Agamu
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Ein befreundeter Lehrer eines Gymnasiums hat mir die Lage vor Ort geschildert: es werden jede Woche rund 800 Personen mit einem Selbsttest zweimal getestet (sprich ca. 1600 Tests/Woche). Da es bei den spezifischen Tests ungefähr 2% falsch-positive Ergebnisse gibt, müssten ja im Schnitt pro Woche 32 positive Tests geben (selbst wenn niemand erkrankt ist) - jedoch gibt es nur ca. 5 Fälle pro Woche.
Es ist also mehr als fraglich, ob die Schüler/-innen den Test auch vernünftig anwenden.
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LauraL
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In der aktuellen Lage sprecht ihr davon, dass Schulen unterschiedliche Tests bestellen und an die Kinder herausgeben. Ich kann nicht beurteilen, wie es in anderen Bundesländern läuft aber in Niedersachen haben die Schulen kein Mitspracherecht dabei, welche Tests sie bekommen. Schulen werden vom Innenministerium mit den Schnelltests bestückt, was durch die Landesschulbehörde mehr oder weniger koordiniert wird. Hinzu kommt, dass ihr davon sprecht, dass Kinder sich mit dem Stäbchen im Hals „rumprokeln“ müssen. Auch das ist falsch. Es werden jene Schnelltests an die Schulen geliefert, die knapp 2,5 cm in die Nase gesteckt werden müssen. Dies ist zwar auch nicht das angenehmste und vor allem für Kinder im Grundschulalter und deren Eltern eine Herausforderung, macht aber doch nochmal einen Unterschied.
Leider prangert ihr die Schulen in eurem Beitrag stark an und das ist doch ziemlich unfair! In Niedersachsen haben etliche Schulen nicht mal komplette Testkits bekommen, sondern wurden mit Einzelteilen beliefert, die dann von Lehrkräften o.ä. erst zu Päckchen zusammengebastelt werden mussten, bevor sie an die Kinder oder Lehrkräfte herausgegeben werden konnten. Dabei stellt sich dann aber ein Herr Tonne lediglich hin (wie die gesamte Pandemie über) und lässt ein paar leere Worte in seinen regelmäßigen Briefen an die Lehrkräfte und Schulleitungen vom Stapel, die im Endeffekt aussagen „deal with it“.
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Genau das ist doch das Problem, weswegen wir nicht voran kommen. Freiwilligkeit funktioniert beim Verzicht auf Rauchen oder Alkohol trinken, denn jeder schadet sich dadurch in erster Linie nur selbst. Bei Themen wie Umweltschutz oder Pandemiebekämpfung funktioniert das aber nicht, denn die Egoisten profitieren vom „gesunden Menschenverstand“ der Vernünftigen. Und genau das macht unsere Politik gerade. Den Leuten wird erzählt, sie sollen sich doch bitte alle persönlich noch mehr einschränken als sowieso schon, und wenn viele das tun und damit die Pandemie ein Stück eindämmen, öffnen unsere Politiker als Dank dafür denjenigen, die sich möglichst wenig einschränken noch wieder ihre Frisöre, Baumärkte und Biergärten. Das ist einfach eine Frechheit, was einem da unter dem Label „Eigenverantwortung“ geboten wird.
Und mit den Schnelltests ist es dasselbe. Nicht nur haben wir eine Bewegung von Zehntausenden Asozialen im Land, die als Wanderzirkus herumziehen und noch unter dem Schutz der staatlichen Organe alle Pandemiebekämpfungsbemühungen mutwillig sabotieren, wir haben verschwörungsideologische Ärzte, die falsche Maskenatteste und Impfpässe ausstellen. Nein, wir haben auch jede Menge Leute, die z.B. ihren Kindern keine Erlaubnis zur Teilnahme an freiwilligen Tests an Schulen erteilen, weil sie Angst haben nicht in den Urlaub fahren zu können oder gar in Quarantäne geschickt zu werden, wenn jemand merkt, dass ihre Kinder infiziert sind.
Die Länder stellen gerade in den Schulen der Reihe nach von Freiwilligkeit auf Testpflicht um, weil die Teilnahme sonst teilweise deutlich unter 50% lag. Es ist doch davon auszugehen, dass all diese bisherigen Testverweigerer die Testpflicht einfach umgehen oder über das Ergebnis lügen würden, wenn sie den Test zuhause unbeaufsichtigt durchführen dürften.
Ja, in einer optimalen Welt voller vernunftbegabter Menschen wäre es sicherlich sinnvoller, wenn alle zuhause testen, bevor sie in den Bus steigen. Leider muss man sich aber an der Realität orientieren.
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Hallo liebes Lage-Team,
zumindest in Niedersachsen gelten die Vorschriften des MK. D.h. die Vorgaben, wo die SchülerInnen testen, kommen nicht von den Schulen! Im Gegenteil, die Schulen werden so allein gelassen mit der Frage, wie man die Tests sinnvoll überprüfen soll!!!
Auch das Bestellen des Test-Kits obliegt NICHT den Schulen! Für Bestellungen und Logistik ist das Innenministerium des Landes zuständig.
Wir haben also nicht die Möglichkeit die Art der Tests zu bestimmen. BTW bei uns an der Schule sind es tatsächlich Schnelltests, die jedes Kleinkind unter Aufsicht sehr wohl selbst durchführen kann, da die Stäbchen nur in den vorderen Nasenraum eingeführt werden müssen!
Dem ist nichts hinzuzufügen! So ist die Lage bei uns in Niedersachsen!
mrtn22
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Schade war insbesondere, dass runtergespielt wurde, wie hoch das Risiko für die Schüler in der Schule TROTZ Schnelltests ist.
Die Erkenntnis, dass die ersten 3 von 8 ansteckenden Tagen vom Schnelltest nicht erkannt werden, wurde mit „nicht so schlimm“ kommentiert. Epidemiologisch ist das auch richtig: hauptsache der Ausbruch wird erkannt.
Aber für die Schüler und die Familien ist das anders! In München haben wir bei Schülern eine Inzidenz von 260! (vgl. RKI-Daten in der Aufbereitung aus dem Priesemann-Lab: GitHub - semohr/risikogebiete_deutschland ) Das heißt, wir Eltern setzen unsere Kinder einem enormen Infektionsrisiko aus. und das bei einer Long-Covid-Quote von 7%.
Die Schnelltests helfen also für die Absenkung des indivuduellen Risikos (fast) gar nichts. Die Politik streut uns Sand in die Augen mit „Schnelltests in der Schule schaffen Sicherheit“. Nein tun sie nicht!
Und das, lieber Ulf, hätte ich mir gewünscht, dass Ihr erkennt und/oder würdigt.
viele Grüße,
Martin
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Schade, wie die Lage an Schulen dargestellt wurde. Ich bin selbst Lehrerin an einer Förderschule in Bayern und sowohl an meiner Schule, als auch an den Schulen in meinem Umfeld MÜSSEN die Tests IN der Schule stattfinden. Das wurde von der KMS so vorgegeben (Beschluss 09.04. für Förderschulen - gilt aber auch für alle andere Schularten). Lediglich das Personal testet sich Zuhause. Eine große Diskussion gibt es natürlich darüber wie das durchzuführen ist, da es für Kinder mit Behinderung natürlich noch schwerer ist, die Tests selbst durchzuführen, wir aber nur anleiten dürfen. Der Beschluss hat lange auf sich warten lassen und ist durchaus unbefriedigend. Meiner Erfahrung aus einer Woche Testung in der Schule war allerdings durchaus positiv. Auch mit Kindern mit Behinderung. Natürlich können viele Tests nicht zu 100% korrekt durchgeführt werden aber die Toleranz der Kinder gegenüber den Maßnahmen war sehr hoch. Höher als ich es bei vielen Erwachsenen erlebe. Darüber hinaus finde ich es schade, dass die Lage die Schulen so anprangert. Die Testung hat diese Woche sehr viel Zeit in Anspruch genommen, die wir uns natürlich gerne nehmen, aber qualitative Unterrichtszeit noch rarer macht, als sie eh schon ist.
Darüber hinaus ist die Testweise falsch dargestellt: Die gelieferten Tests werden 2-4 cm in die Nase eingeführt und 4mal pro Nasenloch gekreist. Keine Testung fand im Rachen statt.
Was die Bestellung der Tests angeht: leider kann die Schule nicht entscheiden welche Tests kommen. Es wird einfach geliefert was gerade verfügbar ist. Glauben Sie mir, keiner wünscht sich hier verschiedenste Testformate zu erhalten.
Alles in allem fand ich die Darstellung sehr fehlerhaft. Ich höre gerne „Die Lage“ aber das müsste meiner Meinung nach nochmal thematisiert werden.
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Ich möchte mich anschließen, was die Darstellung der Tests in der Schule angeht. Es ist wichtig zwischen „Schnelltests“ und „Selbsttests“ zu unterscheiden. Erstere werden nur durch medizinisches Personal durchgeführt, letztere kann jeder selber durchführen. Und das sind dann auch die, die wir an den Schulen bekommen (haben). Die Anwendung ist einfach und tut auch überhaupt nicht weh. Ich habe es schon selber mit Schülern durchgeführt und keiner hatte Probleme bei der Durchführung. Ich würde mir wünschen, dass diese Unterscheidung in der nächsten Lage berichtigt wird, denn ihr habt es tatsächlich nicht ganz richtig dargestellt. Das ist man von euch nicht gewöhnt. 
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Duka
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Ich verfolge die Lage seit langem, jedoch ist die Situation an den Schulen in der letzten Folge nicht richtig wiedergegeben worden.
Ich arbeite an einem Berufskolleg einer mittelgroßen Stadt in NRW. Die Tests, die uns vom Land zugeteilt werden und die wir als Schule nicht aussuchen dürfen und deren Hersteller und somit auch der Gebrauch sich häufig , müssen in der jeweils ersten Stunde stattfinden. Bei einstündig unterrichteten Fächern fällt in diesem Fall die ganze Stunde aus. Während die Schüler auf ihr Ergebnis warten, ist zumeist kein Unterricht möglich. des Weiteren sitzen ca. 10-15 Schüler in einem Klassenraum, die während der Tests ihre Masken abnehmen müssen, obwohl eine Pflicht zum Tragen der Maske besteht.
Bislang sind wir Lehrer an Schulen der Sekundarstufe I und II nicht geimpft und müssen dennoch in der Schule unseren Unterricht ableisten. Grund- und Förderschullehrer hingegen haben bereits Impfangebote erhalten.
Die Möglichkeit, Schulen sicher für alle Beteiligten zu öffnen, ist im letzten Sommer verschlafen worden, die komplette Infrastruktur wie Lüftungsanlagen fehlt an unserer Schule.
Des Weiteren ist die Kommunikation der Beschlüsse zur Öffnung/ Schließung der Schulen sehr schwierig. Am Freitag wurde erst sehr spät, erst im Nachmittagsbereich, darüber entschieden, dass die Schulen doch noch nicht öffnen, obwohl die Inzidenzen auch zu diesem Zeitpunkt über dem Wert von 200 lagen. Eine klare und vorausschauende Kommunikation wäre wünschenswert.
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Die Kritik an der Organisation finde ich vollkommen berechtigt. Auch nicht unbedingt pauschal, sondern auf die Fläche gesehen sicher richtig.
Was mich extrem ärgert ist, dass es in Österreich seit letztem Herbst schon Gurgeltests gibt und die Stadt Wien es sogar geschafft eine Infrastruktur aufzubauen, in der sich jeder Menschen 2x die Woche bequem testen kann mit PCW Gurgeltest. Dafür muss man lediglich auf www.allesgurgelt.at gehen, sich einen Code holen um damit 4 gratis Gurgeltests beim Drogeriemarkt um die Ecke abzuholen. Gleichzeitig kommt man hier nach 14 Monaten auf die Idee, dass Kinder sich ein Stäbchen 10cm in die Nase schieben…
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Babsi
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Ich fand den Beitrag zu den Schulen diesesmal ebenfalls nicht so gelungen. Denn zumindest in NRW wird der Test von den Schüler:innen zweimal pro Woche in der Schule selber durchgeführt und von dem Lehrpersonal kontrolliert und angeleitet. Es sind auch einheitliche Tests und kein Durcheinander an verschiedenen Tests. Ob der antigen Schnelltest für Grundschüler*innen geeignet ist, ist dabei eine andere Frage und ob die Kinder es richtig durchführen auch.
Ich bin aber der Meinung, dass es den Kindern ruhig zugetraut werden kann einen solchen Test richtig durchzuführen. Vielleicht klappt es beim ersten oder zweiten Mal noch nicht so gut, aber mit der Zeit bekommen auch Kinder routine darin und erlangen Sicherheit.
Zudem wird in NRW derzeit auch überlegt an den Grundschule den Lollitest einzuführen.
Insgesamt war die genannte Kritik zu der Testung in der Schule meiner Meinung nach schlecht recherchiert und etwas salopp formuliert und man könnte es als Kritik an den Schulen auffassen. Die machen aber auch nur ihren Job und setzen manchmal ziemlich kurzfristig getroffene Maßnahmen meist unbürokratisch und so gut es eben geht um.
Generell habe ich leider den Eindruck, dass wenn es um das Thema Schule geht, die Beiträge in der Lage mehr von persönlichen Erfahrungen aus dem Umfeld geleitet sind, als wirklich gut recherchiert sind. Da Schule Ländersache ist, ist es aber natürlich auch schwierig alles abzubilden. In jedem Bundesland/Kreis/Stadt wird es je nach Thema auch unterschiedlich gehandhabt und umgesetzt und was in Berlin stimmt ist in einem anderen Bundesland noch lange nicht der Fall.
Daher ist das Thema Schule auch ein wirklich schwieriges und sehr emotional geführtes Thema.
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Leider gibt es auch ein Problem bei der gemeinsamen Durchführung im Klassenzimmer (wie in Berlin jetzt verbindlich): der Niesreiz. Mein Sohn musste heute morgen (noch zu Hause) dabei 10x niesen.
Wenn das bei anderen auch so ist (s. verlinkter Artikel), sind diese Tests potenzielle Superspreader Events.
https://talk.lagedernation.org/t/schnelltests-entdecken-eine-infektioesitaet-nur-an-fuenf-von-acht-tagen/7115/10
Insgesamt scheint mir das Ganze grob fahrlässig.
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Ich arbeite an einer beruflichen Schule in Bayern. Wir haben ausreichend Schnelltests zur Verfügung. Jeder Schüler wird bei uns mindestens zwei mal die Woche getestet. Wir Lehrer müssen uns ebenfalls zweimal die Woche testen, uns stehen aber mehr Tests zur Verfügung.
Die Schnelltests mit den Schülern führen wir im Außenbereich durch, wenn die Lehrkraft das will (ich mache das so). Für den Fall eines Positivtests gibt es genaue Vorgaben, die wir den Schülern vor dem ersten Test dargestellt haben (Schüler bzw. Erziehungsberechtigter informiert Gesundheitsamt, PCR-Test, Ergebnis abwarten und so lange Distanzunterricht für den betroffenen Schüler).
Im Übrigen steht uns mit Teams auch eine super Software für den Distanzunterricht zur Verfügung. Gerade auch dank dem Klassennotizbuch und der Möglichkeit stabil Unterricht zu streamen sind wir aus meiner Sicht für die derzeitige Situation den Umständen entsprechend relativ gut gerüstet.
Den Inzidenzwert von 200 wird Bayern nach Aussage von unserem Bildungsminister auch nicht übernehmen und ihn bei 100 belassen. Nur eine Impfprio haben wir leider (noch) nicht bekommen und einen Wirtschaftminister, der offenbar von der Zuverlässigkeit von Schnelltests keine Ahnung hat/ haben will: https://www.br.de/nachrichten/bayern/minister-aiwanger-negativ-getestet-heisst-runter-mit-der-maske,SU0674L
Trex
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Ich kann mich vielem schon gesagten nur anschließen. Die Unterscheidung von Selbsttests und Schnelltests sollte korrigiert werden und nicht nur von den Schnelltests mit tiefem Nasen-/Rachenabstrich gesprochen werden.
Außerdem fand ich es schade dass das Mitgeben von den Tests zur Durchführung zu Hause kategorisch als schlecht befunden wurde. Schlussendlich sollten Eltern unterschreiben dass sie die Tests ordnungsgemäß durchführen und wenn jemand einen positiven Test hat wird doch niemand sein Kind noch in die Schule schicken. Während allerdings bei einem positiven Test der in der Schule durchgeführt wird eigentlich die ganze Klasse dann in Quarantäne muss.
Mich würde interessieren wie es rein rechtlich aussieht wenn sich Eltern weigern dass bei ihren Kinder Selbst-/Schnelltests durchgeführt werden. Wie sieht es da mit der Schulpflicht aus?
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In Bayern werden Testverweigerer in der Homeofficegruppe beschult. Es muss zudem nur der pos. getestete Schüler in Quarantäne (im Regelfall - Entscheidung des Gesundheitsamtes).
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Eule
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Das ist teilweise einfach logistisch schwierig. Unserer Schule wurden Tests geliefert, bei denen die Pufferlösung für die Teströhrchen erst aus einer kleinen Flasche eingefüllt werden muss. Eine solche Flasche reicht für zehn Tests. (Das Einfüllen macht die Lehrkraft unmittelbar vor der Testung im Klassenraum, denn das kann mangels Verschlussmöglichkeit der Röhrchen nicht vorbereitet werden.) Man könnte also gar keine Einzeltests mitgeben, sondern nur 10er-Einheiten, also den Bedarf für fünf Wochen auf einmal.
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Das Testen zuhause am Frühstückstisch klappt bei uns, und den Eltern mit den ich spreche, gut.
Verschiedenne Tests sind im Prinzip auch gleich.
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Trex
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Ich bin auch prinzipiell nicht dafür dass Tests zu Hause durchgeführt werden sollen, sondern finde dass man das nicht als „Schulversagen“ darstellen darf wenn die Tests mit nach Hause gegeben werden sondern etwas die Vor- und Nachteile besprochen und verstanden werden sollten. Ich bin selbst in dem Thema nicht drin, hätte mir aber einfach eine etwas differenzierte Betrachtung gewünscht da ich von Freunden mit Kindern es eher als Positiv rückgemeldet bekommen habe wenn Tests nach Hause gegeben werden.
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Soll auch Leute geben, die einfach lügen und das Kind gar nicht testen, den Wisch aber trotzdem unterschreiben und wochenlang unerkannt positiv rumlaufen, damit auch wirklich alle Menschen, die sie kennen, in Quarantäne müssen. Erlebe ich gerade.
Hetra
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In meinen Augen wurde in der letzten Sendung die Wirksamkeit von Schnelltests an Schulen unterschätzt. Ich arbeite an einer großen Stadtteilschule im Hamburger Osten mit normalerweise 1600 Schüler:innen und 160 Beschäftigen. Zur Zeit sind bei uns die Jahrgänge 9, 10 und 13 in Präsenz sowie ca. 80 Kinder in der Notbetreuung. Natürlich testen wir vor Ort mit den Schüler:innen gemeinsam und das klappt gut. Was mir wichtig ist, zu erwähnen, ist Folgendes: Pro Woche führen wir ca. 600 Tests durch. Davon sind 0 bis 6 positiv, davon wiederum 0-1 falsch positiv (durch anschließenden PCR-Test ermittelt). Mit EINER einzigen Ausnahme waren bisher ALLE Kinder, die ein positives Testergebnis hatten, symptomfrei! Die wären also ohne diese Tests niemals (zumindest nicht so zeitig) gefunden worden.
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