Problem der "Konservativen" mit der Wissenschaft

Genau, ich finde auch, in dieser Diskussion muss man auch ein bisschen weg vom Thema Klimawandel, das hat nämlich eine Besonderheit:

Die Umweltbewegung entstand in alternativen (eher linken) Kreisen und hierzulande wurde sogar eine global sehr erfolgreiche Partei gegründet.

Hier als Konservativer „der Wissenschaft“ zu folgen, ist faktisch ein Eingeständnis, dass „die Linken“ oder gerade bei uns auch die langjährige Opposition recht hatten. Dafür haben die Konservativen bei uns jetzt Zeit in der Opposition. In GB dagegen sind die Tories schon sehr aktiv, wie der CO2 Schattenpreis zeigt.

Heute macht auch hierzulande ein Klimaeinschlag jedes Thema (immernoch) zum Kulturkampf, wie man auch daran sieht, dass sich zB beim Tempolimit die Diskussion praktisch nur darum dreht, ob genug CO2-Tonnen eingespart werden und abseits dieses Forums hier kaum um die Todesopfer.

Abseits jedes Klimaeinschlags wird die Lage aber deutlich undurchsichtiger und dort geben sich Linksliberale und Konservative nicht viel. Beispiel: Mein erster Post, der um die Finanzierung von Krankenhäusern ging. Linke finden die Fallpauschalen dort ganz doof und das fand ich urspr. auch. Nach Monaten Recherche stellten die sich aber als bestmögliche Finanzierungsart raus, das Problem lag und liegt mMn ganz woanders - beim Finanzierer selbst und nicht dem „Bezahlsystem“. Trotzdem sind Linke hier sehr einig, dass Fallpauschalen böse sind, aber wissenschaftlich ist das einfach mMn im Hinblick auf die Finanzierungsalternativen Firlefanz.