlechter ist, lass ich mal offen.
Und ja, natürlich müssten Schüler eigentlich Geräte von der Schule gestellt bekommen.

Wie von @Admiratio beschrieben wäre es natürlich bereits für die wenigen in der Schule vorhandenen Geräte notwendig, jemanden zu haben, der sie wartet.

„Tanker“ würde ich nicht nur an der Anzahl der Geräte und der Größe der Instituation festmachen, sondern auch am tatsächlich gelebten Mindset. Wie vom OP (und an diversen anderen Stellen) schon ausgeführt, scheitert es im Bildungswesen genau daran.

zur Ursprungsfrage:
Diese überflüssigen Schulöffnungen sind reine Symbolpolitik, weil mit einer offenen, „funktionierenden“ Schule der Staat seine Handlungsfähigkeit beweist - oder das zumindest versucht.
Nachdem jetzt auch dem/den kurzsichtigsten MinisterpräsidentIn klar ist, dass ein herkömmlicher Schulbetrieb in voller Klassenstärke nicht verantwortbar ist (ich vermeide mal das Wort „normal“), macht man eben so etwas, um irgendwie noch von erfolgten „Schulöffnungen“ reden zu können.

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Sieht gerade nicht so danach aus…

Hihi, das Problem ist doch eher, dass eine Schule mit 100 Mitarbeitern eben keine 1000 IT-Endgeräte besitzt, sondern vielleicht 20 oder maximal 50. ^^

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Ich bin mir nicht sicher, ob wir ein Gespräch führen oder du mir nur mitteilen möchtest, was du schon immer mal über das Bildungssystem loswerden wolltest - denn ich erkenne mich in deinen Antworten nicht wieder.

  1. Natürlich haben wir keine ausgebildeten IT’ler, obwohl bei uns im Normalfall täglich 1.000 Menschen auf dem Gelände sind. Warum nicht? Na weil sie niemand bezahlt. Wir haben als staatliche Schule kein Budget - das ist Sache des Schulträgers. Und der macht das entweder sehr langsam selbst (in der Kommune gibt es glaube ich 2-3 Leute für die IT in allen Schulen + sonstigen öffentlichen Gebäuden) oder hat das, wie bereits geschrieben, an einen externen Dienstleister ausgegliedert, der auch nicht wesentlich schneller ist.

  2. Den Podcast kenne ich. Das ist kein Konzept, sondern eine Sammlung von Ideen, die ich zu großen Teilen unterstütze. Das ist alles schön und gut, aber ich kann mir ja keine Gegenwart backen. Die Schule, die dort gezeichnet ist, muss sich entwickeln und die Schnelligkeit dieser Entwicklung wird durch das Spannungsfeld Mittel (Geld, Zeit), Personal und Wille beeinflusst. In keinem der Bereiche ist der Stand so, dass das in Richtung einer schnelleren Entwicklung tendieren würde. Mittel und Personal habe ich bereits angesprochen - aber auch der Wille für eine solche Schule ist auf vielen Ebenen nicht gegeben. Unterhalte dich mal mit Eltern über den Einsatz digitaler Endgeräte in der Schule - du wirst erstaunt sein, auf wie viel tatsächlich konservative Ansichten du dabei treffen wirst. Von politischer bzw. Verwaltungssicht mal ganz abgesehen.

  3. Naja, die Erfahrungen aus der Pandemie konnte man ja schlecht vor der Pandemie in die Zeit danach weiterdenken!? Da geht es auch überhaupt nicht um Dinge wie „das Internet“ - ganz im ernst: wir leben doch nicht hinterm Mond!
    Schön, wenn du im Lockdown viel Zeit hattest - oder in der Zeit nach dem Schulstart. Wir hatten diese Zeit leider nicht, weil wir gearbeitet haben…
    Und alle Gedanken, die wir uns in der Schule nebenbei trotzdem machen, machen wir halt nicht im luftleeren Raum. Wir sind Teil eines großen Apparats und vielfach das letzte Glied in der Kette. Zum Thema „genügend Zeit“ übrigens noch soviel: seit einem Jahr haben wir, wenn ich das richtig überblicke, nicht ein einziges Mal vor Freitagmittag die ab dem darauffolgenden Montag gültigen Verordnungen bekommen. Das hieß also jedes Mal: das Wochenende durcharbeiten (neben den Arbeiten, die am Wochenende sowieso anstehen), damit am Montag Schule nach Maßgabe der Verordnungen überhaupt stattfinden kann.

  4. Freut mich für dich, dass ihr das in deinem Unternehmen alles schnell auf die Reihe bekommen habt. Du scheinst aber nicht zu wissen oder nicht zu verstehen, dass nicht wir als Schule irgendwas beschaffen können. Könnten wir das, wären unsere To-Do-Listen zwar noch voller, aber die Dinge würden vermutlich deutlich schneller und besser funktionieren. Aber es sind auch hier eben „höhere“ Stellen, die über unser Schicksal entscheiden. Von denen wurde uns beispielsweise angekündigt, dass wir im Sommer (2020) Leihgeräte für SchülerInnen erhalten, die keine eigene Technik zu Hause haben. Gekommen sind dieser Geräte Ende Januar (2021). Lehrergeräte gibt es kein einziges - da verzichte ich auch ehrlich gesagt drauf, weil ich gar nicht wissen will, was ich da für ein Gerät bekommen werde. Wie fast alle arbeite ich da lieber mit einem Privatgerät - momentan gibt es dazu ohnehin keine Alternative.
    Aber davon abgesehen machst du hier aus meiner Sicht einen Fehler, wenn du denkst, dass die Ausstattung mit digitalen Geräten gleichbedeutend mit gutem Distanzunterricht ist. Und da können wir uns beide gern die Hand geben, dass man das alles schon vor Jahren in die Wege hätte leiten sollen (auch die Arbeit mit Lernplattformen usw.) - es ist nicht passiert und wir müssen jetzt damit arbeiten und uns für morgen und übermorgen überlegen, wie wir damit umgehen. Eine ab Mittwoch gültige Verordnung zur Ausgestaltung des Unterrichts kam diesmal übrigens Dienstagabend…

  5. Doch, für die Konzepte bin ich als kleiner Lehrer zuständig - denn es gibt ja keinen anderen, der sie schreibt. Und so weit, wie viele in der Ministerialbürokratie von Schule entfernt sind, ist es im Zweifel auch besser so, dass die keine Konzepte für uns schreiben. Wir müssen Schulentwicklung in unserer Freizeit betreiben - oder wir lassen es und es gibt keine Schulentwicklung. Ich will mich gar nicht beklagen, weil ich das gern tue und interessant finde (aus dem Grund kenne ich natürlich die Systeme v.a. in skandinavischen Ländern, hospitiere in den Ferien an anderen Schulen usw.) - aber ich lese bei dir heraus, dass dafür eigentlich andere Stellen zuständig wären. Die gibt es nicht.
    Manchmal flattert die Aufforderung aus dem Ministerium rein, für bestimmte Bereiche ein Konzept zu erarbeiten (meistens innerhalb weniger Wochen) - lesen tut das am Ende aber niemand. Und auch hier gilt: das beste Konzept nützt dir gar nichts, wenn es nicht umgesetzt wird. Wenn du in einem großen und modernen Unternehmen arbeitest, warst du bestimmt schonmal in Change Management involviert (bewusst oder unbewusst) - das geht nicht einfach mal so und schon gar nicht als Dekret von oben. Leichter wird die Sache übrigens auch nicht, wenn du dank Lehrermangel so eine hohe Fluktuation im Kollegium hast, weil häufig nur monatsweise Vertretungskräfte kommen, dass du dir kaum die Namen merken kannst/willst.

Ich bin immer interessiert daran, wie in anderen Bereichen gearbeitet wird. Es hilft mir aber gar nichts, wenn man die Strukturen aus der freien Wirtschaft einfach so auf die Schule anwenden will - da gibt es nunmal andere Strukturen, die ich nicht gemacht habe, die ich auch nicht ändern kann, mit denen ich aber arbeiten muss.
Genauso wie es mir auch gar nichts hilft, mich jetzt hinzustellen und aufzuzählen, was schon alles vor Jahren hätte angestoßen werden können/sollen - und was wir im Übrigen ja auch schon seit Jahren genau so ansprechen, kritisieren usw. - trotzdem muss ich hier und jetzt Lösungen für Probleme finden, die gewaltig sind. Und die, um nochmal auf das Ausgangsthema „Schulöffnungen“ zurückzukommen, meilenweit von einer Lösung entfernt sind.

So, jetzt muss ich ins Bett - muss in ein 4 Stunden wieder los zur Arbeit. Guten Tag in den Start dir!

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Den Frust teile ich mit dir schon seit Jahren. Dasselbe gilt ja bei den Gesundheitsämtern. Es war ja aber bekannt, dass Deutschland in der Digitalisierung auf Rang 27 innerhalb der EU liegt. Schon seit Jahren. Jetzt fällt die Selbstzufriedenheit den Deutschen brutal auf die Füße.

Allerdings muss ich @Admiratio hier in Schutz nehmen, nicht alle Lehrer sind konservativ. Ja, viele Schüler sind ihren Lehrern weit voraus, und manche haben eine Geisteshaltung, die noch aus den 90er Jahren stammt. Allerdings geht es hier um strukturelle DInge, die einzelne Lehrer nicht beeinflussen können:

  1. Bildung ist Ländersache. Wie mit Konzepten und Softwaresystemen umgegangen wird, geben ja die Kultusminister der Länder vor. Dass das Ganze schon seit Jahrzehnten nicht mehr funktioniert, ist ja ein offenes Geheimnis. Gemeinsame Lehrpläne oder Standards, Umzüge von Bundesland zu Bundesland für Eltern mit schulpflichtigen Kindern ein Graus. Jetzt eben der digitale Unterricht.
  2. Ja, es gab ja vom Bund Milliarden. Allerdings war das nur für INVESTITIONEN. Es wurde schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass das ganze Zeug ja auch gewartet werden muss. Das sollte aus den laufenden Kosten gedeckt werden. Jeder, der in der IT arbeitet, weiß, dass der Investitionsanteil häufig das geringste ist. Insbesondere, wenn ich aufgrund des Datenschutzes für erhöhte Sicherheit sorgen muss. Und Hardware geht auch kaputt. Aber das ist eher ein Problem der lebensfernen Politikergeneration 50+, die Hardware wie eine Art Fernseher ansehen, der halt so vor sich hinläuft. Also machen das halt Lehrer nebenbei.
  3. Die Hardware- und Softwareauswahl ist aufgrund des Föderalismus nicht einheitlich. Jeder kocht sein eigenes inkompatibles Süppchen. Selbst auf Landesebene. Jeder ITler weiß, dass das die Wartungskosten immens erhöht, verschiedene Systeme zu fahren.
  4. Dann kommt die Haltung der Bedenkenträger: Datenschutz als Catch-all-killer für jede Lösung oder wie @Admiratio schreibt, „Recht auf Unversehrtheit“ bei Tests. Entweder knicken da die Entscheider schon ein aus Angst vor Shitstorm oder das Ganze zieht sich quälend hin.
  5. Punkto Datenschutz: Wird höher bewertet als Funktionalität. Google Classroom hätte out of the box funktioniert. Chromebooks sind z.B. erschwinglich und auch an sozial Schwache zu verteilen. Was machen wir? Google böse. MS böse. Cloud böse. Amerika ganz böse. Und wenn eigene Lösungen gebaut werden, sind das unterschiedliche Lösungen, die aber nicht die Funktionalität bieten und untereinander inkompatibel sind.

Jetzt kaufen Schulen IPADS. Ernsthaft. Ipads. Keine Tastatur. Die teuerste Lösung ever, aber immer noch keine Infrastrukutur.

Das ist Deutschland 2021. Danke an @Admiratio für den Einblick. Es ist ja bei den Gesundheitsämtern nicht anders, da kann man die Punkte 1 bis 5 genauso durchspielen.
Die Geisteshaltung der Behörden und Politiker, in Teilen der Bevölkerung und der dysfunktional gewordene Föderalismus knallen in der Corona-Krise aufeinander, und die Leidtragenden sind nun alle. Das holst du auch nicht mehr auf.
Aber wenn wir ehrlich sind - viele Deutsche waren doch jahrelang zufrieden wie es war und haben warnende Stimmen wie Lobo überhört. Jetzt kommt halt der Schmerz. Die junge Generation allerdings zahlt jetzt den Preis des Versagens ihrer Eltern und sie tun mir leid. Durch Corona viel früher als ich dachte.

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Ich finde deine Schilderungen interessant - ich habe sie in Punkto „Öffnungen“ nämlich hier in Bremen irgendwie gegenteilig erlebt.
Nachdem die Schlagzeilen kolportierten „Schulen öffnen wieder“ musste ich schon ein wenig schmunzeln. Dadurch, dass die präsenzpflicht aufgehoben war, aber dazu angeraten wurde, Kinder in die Grundschulen zu schicken, waren die Klassen teilweise zu 90% belegt, wie kürzlich ein buten-un-binnen-Artikel (lokaler ÖRR-Sender) gezeigt hat, was sich auch mit den Erfahrungen in meinem Umfeld (viele lehrerInnen) gedeckt hat.
Für mich waren „die Schulen“ die ganze Zeit geöffnet - zumindest wenn man so generalisiert berichtet. Wenn gesagt worden wäre „Sek1 in Schleswig Holstein öffnet wieder“ - ganz andere Nummer. Hier fehlt mir die Differenzierung.

Gleichzeitig wurde noch vor Weihnachten ein iPad für alle SuS und Lehrkräfte in ganz Bremen bereitgestellt. Damit konnte sogar in der Grundschule teilweise echt ordentlicher unterricht gemacht werden. Viele Kids bringen in dem Alter auch schon eine ordentliche Hand voll Medienkompetenz mit (natürlich nicht alle, soziodemografische Unterschiede!), wodurch das lernen durchaus funktioniert. Problem hier natürlich: auch für die 10,20,30…% Kinder die zuhause sind, muss ein extra Unterricht ausgearbeitet werden, was „mal eben“ oben drauf kommt.

Das mit der Ausstattung ist natürlich ein Problem und war es hier auch - bis auf einmal Dinge innerhalb von Tagen bewilligt wurden, die bis dato fünf Jahre oder länger lagen.
Seis drum, insbesondere ein ordentliches mobiles endgerät für jedeN SuS hat den Vorteil, dass sich in diesem Punkt die soziale Ungleichheit mal nicht so durchschlägt, in der auch in der pandemie Kinder aus sozio-ökonomisch Schwächeren Haushalten offensichtlich malwieder schlechter wegkommen.

Grundsätzlich gehe ich in vielen Punkten mit, dass das Konzept Schule IMO grundsätzlich einer grundüberholung bedarf, was Inhalte Struktur etc. Betrifft. Aber das Erörtere ich hier mal nicht.

Btw finde ich die Diskussion hier wirklich interessant! Danke für eure Einblicke.

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/schule-bremen-kritik-corona-100.html

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/grundschueler-zwei-drittel-schule-bremen-100.html

Ich verstehe natürlich was du meinst, aber du darfst hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Du kannst ein Unternehmen nie mit einer staatliche Einrichtung, besonders einer Schule gleich setzen. Dort können eben keine schnellen Entscheidungen getroffen werden, geschweige denn neue Posten geschaffen werden, z.B. die des ITlers. Ich muss dabei immer an Asterix erobert Rom denken und das Haus das Verrückte macht. Denn das beschreibt den bürokratische Wahnsinn dahinter.
Hinzu kommt das kompetente Personen aus diesem Berufszweig sehr viel Geld kosten oder warum sollte so jemand für einen staatlichen Job auf Gehalt verzichten? An den Schulen wurde von der Politik seit Jahren gespart, weil das eben keine Wähler sind. Leider muss man auch sagen, dass die CDU/CSU seit knapp 16 Jahren nichts anderes will als sparen und leider sind Eltern und besonders Lehrer keine Wählergruppe dieser Partei und somit am Ende des Tages auch weniger wichtig als andere Gruppen. Das ist eben die harte Realität in dem Deutschland mit der Regierung, die wir uns ausgesucht haben über viele Jahre.

Und es wurde im Sommer durchaus über Möglichkeiten nachgedacht, aber es gab eben weder Geräte noch Personal, da im Sommer auch eben große Unternehmen mit sehr viel Geld den Vorzug hatten. Das ist eben Angebot und Nachfrage. Man hätte diese Entwicklung natürlich schon vor Jahren anstoßen müssen, was übrigens manche Bundesländer auch getan haben ohne wirkliche finanzielle Hilfen. In Rheinland-Pfalz lief nämlich schon vor Corona eine Kooperation mit Webex und es gab Konzepte., Ich selbst machte mein Abitur mit Schwerpunkt Wirtschaft auf einer öffentlichen Schule mit einem Laptop in 2006, auch in RLP. Also sollte man auch deutlich unterscheiden welche Länder mit welcher Führung wo versagt haben und wie viel Hilfe seit Jahren vom Bund kommt, oder besser nicht kommt.

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Sehe ich anders. Ich weiß, das in staatlichen Organisationen alles drei mal so lange dauert, aber rein strukturell ist eine Schule nicht mal ansatzweise so komplex wie in Unternehmen.

Und mein Vorwurf ging auch weder an die Lehrer noch an die Schulen, sondern an die Politik!

Auch das ist ein Grundproblem an das man ran muss, aber keines das andere staatliche Institutionen nicht auch hätten (ich hatte mich nach dem Studium auch bei einer staatlichen Stelle bewirben, um dann doch einen Job in der Wirtschaft angenommen, weil dort das doppelte(!) verdient habe).

Pädagogen, Lehrer, Forscher haben darüber nachgedacht… Aber niemand in der Politik (zumindset niemand der was zu sagen hat).
Ansonsten ist nämlich im Wesentlichen auch beim „Nachdenken“ geblieben.
Man hätte zumindest mal bundesseitig irgendeinen Leitfaden für Schulen und Lehrere entwickeln können, den man einfach an alle verteilt. Empfehlung wie Wechselunterricht aussieht, praktische Anleitung wie man ein Online-Meeting aufsetzte etc.
So dass Lehrer sich das nicht alles selbst anlesen müssen…

Ganz genau… Aber gemessen daran, dass wir seit Neujahr in der Politik gefühlt über nichts anderes diskutieren, als darüber, ob und wie man die Schulen öffnet, ist das einfach ein Armutszeugnis.

lg, Dave

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Wie immer bei Bildung: drüber diskutieren kostet nichts, alle können (zumindest glauben sie das) mitreden und man täuscht vor, das Thema auf dem Schirm zu haben und bereit zu sein um Probleme zu lösen.

Im Prinzip sind wir uns da beide ja schon einig, dass vor allem die Politik völlig versagt hat. Allerdings finde ich es zu kurz gedacht dies nur auf die Pandemie zu beschränken. Das was wir jetzt in Schulen, Behörden und anderen staatlichen Einrichtungen an Problemen durch absolut rückständige IT sehen ist das wahre Erbe von Angela Merkel. Sie hat eben nie wirklich etwas getan in fast 16 Jahre Kanzlerschaft. Dazu hat gestern Sascha Lobo einen sehr schönen Kommentar im Spiegel geschrieben. Hier der Link:

https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/angela-merkel-in-der-corona-pandemie-verfahren-auf-sicht-kolumne-a-4587b945-d861-4325-86d5-ca19f64440d2

Er beschreibt finde ich sehr treffend unser heutiges Problem. Merkel hat sich während ihrer Kanzlerschaft auf den guten Wirtschaftsdaten ausgeruht, die maßgeblich durch Schröders Agenda ermöglicht wurden. Die CDU/CSU hat aus dieser wirklich starken Basis einfach weniger als nichts gemacht. Keine sinnvollen Investitionen, keine Entwicklungen für die Zukunft. Der Bund hätte den Netzausbau massiv beschleunigen müssen mit viel Geld. Außerdem hätte Gelder für die Länder viel früher bereit gestellt werden müssen, um die Schulen grundlegend aufzurüsten. Zusätzlich muss dringend die Ausbildung der Lehrer an den Unis um ein eigenes Pflichtmodul digitales Lernen erweitert werden. Ich hoffe einfach die jüngeren Wähler erinnern sich im Herbst, welche Partei maßgeblich seit 16 Jahren in diesen Ministerien saß.

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Nun, genau dieser Vergleich ist es ja, den man nicht ziehen darf. Eine Schule ist Teil eines Riesenunternehmens, zu dem tausende weiterer Schulen gehören. Finanzierung, Ausstattung, Personal, Infrastruktur hat die einzelne Schule nur sehr eingeschränkt unter Kontrolle.

Das ändert aber nichts daran, dass Du mit dem Rest größtenteils recht hast.

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Ich glaube ihr seid euch recht einige dass eigentlich eine bessere IT-Infrastruktur nicht allzu schwierig wäre, dass sich allerdings jemand darum kümmern müsste. Mit einigen Stunden pro Woche kann man auch hundert Mitarbeiter und Tausend Endgeräte nicht in den Griff bekommen wenn man das nur nebenberuflich macht.

An meiner alten Schule waren die verantwortlichen Personen eine Informatiklehrerin und zwei Leute aus dem Leistungskurs. Es ist schon recht seltsam anzunehmen dass eine Schule jetzt mal soeben Dinge umstellen könnte… Dazu muss echtes Fachpersonal ran und man kann mir nicht erzählen dass die qualifiziertesten ITler Informatiklehrer werden. Ohne jemandem nahetreten zu wollen hat man damit eben nicht unbedingt Leute, die dazu quaifiziert sind solche Netzwerke zu warten.

Und mal abgesehen davon macht billige vs. vernünftige Hardware auch einen riesen Unterschied. Ich habe neulich an einem Institut gearbeitet das Netzwerkswitches von einem Anbieter hatte, der 2014 aufgekauft wurde und den Support einstellte. Das kriegt man mit den besten Kräften der Welt nicht in den Griff das ist einfach sch… Das kriegt aber in unterfinanzierten Schulen mal als Argument durch wenn es doch funktioniert…

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Die Rente ist in der Pandemie zuverlässig geflossen. :wink:
(Bevor jemand kommt: ja, alle staatlichen Leistungen und Gehälter wurden wohl recht zuverlässig weiterbezahlt. Und ja, die Corona-Hilfen wurden nicht zuverlässig gezahlt.)

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Okay, da kenne ich mich zu schlecht aus um das zu 100% bewerten zu können. Aber afaik sind Schulen da relativ autark, wie sie ihre IT gestalten. Das Szenario, dass man sich mit anderen Schulen in irgendeiner Form vernetzen müsse sehe ich gerade nicht als sonderlich relevant an…
Und natürlich funktioniert da einiges anders. Aber, das die Gehälter z.B. vom Land gezahlt werden, nimmt ja noch eher Komplexität
Das einzige was man bräuchte, wäre Kapital für Mitarbeiter

Man könnte doch beispielsweise sagen: Pro 1000 Schüler gibt es die Kohle für eine Vollzeitstelle. Hat eine Schule weniger Schüler, muss sie sich halt eine Kraft teilen. Dazu noch eine Monatspauschale (30 Euro oder so) pro Schüler für Infrastruktur - und das Problem ist gelöst.

Ich befürchte dann geht das Gerangel los wer die Stelle zahlt. Wenn sie keine Lehrkraft ist, dann ist sie Verwaltung, sprich so etwas wie ein Hausmeister, das zahlt dann die Kommune. Die sind bekanntermaßen ohnehin knapp bei Kasse. Ich kann nicht einschätzen ob man das beim Land aufhängen kann, so rein rechtlich.

Hinzu kommt, dass dann überall etwas anderes aufgebaut wird. Unterschiedliche Netzwerke, unterschiedliche Geräte, Verwaltungstools, Software, Videokonferenz-Software. Das müsste zumindest auch über das Land wenn nicht sogar vom Bund bereitgestellt werden. Ich verstehe auch nicht wieso man den Internet-Anschluss der Schulen ans Internet nicht ausschreibt und von einem Anbieter machen lässt. Vielleicht sogar bezahlt vom Bund.

Wie bei so vielen Projekten verderben einfach viele Köche den Brei.

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Das finde ich jetzt persönlich nicht so schlimm… Das soll der Schul-Admin so entscheiden wie er das für richtig hält. Durch eine diversifizierte IT-Landschaft in den Schulen, hat man keine Nachteile. Denn wie gesagt: Eine Schule ist da ja relativ autark, eine Vernetzung mit anderen Schulen bringt da nur wenig Vorteile.

Es wäre zwar sicher wünschenswert hier eine Open Source Plattform zu haben. Ich kann mir nur beim besten Willen nicht vorstellen, das die das gebacken bekommen. Alles was ich an großen IT-Projekten auf Bundesebene gesehen habe, haben sie irgendwie durch Inkompetenz am Ende kaputt-gekriegt. Epost-Brief, Anwaltspostfach, Corona-App, etc.

Das ist auf jeden Fall eine gute Idee…Aber eine gute Internet-Anbindung ist das imo das geringste Problem.

Aber Dave, das stimmt halt so alles nicht. Schulen haben keinerlei Einfluss auf ihre IT - weniger autark kann man nicht sein! Wir schreiben Konzepte und die gehen dann an den Schulträger. Wenn du Glück hast, bekommst du am Ende ungefähr das, was du laut deinem Konzept brauchst. Das ist aber abhängig vom Schulträger. Und der orientiert sich wiederum an den Konzepten aller Schulen, für die er zuständig ist - bei meinem Schulträger sind das ungefähr 40 Schulen! Da werden dann Bedarfe gebündelt (und häufig fallen Posten, die nur eine Schule meldet, hinten runter, weil man das dann nicht in größeren Mengen beschaffen kann, um Kosten zu sparen), dann muss das alles ausgeschrieben werden und so geht Zeit ohne Ende ins Land, ohne dass sich etwas verändert.

Wenn du also sagst, eine Schule sei weniger komplex als ein Unternehmen, würde ich da deutlich widersprechen! Nur mal ein kleiner Überblick zum Thema „Gehälter“, weil du das genannt hattest:
Für die Gehälter des Lehrpersonals ist tatsächlich das Land zuständig. Die Stellenzuweisung orientiert sich auch tatsächlich an der Schülerzahl (also im weitesten Sinne, denn daraus ergeben sich ja dann Unterrichtsbedarfe, die abgedeckt werden müssen), wird aber durch Schulämter vorgenommen, die i.d.R. für mehrere Landkreise zuständig sind (und auch völlig unterbesetzt - wenn bei uns ein Kollege ausfällt, müssen wir mittlerweile selbst auf dem Unicampus Studenten anquatschen oder ehemalige Praktikanten kontaktieren, da uns niemand Ersatz beschaffen kann und der Unterricht somit ansonsten einfach dauerhaft ausfallen würde). Dazu kommt ja aber noch weiteres Personal, das es in einer Schule so gibt: das nicht-pädagogische Personal wird nämlich i.d.R. von der Kommune bezahlt und ist auch dort angestellt. Die orientieren sich grob an der Schulgröße, vor allem aber natürlich an ihrem eigenen Finanzrahmen - und der ist bei vielen Kommunen ziemlich dürftig. Heißt also, dass „das Land“ da gar nichts festlegen kann, weil die Zuständigkeit bei den Kommunen liegt. Aus diesem Grund, wie in der gestrigen Lage ja auch angedeutet, sind viele Kommunen auch sehr vorsichtig bei der Bereitstellung von Infrastruktur und Beschaffung von Geräten, weil das alles gewartet werden muss und die Kosten dafür liegen bei den Kommunen - die haben aber für die aktuelle IT schon viel zu wenig Personal. Deshalb werden ja Bedarfe häufig gebündelt und in großen „Paketen“ ausgeschrieben, um dann Mengenrabatte bei Beschaffung und Wartung durch Externe zu erhalten.

Wir könnten das jetzt noch weiterführen, da die zuständigen Stellen in den Ämtern der Kommunen für beispielsweise einen Computer und den Tisch, auf dem der Computer dann stehen soll, nicht identisch sind, weil das eine technische Geräte sind und das andere Möbelstücke. Außerdem gibt es je nach Einzelpreis des zu beschaffenden Produktes nochmal unterschiedliche Haushaltstöpfe, aus denen man sich da bedienen muss (sehr niedrige Einzelpreise sind wenig problematisch in der Beschaffung - je höher das dann geht, desto komplizierter wird es).

Also um das nur mal überblicksartig zusammenzufassen:

  • Bezahlung des pädagogischen Personals erfolgt über das Land
  • Bezahlung des nicht-pädagogischen Personals erfolgt über den Schulträger (Kommune)
  • Beschaffung und Zuteilung des pädagogischen Personals erfolgt theoretisch über die Schulämter, in der Praxis aber meistens durch Eigeninitiative der Schulleitungen, weil durch die Schulämter keine kurzfristigen Bedarfe (die ständig anfallen) abgedeckt werden können - und die Alternative ansonsten Unterrichtsausfall ist
  • Beschaffung von technischen Geräten erfolgt über eine Stelle beim Schulträger
  • Beschaffung von nicht-technischen Geräten erfolgt über eine andere Stelle beim Schulträger
  • die Höhe des Einzelpreises des zu beschaffenden Geräts entscheidet über den Haushaltstopf, aus dem die Mittel dafür genommen werden können
  • die Finanzierung von Großprojekten für Infrastruktur (z.B. Gigabit-Ausbau bzw. -Anschluss einer Stadt/Region o.Ä.) finden nochmal auf einer ganz anderen Ebene statt, auf die die genannten Ebenen eigentlich alle keinen nennenswerten Einfluss haben

Ich weiß nicht, welches Verständnis von „Autarkie“ du hast, aber ich würde behaupten, dass eine Schule so weit davon entfernt ist, wie man nur sein kann. Und die „Komplexität“ ist eben auch enorm, wenn man sich das Gesamtsystem anguckt, in dem Schulen sich befinden - und da eben, wie schon weiter oben geschrieben, häufig am Ende der Kette und abhängig von unzähligen unterschiedlichen Akteuren.

Hmm, sehe ich nicht so. Das bedeutet nämlich, dass es bei Personalwechsel zu Problemen kommt. Wenn der eine IT-Verantwortliche geht, kann nicht übergangsweise ein ITler einer anderen Schule aushelfen. Die Gefahr von „Frickellösungen“ bei Ein-Mann-ITs ist auch hoch, so dass es ein Nachfolger (oder auch nur die Elternzeitvertretung) schwer haben dürfte, die Systeme zu übernehmen. Ähnliches bei den Lehrern - die müssten dann bei jedem Schulwechsel neue Systeme und vor allem Tools erlernen, bei Schülern das Gleiche. Im schlimmsten Fall muss ein Lehrer dann sein komplettes Unterrichtsmaterial neu erstellen. Auch die Entwicklung der Tools dürfte nicht unbedingt davon profitieren, wenn da jede Schule was anderes nutzt. Schulen sind nicht so autark wie der Eindruck erweckt wird. Lehrpläne werden zentral erstellt, Lehrer arbeiten oft an mehreren Schulen, Schüler wechseln Schulen, die Finanzierung ist extern (Kommune, Land, Bund). Und nach der Schule gibt es sehr konkrete Erwartungen, welche Skills die Schüler drauf haben sollten. Außerdem greifen Marktmechanismen die normalerweise dazu führen, dass es keine zu großen Qualitätsunterschiede gibt, für Schulen nicht. Denn die Auswahl an Schulen am eigenen Wohnort ist meist doch überschaubar, ein Wechsel eher schwierig. Man hat das doch jetzt bei Corona gesehen - manche Schüler hatten Glück, andere hatten halt die A-Karte. Die Länder hätten den Schulen nutzbare Angebote machen müssen - teilweise auch Vorschriften an Lehrkräfte. Unsere Universität hatte innerhalb weniger Wochen gute Lösungen für Onlinelehre umgesetzt - das kann ein einzelner ITler an einer Schule doch garnicht leisten.

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