Olaf.K
153
Ist ein Katalysator eine Einschränkung?
Punkt für dich. Höheren Verbrauch haben wir Deutschen vor dem E-Auto noch nie als Einschränkung empfunden.
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CB87
155
Es ist keine Wählergruppe, es ist die Mehrheit der Bevölkerung. Sowohl beim Autobahnausbau, als auch beim Thema Heizungen.
Siehe Politbarometer
Eine Maßnahme zum Klimaschutz aus dem aktuellen Beschlusspapier des Koalitionsausschusses betrifft klimafreundlichere Heizungen. Wenn beim Einbau neuer Heizungen entsprechende Auflagen deutlich verschärft würden, fänden das 39 Prozent der Befragten gut und eine Mehrheit von 57 Prozent nicht gut. Lediglich die Anhängerschaft der Grünen ist klar (81 Prozent) für strengere Auflagen.
Vereinbart wurde auch eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren beim Ausbau von Autobahnen. 63 Prozent unterstützen das, auch wenn eine Verkürzung der Verfahren zulasten von Umweltprüfungen und Bürgerbeteiligungen geht. 27 Prozent lehnen das ab und 6 Prozent sind generell gegen den Ausbau von Autobahnen
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Mike
156
Damit wäre zu erwarten, das bei der nächsten Bundestagswahl die Partei die meisten Stimmen bekommt, die am überzeugensten Stillstand verspricht.
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Mit Umfragen ist es aber auch immer so eine Sache.
Das Thema Waffenlieferungen hat gezeigt, dass mit Olaf Scholz Meinungsumschwung und der damit einhergehenden befürwortenden Berichterstattung auch die Meinung in der Bevölkerung kippte.
Ähnlich sehe ich das bei den Heizungen. Das wird gerade sehr negativ diskutiert und spiegelt sich dementsprechend im öffentlichen Meinungsbild wieder.
Autobahnen sind natürlich noch mal ein anderes Thema…
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pitus
158
Ich habe eine These, kann sie aber nicht belegen. Vielleicht magst du dazu aber deine Meinung teilen:
Kann das von dir beschriebene Phänomen nicht auch am Mehrheitseinfluss (psychologischer Effekt) gelegen haben? Medien berichteten sehr einseitig über die Waffenlieferungen (berechtigt oder nicht will ich nicht zu beurteilen). Das kann den Eindruck erzeugen, dass die Mehrheit der Gesellschaft diese Position vertritt.
Wir neigen im Durchschnitt dazu, uns in solchen Situationen verunsichern zu lassen und an die Mehrheit anzupassen. Auch in der Corona-Krise ist das an mehreren Stellen eindrucksvoll geschehen und erst im Nachhinein, als die Berichterstattung unter dem Eindruck offensichtlicher Kolleteralschäden, wieder differenzierter wurde und damit der Mehrheitseffekt nachließ, differenzierten sich auch die rückblickenden Bewertungen in der Gesellschaft wieder.
Auf diesen Effekt habe ich angespielt. Die derzeitige Berichterstattung führt meiner Meinung nach dazu, dass die Abneigung gegen Habecks Pläne verstärkt wird.
Dazu kommt aber natürlich eine Grundskepsis gegen die Grünen, dass sie auch mal Dinge durchdrücken ohne die sozialen Folgen genug zu bedenken.
Für die FDP scheint dieses Vorgehensweise aber nicht aufzugehen:
Und für Bayern ähnlich.
Vielleicht merken sie dann, dass ein immer mehr auf ihre Klientel zu achten, der falsche Weg ist. Und bitte nicht falsch verstehen, ich halte marktwirtschaftliche Instrumente zur Steuerung für den effizientesten Weg. Aber die FDP spricht nur davon, handelt aber nicht danach. Das fällt ihr meiner Meinung nach auf die Füße.
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ffiene
161
Mal abwarten, welchen Spin sich die FDP vor der nächsten Wahl einfallen lässt.
Bisher haben sie das gerade zu wichtigen Wahlen ganz gut hinbekommen.
Tris
162
Aber nur aus der Opposition heraus, wenn sie in der Regierung waren nie, weil sie halt nichts beizutragen haben zum Wohl des Landes.
ffiene
163
Dann wäre der Spin, zu Beginn des Wahlkampfes aus der Regierung auszusteigen.
Würde mich nicht wundern.
Mike
164
Nun ja, kann jemand in drei kurzen, knappen Sätzen sagen, wofür die FDP genau steht? Oder die CDU? Oder auch SPD?
Tris
165
Und wieso sollte das der FDP irgendwas nutzen? Das könnte auch ihr endgültiges Ende sein, was kein Verlust wäre, dann könnte Lindner nämlich seinen privaten Lobbyismus nicht mehr als Minister ausleben.
Tris
166
Stichpunkte reichen:
• Korruption
• Wissenschaftsleugnung
• Privatinteresse vor Gesellschaft
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Mike
167
Böse…aber nicht von der Hand zu weisen
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ffiene
168
Ich weiß, dass die FDP hier das dunkelrote Tuch ist.
Aber seitdem die Amerikaner einen Donald Trump gewählt haben, überrascht mich nichts mehr und wäre da vorsichtig.
Vor den letzten Bundestagswahlen sahen die Grünen ja auch wie der sichere Sieger aus.
Tris
169
Das lag an der wirklich erbärmlichen und schlechten Kommunikation der Grünen. Die haben sie immer noch. Da wird dringend ein Kommunikationstrainer gebraucht.
Thore
170
Was genau findest du an der Kommunikation schlecht? Hast du konkrete Beispiele? Was würdest du anders machen? Ich würde dieses unfassbar nervige Verbotspartei Narrativ mal versuchen aufzuräumen.
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Mike
171
Zum Thema:
Auzug:
Die Befragung ergab auch, dass das umweltfreundliche Image von Elektrofahrzeugen seit 2016 kontinuierlich abnimmt. So halten nur noch 39 Prozent der Befragten E-Autos pauschal für umweltfreundlicher als Autos mit Verbrennermotoren (minus 5 Prozentpunkte im Vergleich zu 2022). Die Bedenken gegen E-Autos liegen laut der „Autostudie” zum Teil in Nachhaltigkeitsaspekten begründet: 57 Prozent bemängeln die Umweltschädlichkeit der Akkus, 49 Prozent deren begrenzte Lebenszeit. 63 Prozent führen als Argumente gegen den Kauf eines E-Autos das zu gering ausgebaute Ladesäulennetz, 66 Prozent die zu geringe Reichweite an. Für 64 Prozent spricht der Anschaffungspreis gegen ein E-Auto.
Spiegelt nicht meine Meinung wieder oder Kritik, nur das reine Umfrageergebnis.
Wie immer man das nun interpretieren mag.
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Olaf.K
172
Das Lebenszeitargument ist irgendwie schon wieder fast witzig:
Hier schreiben sie 8-10 Jahre, dann hat die aber immernoch 70% Kapazität und theoretisch ist die Zeit auch noch länger, da die Batterie nicht dauernd entladen und wieder am Schnelllader geladen wird, was die Lebenszeit durchaus signifikant verlängert.
Die Batterie ist also schon fast so gut wie die durchschnittliche Lebenszeit eines Verbrenners.
„Ganze zwölf Jahre laufen Pkw laut verschiedener Studien. Gefahren werden die Autos in Deutschland laut Statista allerdings nur durchschnittlich neuneinhalb Jahre. Für die letzten Jahre geht es für viele Fahrzeuge dann ins Ausland.“
Scheint also eher vorgeschobenen Argument aus Unwissenheit (oder grundsätzlicher Ablehnung) zu sein.