Seit vorletztes Jahr die Leitzinsen weltweit wieder am steigen sind, gehen die Zinsen, die Länder für ihre Staatsanleihen zahlen müssen wieder ordentlich nach oben. Vor ein paar Jahren hätte Deutschland Geld, zum Aufbau eines Kapitalstocks, also wesentlich billiger bekommen können. Jetzt ist dafür ein denkbar schlechter Zeitpunkt.
Das stimmt ja auch.
Jeder Schwede kauft von den 2,5 % Prämienrenten-Beitrag Anteile an 1 - 5 staatlich anerkannten Fonds nach eigener Auswahl oder, wenn er keine Auswahl trifft, am staatlich organisierten AP7. Somit hat jeder Schwede ein eigenes Aktien-Fonds-Guthaben, für das er das individuelle Risiko trägt. Kannst du z.B. in diesen 3 Beiträgen, die ich hier im Forum mal geschrieben habe, nachlesen:
Schwedenrente in Quellensammlung 2022, Teil 1
Schwedenrente in Quellensammlung 2022, Teil 2
Schwedenrente in Quellensammlung 2022, Teil 3
Auch das stimmt, so wie die beiden es im Podcast beschrieben haben.
Dann hätte Deutschland, als Quasi-Aktionär, aber in der Folge weniger Motivation sich für eine ordentliche Besteuerung dieser Firmen einzusetzen. Steuern sind aber das eigentliche Mittel, wie Staaten sich (zu Recht) finanzieren und sollten Dividenden vorgezogen werden.