Danke für die Darlegung der Zahlen. Wenn also ein Anteil von 3,43% (Super + Diesel, die anderen ominösen Kraftstoffe die im Punkt „Kraftstoffe“ noch drin sein müssen, damit es 3,501% ergibt, sind ja nicht rabattiert) um ungefähr 10% reduziert wird, dann sinkt der Gesamtindex um 0,343%. Also würden aus 7,9% Steigerung YoY unter Berücksichtigung dieser Reduktion dann 7,557%.
Gut, dann nehme ich die Kritik an…
…zurück, die Zahl ist dann nicht ganz so sehr daneben, wie ich dachte. Allerdings gilt der Tankrabatt eben nur ein Vierteljahr, somit wird…
…nicht zu 0,4% weniger übers ganze Jahr führen, sondern nur zu einem Viertel von 0,343% weniger, also 0,086%. Wenn das 1:1 als Erhöhung auf die Rente durchschlägt würde es bei einer Gesamtrentensumme von 303,7 Milliarden (für 2020, neuere Zahlen fand ich leider nicht) zu 261 Millionen Euro an Rentenersparnis führen.
Kostet der Tankrabatt also 3 Milliarden und spart 261 Millionen an anderer Stelle ein, dann ist es zumindest ziemlich fern, davon zu sprechen, dass der sich über die Rentenersparnis selbst tragen würde. Zumal ein Effekt hier noch nicht eingerechnet ist, nämlich der, dass - sofern tatsächlich wie von dir behauptet Löhne weniger stark steigen, weil Lohnforderungen durch die geringere Inflation etwas geringer ausfallen - auch die Einzahlungen in die Rentenkasse geringer ausfallen, als sie würden, wenn die Löhne stärker gestiegen wären, denn die Einzahlungen steigen mit höheren Löhnen. Diese höheren Einzahlungen würden einen Teil der 261 Millionen an Mehrausgaben tragen.