LDN200 Strategie der SPD

Moin,
Ich verstehe die Strategie der SPD nicht: seit 10 Wahlen stellt man einen farblosen Kandidaten am rechten Rand der Partei auf, und wundert sich seit 10 Wahlen, dass man die Wahlen verliert, obwohl man doch so gut in der Mitte der Gesellschaft aufgestellt ist.

  • Umfragen sagen nicht notwendigerweise das Resultat vorraus: Alexandria Ocasio-cortez hat ok-ish gewonnen obwohl sie laut Umfragen hoch verlieren sollte in der Vorwahl. Begeisterung ist alles, und für einen farblosen …
  • Wenn man eine Coke will, dann kauft man eine Coke. Pepsi, RiverCola müssen sich unterscheiden im Geschmack, Preis,. Wenn die SPD die CDU kopiert, wird sie Keiner wählen. wenn man das Orginal haben kann.
  • Parteibindung ist stärker geworden, nicht nur in den USA.:Wieso stellen sich die christliche Parteien in D in den Flüchtlingsfragen gegen die Kirchen? Weil Keiner abwandert. Deswegen ist das Wort: Kanzlerbonus schön, aber wahrscheinlich nicht viel mehr.
  • „Mitte der Geselschaft“ hat bei Schröder, Blair, Clinton funktioniert aber seit dem nicht mehr: Frag: Stenbrück, Corbin, H. Clinton.

Aber wie seit 10 Wahlen, stellt man in Hinterräumen einen Kandidaten auf (obwohl man gerade die Partei-Spitze gewählt hat) und wundert man sich, wie Helmut Clements vor 10 Wahlen, dass einem die Wähler nicht wählen getreu dem Motto „make same mistake expect different results“.

Ich hoffe, dass die SPD nicht erst bei 5% ankommen muss, um zu lernen.
Steffen