Alles gut jede*r macht das, was er/sie kann. Hab gerade mein erstes Snippet erstellt, das kannst du und natürlich alle gerne anhören und herunterladen. 
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Mein Kommentar war keine Ausrede und ich möchte auch niemanden demotivieren oder davon abhalten. Trotzdem halte ich es für notwendig, sich genau Gedanken darüber zu machen, was auf welcher Plattform überhaupt funktioniert.
Bei täglich(!) ~34 Millionen neu geposteten Videos, kann man nicht einfach nur Videos „auf die Plattform kippen“ und hoffen, dass man gesehen wird. Das funktioniert nicht.
Mit deinem letzten Satz hast du aber natürlich recht, irgendwie muss man anfangen und Audioausschnitte aus dem Podcast können sicherlich eine gute Basis für die Videoproduktion sein. @fynngui scheint da ja auch Ahnung von zu haben.
So, das erste Video ist Online. Falls da jemand noch was dran editieren möchte, hab ich es auch mit in die Drive gepackt. Viel Spaß 
Hier der Link zum Video: TikTok - Make Your Day
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Mike
15
Erstmal gute Idee.
Da ich aus der Generation Plattenspieler komme und bevorzugt noch Aug in Aug mit Leuten rede, musste ich mich in Social Media auch erst reinfuchsen, auch beruflich bedingt.
Dank Kinder und junger Kolleginnen funzt das gut.
Insta und Fatzebook ist ok, TikTok mal beruflich, würde meine knappe Freizeit tatsächlich mit einem Minimum an Social Media nutzen.
Aber euch viel Erfolg, auf Insta und FB spiele ich gerne mit
Sorry, das hier ist eigentlich eine Antwort auf @fynngui :
Prima!
Eine „Überschrift“, auch als Frage, könnte sinnvoll sein, damit man sofort weiß, worum es geht.
Mir gefällt der O-Ton sehr gut. Darf tendenziell noch etwas kürzer sein.
Die passenden, aber wenig aussagekräftigen Bilder im Hintergrund könnte man noch ab und zu durch Grafiken o.ä. auflockern.
Ich würde beim nächsten Mal noch #reclaimtiktok
und die Webseite der Lage einfügen
https://lagedernation.org
Auf jeden Fall danke für dein Engagement!
Danke für das Feedback und die Hinweise. Bin dran, das beim nächsten Video mit einfließen zu lassen. Versuche es auf jeden Fall kürzer zu halten. Das ist aber gar nicht so einfach.
Bei Bildern und Grafiken ist das Problem, dass ich nur lizenzfreie Bilder verwenden möchte und da, naja muss man mit dem Arbeiten, das man kriegt. 
Alternative ist da nur KI generierte Grafiken zu verwenden.
Ich glaube URLs in Tiktok Titel zu schreiben ist schwierig, aber so wie ich es verstanden habe, sind die Jungs damit zufrieden, wenn man sie auf Tiktok als Urheber markiert.
Kann ja unterschiedlich lang sein.
Die Webadresse ist leicht zu merken. Sie muss nicht anklickbar sein, aber man könnte sie einfach erwähnen.
Darf man die, die überall auf Instagram oder so kursieren nicht mit Quellenangabe zeigen? Würde mich wundern.
Ich würde sagen die TikTok „Lotterie“ funktioniert schon nen bisschen so, dass man da ganz oft den gleichen Müll recyceln muss. Man sollte natürlich schon einen gewissen Qualitätsstandard einhalten und bestimmte Themen sind auch vom Algorithmus mehr geliebt als andere.
Wir können (und sollten) auch darüber reden, dass du mit China Kritik natürlich 0.0% Chance hast.
Hab aber mit relativen Schrott-Videos plötzlich 10.000 Impressionen bekommen und dann mit dem nächsten Video 50, das ist wirklich sehr random.
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Powl
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Vielleicht als kleine Hilfestellung - der Kanal „Die da oben“ auf YouTube hat gestern auch einen Beitrag zu dem Thema veröffentlicht und darin als „positives“ Beispiel den sehr erfolgreichen TiKTok Account einer Linken Politikerin analysiert.
Wer selber loslegen möchte findet dort vielleicht ein paar Ideen, wie man die Strategie ausrichten sollte.
Ansonsten wünsche ich euch viel Glück 
LG
Paul
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Die Inhalte von Die da oben sind ok
Nur der Titel ist fatal, da er das Anti-Regierungs-Narrativ stützt.
@vieuxrenard Der verrückte Mutmacher hat euren Beitrag zu Social Media in der Lage der Nation aufgegriffen und hat konstruktive Kritik für euch:
Tiktok zur Lage der Nation - der verrückte Mutmacher
#protestwählen heißt gegen Rechts wählen
#reclaimtiktok
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Mit welcher App machst du das.
Für Videos geht ja anscheinend Capcut sehr gut.
Und für Podcasts? Dasselbe? Sorry für die dumme Frage. Kenne mich noch nicht aus.
Alles gut, ja also für TikToks nutze ich tatsächlich Capcut, allerdings auf dem Computer. Das kann ich als kostenlose Alternative zu Premiere Pro auch empfehlen (das kann ich mir im Moment leider nicht mehr leisten, hoffentlich dann nach dem Studium wieder
)
Audiodateien, also Podcasts und Videos kannst du da recht einfach bearbeiten und exportieren. dafür gibt es super Tutotials, denn das geht auch gut am Handy (https://saltydreamers.com/products/necklace-beach-day-beads-stainless-steel-shell-blue-half) oder genauso am Laptop (https://www.youtube.com/watch?v=ufpwjE6BFlg&ab_channel=Nilson1489)
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@vieuxrenard
Liebes Lage-Team,
danke euch für eure konsistent gute und wichtige Arbeit! Habe das hier gerade schon als Mail geschickt und dann den Hinweis zu diesem Forum bekommen, deshalb kopiere ich meine Mail nochmal hier rein:
Heute habe ich die Folge von letzter Woche, 21.03.24, gehört und war ganz glücklich, dass ihr mit Martin Fehrensen über TikTok gesprochen habt - auch weil über TikTok sonst entweder nicht oder oft von Menschen gesprochen wird, die sich nicht wirklich mit der Plattform auseinandersetzen. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit TikTok als gesellschaftliche Bühne (auch für Akteur*innen aus rechten Netzwerken) und verwirkliche Projekte mit dem Ziel, interventionistische und antifaschistische Deradikalisierungsarbeit zu leisten, die größere Wirksamkeit hat als Hashtags wie #ReclaimTikTok (eine Strategie, die vielleicht damals mit #ichbinhier gut auf Facebook funktioniert hat, aber überhaupt nicht auf die ‚neue‘ Plattform übertragen werden kann).
In unserem Kollektiv (onlinetheater.live) führen wir diesen Sommer und Herbst auf TikTok die Kampagne Myke durch, mit der wir uns auf die ForYou-Pages von Jungen und jungen Männern hacken, die sich in maskulinistischen Radikalisierungsschleifen befinden - und versuchen sie über einen längeren Zeitraum sozusagen Schritt für Schritt da wieder rauszuziehen. Für den Hack benutzen wir das einzige Tool, mit dem man im Plattformenkapitalismus überhaupt noch Menschen außerhalb eigener Filterblasen erreichen kann - bezahlte Reichweite. Das heißt, wir produzieren unzählige Videos, die sich in der Ästhetik, Rhetorik und den Inhalten an existierenden maskulinistischen TikTok Videos anlehnen und dann aber antimaskulinistische Werte (soziale Kontakte ohne Wettbewerb aufbauen und pflegen, Gefühle wahrnehmen und formulieren, Zuhören können etc.) vermitteln. Und diese Videos werden dann durch bezahlte Reichweite und Targeting über einen längeren Zeitraum in die Feeds derjenigen gespült, die sonst nur Andrew Tate, Frauenhass und Pyramidensystem-Marketing sehen. Wir benutzen also Werbemechanismen zur Deradikalisierung, verkaufen dabei aber kein Produkt. Das Projekt wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes (öffentliche Gelder, haben da kein Profitinteresse) und dafür haben wir jetzt ein Jahr lang intensiv recherchiert und im Rahmen eines Evaluationslabors auch mit Wissenschaftler*innen und Social Media Marketing Professionals Strategien besprochen und konzipiert.
Ihr habt ja im Podcast die Frage aufgemacht, wie eigentlich gute Strategien gegen Rechtsradikalisierung auf diesen Plattformen aussehen können und ich würde sagen, dieses Projekt kann darauf Antworten liefern. Auch unser letztes Projekt „Loulu“ von 2021 (LOULU) hat da schon einige Arbeit in die Richtung geleistet. Schaut da gerne auf die Website für mehr Infos und den Link zum Spiel.
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Wenn ihr Interesse habt, kann ich / können wir euch da gerne Wissen weitergeben, was wir so über die Zeit uns angeeignet haben und dabei eben auch ganz besonders diese theatralen/künstlerischen/interventionistischen Strategien dahinter erklären, die ich für passend halte, weil ja Social Media eigentlich nichts anderes sind als die größten Theater unserer Gegenwart. Wir sind mit dem neuen Projekt auch bei der re:publica. Da laufen wir unter dem Programmpunkt „Myke - Hacking von maskulinistischen Radikalisierungsschleifen auf TikTok“. Kommt da gerne vorbei!
Danke euch fürs Lesen bis zu diesem Punkt. Vielleicht kommt es ja zu einem Austausch, vielleicht war das auch einfach nur interessant für euch mal zu hören, vielleicht war diese Mail aber auch einfach zu lang - hihi.
Ganz herzliche Grüße
Caspar Weimann (er/sie/they)
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@vieuxrenard
noch als Ergänzung: Bitte aktuell noch nicht über Kanäle mit großer Öffentlichkeit über dieses Projekt berichten oder sprechen, wir wollen nicht, dass der Algorithmus verfälscht ist, weil Leute, die nicht zur Zielgruppe gehören, den Videos die Klicks geben und damit die Videos dann nicht mehr in der Zielgruppe landen, für die sie eigentlich sind, sondern bei Leuten, die das Projekt interessant finden.
Sind das nicht etwas gewagten Thesen? Gibt es hierfür Belege oder nur Spekulationen? Diese Fokussierung auf eine einzige Person und immer nur auf Putin halte ich für viel zu kurz gesprungen. Umgekehrt würde das bedeuten, dass wenn nur Putin nicht mehr wäre, wäre man (weitestgehend) befreit von Desinformation.
Nein, siehe die jüngsten Enthüllungen aus Tschechien.
Wer weiß, aber der weltweite Aufschwung von Desinformation ist ohne Putin kaum denkbar - wobei im englischen Sprachraum noch Rupert Murdoch mit seinen Propaganda-Blättern und -Kanälen wie Fox „News“ dazu kommt.
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Ich möchte kurz zwei Punkte hinterlassen, dass ich es merkwürdig finde, dass sich die Zivilgesellschaft mit dem Problem TikTok befassen muss. Aus folgenden Gründen:
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Es sollte im Interesse der demokratischen Parteien sein, auch auf TikTok präsent zu sein. Dort hat man auch das Budget für kluge und fähige Agenturen oder große PR-Abteilungen. Die können mehr und bessere Inhalte produzieren als wir alle zusammen.
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Viel wichtiger ist, dass das Ganze letztlich nur TikTok in die Hände spielt. Insgesamt steigt die Aufmerksamkeit auf der Plattform, und alles, was TikTok tun muss, ist, den Algo weiter zu optimieren in Richtung Rage und Engagement. Wir helfen beim Füttern. Dass dabei die Demokratie den Bach runter geht, ist TikTok egal. Moderiert wird nicht. - Eigentlich müsste das NetzDG auch für TikTok gelten. Unangemessene Inhalte müssen moderiert werden. Verbieten würde ich die Plattform nicht, aber auch TikTok muss sich den Werten und Normen beugen, die in den Ländern der Nutzer herrschen.
Die Person steht für einen Machtapparat.
So wie man sagt: Russland, Moskau oder der Kreml will dies oder das
und weder Russland, Moskau oder Kreml meint.
Ansonsten lässt sich nicht wegleugnen, dass Herr Präsident Vladimir Putin diesen Machtapparat kontrolliert und damit mit seiner Person diesen bestimmt und lenkt und damit Putin, ein einziges kleines Persönchen, dieser Machtapparat ist.