Bin voll bei Dir! Die wirkliche Skeptikerbewegung ist ne gute Sache. Das Problem ist nur, dass sich Queerdenker, COVIDIdioten, Coronaleugner oder wie man sie auch immer nennen will, aller möglichen Begriffe bedienen. Wie z.B. Verfassung, Freiheit, Menschenrechte, Meinungsfreigeit, Aufklärung etc. Das sind zweifelsohne alles wunderbare Sachen, allerdings nicht in dem Sinne wie sie missbraucht werden.

Daher muss man sich auf den Inhalt, der verbreitet wird, konzentrieren und nicht in die Falle tappen, sich in Grundsatzdiskussionen über Begrifflichkeiten zu verlieren, wären die COVIDIdioten ihre Botschaft munter weiterverbreiten. Siehe Diskussion oben…

Es ist wichtig, solche Idioten ganz schnell zu enttarnen, damit sie ihren Schwachsinn nicht weiterverbreiten können.

Wie wichtig es ist, kann man an der leider an der sehr traurigen Situation sehen. Menschen sterben jeden Tag, während diese Idioten weiter dumme und gefährliche Botschaften vermitteln:

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-12/coronavirus-neuinfektionen-gesundheitsaemter-rki-pandemie-spitzenwert

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Ich habe nie gesagt, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe.
Ausserdem ist das hier ein Diskussionsforum mit unterschiedlichen Meinungen. Durch lesen und verstehen kann ich meine Meinung auch ändern. Ich führe hier keinen „Infokrieg“ und will auch keine Deutungshoheit über irgendein Thema erreichen.

Das mit der Impfpflicht für Klinikbedienstete ist aber anscheinend nicht so eindeutig vor allem bei den grippeähnlichen Erkrankungen.

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Ich würde dem entgegenhalten, dass die Verbreitungsstrategie der Botschaften ganz Wesentlich davon abhängt, ob man sie mit dem Missbrauch dieser Begrifflichkeiten durchkommen lässt. Man muss sich ja auch nicht in Grundsatzdiskussionen verlieren, reicht ja auch wenn man das erkannt hat und selbst lieber von Corona-Leugnern und Impf-Gegnern spricht als von beidem-„Skeptikern“.

Das Deprimierende ist ja, dass die große Mehrheit der Bevölkerung entweder hinter den Corona-Maßnahmen steht oder weiter gehende einfordern. Innerhalb der Minderheit, die lieber weniger Maßnahmen hätte, sind wahrscheinlich die Mehrheit einfach Menschen, deren Existenz in einem solchen Ausmaß durch die wirtschaftliche Situation gefährdet ist, dass sie nunmal eine andere Perspektive haben. Der verbleibende Kern echter Corona-Leugner ist eine verschwindend kleine Minderheit, deren Präsenz aber leider so massiv überbetont wird, dass sie großen Einfluss auf den Diskurs und die Politik nehmen.

Wie grade in der neuen Lage gehört, benutzen Ulf und Phillip den Begriff Coronaskeptiker weiter, was ich auch richtig finde, wie oben beschrieben. Also, in dem Punkt stimmen wir nicht überein, in allem anderen schon…:wink:

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Das ist die richtige Einstellung. In dem Sinne, bitte im Forum gerne Fragen stellen, wenn etwas nicht ganz klar ist und keine falschen Behauptungen oder Scheinmöglichkeiten verbreiten. Es sind ganz unterschiedliche Fachleute hier im Forum unterwegs (Mediziner, Juristen, Politikwissenschaftler etc.), die sicher gerne weiterhelfen.

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Falsch und leider verbreitest Du, im Gegensatz zu dem was Du oben signalisierst, weiter falsche und gefährliche Behauptungen. Die Impflicht ist klar geregelt und der Vergleich von Corona und Influenza (Grippe) ist in vielen Bereichen genau falsch wie gefährlich. Darüber gibt es nun wirklich unendlich viele Infos im Netz, die jedem einfach zugänglich sind und müssen an dieser Stelle nicht nochmal alle wiederholt werden. Es sollte wirklich jedem lang klar sein.

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Mir nicht und solange du keine Quellen angibst weiß ich auch nicht was ich von deinen Äußerungen halten soll.

Meinen Link hast du anscheinend nicht zur Kenntnis genommen.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116375/Wissenschaftler-schlagen-Impfpflicht-fuer-Gesundheitsberufe-vor

Und gäbe es jetzt ernsthafte Argumente gegen diese Impfpflicht (abgesehen von dem grundsätzlichen Prinzip der Selbstbestimmung)?

Wenn sich ein Herr Spahn hinstellt und erzählt, dass es keine Impfpflicht gibt, dann ja.

Ich sage nicht, dass eine Impfung von Klinikpersonal pauschal schlecht ist, aber wenn dann sollte mit offenem Visier gekämpft werden und keine Impfpflicht durch die Hintertüre. Dazu gehören entsprechende Debatten, Argumente, Gegenargumente und Spezialisten die prüfen können ob und wie das mit unserem Grundgesetz vereinbar ist.

Ab einer bestimmten Gefährlichkeit der Krankheit ist eine solche Pflicht zu einer ungefährlichen Impfung relativ einfach mit dem Grundgesetz vereinbar. Wir haben das im April 2019 mal in einer Folge am Beispiel der Masernimpfung diskutiert. Die Argumente lassen sich auf Corona weitestgehend übertragen, mit der einen Ausnahme, dass die Masernimpfung ja auch dem Schutz von ganz kleinen Kindern durch die Herdenimmunität dient, während es bei Corona eher um den Schutz von sehr alten Menschen geht. Hinzukommt, dass die Corona-Impfung nach allem was wir heute wissen eher ungefährlicher ist als die Masernimpfung.

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Dein Problem ist das du dir leider die Antworten nicht genau durchliest. Das es keine Imfplicht geben soll hat Spahn in den Medien rauf und runter gebetet, war auch bei der Lage so Thema und hab ich in dem Beitrag auch verlinkt:

Außerdem sehe ich einen Impfzwang auf uns zukommen der durch gesellschaftlichen Ächtung und Ausgrenzung erwirkt wird.

Es wird keine Impflicht geben, also gibt es auch keinerlei staatlichen Zwang.

0 Belege :roll_eyes:

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Nur zur Info: das hier selbst die Überschrift vom Ärtzteblatt zu weit geht. Im eigenen Artikel:

eine Erweiterung der Impfpflicht sollte für diesen Bereich diskutiert und wissenschaftlich evaluiert werden

Diskussion und Evaluierung ist nicht gleich Impfflicht.

Ja, stimmt. Dass Herr Spahn dies versprochen hat, ist ein Gegenargument. Aber m.E. primär für ihn und sein persönliche Glaubwürdigkeit. Sachlich habe ich noch kein plausibles Gegenargument entdecken können.
Und nicht geimpfte Pflegeheiminsassen wie auch medizinisches und pflegerisches Personal gefährden im Zweifel andere um sie herum.

Das war nicht als Antwort an dich, sondern an @Schlossermeister gedacht, der sich eine Imfplicht, noch dazu „durch die Hintür“ herbei fabuliert. Nur am Rande - „Selbstbestimmung“ ist natürlich auch überhaupt kein Argument bei einer entsprechend gefährlichen Infektionskrankheit. Es wird keine Imfpflicht geben weil sie weder erforderlich ist für die Bevölkerung (70% reichen), noch politisch erwünscht. Auf absehbare Zeit besteht auch gar nicht genug Impfstoff für solche Maßnahmen. Selbst die geringen Anteile medizinischen Personals kann auch über den Arbeitgeber entsprechende Konsequenzen kommuniziert werden, das eine Impfung vorteilhaft ist…

Wenn man länger drüber nachdenkt scheint es keinen Vorteil einer Imfplicht zu geben, oder?

Spahn sprach aber auch, davon kann man ausgehen, von einer allgemeinen Impfpflicht. Eine spezifische Impfpflicht für Gesundheitsberufe ist etwas völlig anderes, und ich finde, dass es auch keinen Sinn ergibt, das als „Hintertür“ für eine allgemeine Impfpflicht zu bezeichnen. Dafür gibt es keine Grundlage.

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Ich hatte bisher auch gedacht, dass eine Impfpflicht irrelevant wäre, solange ein Mangel an Impfstoff herrscht (abgesehen davon, dass ich als nicht besonders gefährdeter eher geimpft werden kann, wenn andere sich verweigern und nicht zur Impfung verpflichtet sind). Allerdings bin ich da nicht mehr so sicher, wie in meinem anderen Post angedeutet: wenn Pflegeheimbewohner oder Personal mit Kontakt zu vulnerablen Gruppen sich der Impfung verweigern, gefährden sie andere Mitglieder dieser Gruppen, die (noch) nicht geimpft sind - und zwar stärker als Mitglieder anderer Gruppen mit geringerer Priorität dies in der Regel tun.
Die Verpflichtungen durch den Arbeitgeber scheinen eher lückenhaft. Von daher würde ich sagen, dass eine Impfpflicht für alle in der Reihenfolge der Priorität wahrscheinlich sinnvoll wäre.

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ich spreche ja auch nicht von staatlichem sondern von Gesellschaftlichem Zwang.
In der neuen Folge wird das auch aufgegriffen „Vergünstigungen für Geimpfte“.

Die Nachrichten zeigen ein anderes Bild, Da wird davon ausgegangen, dass sich alle impfen lassen. Da wird in Gruppen eingeteilt nach welcher Priorität geimpft werden soll. Aber ich habe noch nichts davon gehört dass jemand gefragt werden soll ob er das will.

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/kommt-die-impfpflicht-durch-die-hintertuer,SHwI7PN

Was ist das denn für eine Schwurbler-Frage? Wieso sollte man jemand Fragen ob er sich Impfen lassen will? Das kann diese Person doch ohnehin selber entscheiden.

Villeicht auch erstmal den Link lesen, von einer Imfplicht ist da gar keine Rede. Viel Spaß beim Schwurbeln noch.

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