Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass 28,4 Mrd € oder anders gesagt 6,2 % des Bundeshaushalt (2022) ein stattliche Summe sind.
Zum Vergleich für das Bundesministerium „Bildung und Forschung“ sah der Bundeshaushalt im gleichen Zeitraum 20,4 Mrd € vor oder anders gesagt 4,11 %.
Oder im Vergleich zu „Bundesfernstraßen“ + „Bundesschienenwege“ + „Digitale Infrastruktur“ die zusammen in diesem Jahr auf 22,6 Mrd € kamen (4,5 %).
Quelle: Bundeshaushalt - Bundeshaushalt digital
Man könnte die Vergleiche weiter führen, es bleibt aber festzuhalten, dass die Aufnahme von Flüchtlingen einen erheblichen Teil der Bundesmittel in Anspruch nimmt.
Rein wirtschaftlich betrachtet ist die Gewährung von Asyl in diesem Ausmaß ein Minusgeschäft für das aufnehmende Land.
Dazu: LdN394Spezial (ab 20:15 Laufzeit)
Was uns der humanitäre Aspekt des Asyl wert ist, scheinen wir als Gesellschaft ja gerade „aus zu diskutieren“. Aber ich denke, diesen Wert kann man schlecht beziffern.
Irritierend finde ich auch, dass ich zu der genauen Ausgestaltung der „Fluchtursachenbekämpfung“ nahezu nichts finde.
Relativ aktuell hier: https://dserver.bundestag.de/btd/20/103/2010338.pdf (Seite 85)
Aber das ist so ziemlich die unkonkreteste Antwort, die ich in meinem Leben jemals gelesen habe ![]()