Hallo, ich habe heute Vormittag eure aktuelle Folge gehört und ein paar Anmerkungen zu dem Thema „Öffentlich Rechtliches“ Informationsmedium.
Zum einen muss ich euch in eurer Betrachtung bezüglich Mastodon noch ein Stück weiter in den Raum stoßen. Ihr denkt da leider immer noch in zu geschlossenen Kreisen.
Mastodon ist nur einer von über verschiedenen Zugängen in das Netzwerk, das sich Fediverse nennt. (Ja, man kann Mastodon auch als eigenes Netzwerk sehen, ist aber um Längen zu kurz gesprungen).
technisch gesehen postet ihr mit Mastodon und lest damit, abgeschickt werden Antworten auf eure Beiträge aber mit einer Vielzahl anderer Dienste. Wir haben angefangen, dazu selber Beiträge zu schreiben, vielleicht hilft das ja dabei, das Fediverse besser zu verstehen - Serie – Fediverse-Dienste: Die Idee - GNU/Linux.ch
Jetzt zu eurer Befragung der verschiedenen Medien und ÖRR Anstalten und sollte es nicht welche die vom ÖRR betrieben werden, geben.
Die ARD und das ZDF betreiben jeweils schon eigene Instanzen im Fediverse und könnten die sehr wohl reichlich mit Leben füllen. Wenn man das denn wollte.
Dazu läuft auch gerade eine Umfrage, wie Medien im Fediverse interagieren - https://kowelenz.social/objects/fcba35b1-b017-4b4a-b945-bd845c6e468c
Gerade eigene Instanzen für ARD und ZDF haben ihre Vorteile, die user auf deren Instanzen sind durch ihr Hausrecht geschützt, die Inhalte sind allein dadurch verifiziert, zudem sind alle Inhalte (so sie öffentlich sind) auch ohne Fediverse Account von außerhalb des Netzwerkes sichtbar und auch durch Suchmaschinen, auffindbar.
Wie sich das Henne Ei Problem lösen lässt, hat Heise.de jetzt nach einem Jahr bewertet.
In dem man sich in das Netzwerk einbringt und aktiv ist.
Dazu haben die schon mehrfach Beiträge gebracht und ggf. wäre das für euch als LdN mal ein Interview wert mit Martin Holland (Martin Holland (@mho) | Moppels wonderful and comfy Fediverse Bar)
https://chaos.social/@kubikpixel/111385255003743639
Denn viele der von euch eingeholten Statements hören sich nach Ausreden an, und damit meine ich nicht mal den verbleib auf Twitter, sondern gerade bei den Landesanstalten der ARD, warum sie ihre eigene Fediverse Instanz, nicht wirklich nutzen.
Wie gesagt, die ÖRR haben schon so etwas, wie in Info/Kommunikations Medium, sie nutzen es leider auch nicht. Im Fall der ARD kann es auch daran liegen, wie so der Chef den Spitznamen TikTokGniffke hat?