LdN 460 hat unsere Lebensqualität nachhaltig verbessert

Mitten im Interview meldet sich euer CO2-Monitor, ihr macht einen beläufigen Witz darüber, dass das mit dem Reduzieren von CO2 an dieser Stelle ganz einfach ist, weil man ja nur kurz lüften muss, und das Interview geht weiter.

Eigentlich völlig banal, aber mich hat das nicht losgelassen. Ich wohne mit meiner Partnerin in einer eher kleinen Wohnung, und wir arbeiten oft beide gleichzeitig im Home Office. Wie sich herausstellt, wird da doch recht viel geatmet. Diese kleine Passage aus der Lage hat mir letztendlich den Anstoß gegeben, mir vor einer Woche einen CO2-Monitor zuzulegen. Siehe da, zwischen Mittagsspaziergang und Feierabend klettert der CO2-Anteil locker auf 2500 ppm. Seit wir das jetzt im Auge haben und stoßlüften, sobald das Ding bei 1200 ankommt und piept, sind wir beide gerade nachmittags deutlich konzentrationsfähiger und erfahren deutlich weniger “brain fog”.

Ich weiß, ich weiß – “zwischendurch mal lüften” ist jetzt nicht der Lifehack des Jahrhunderts, gerade nach Corona und so. Ich persönlich hatte aber wirklich nicht auf dem Schirm, wie schnell man in einem geschlossenen Raum die Luft verbraucht und was für Auswirkungen das auf die geistige Leistungsfähigkeit haben kann.

Also, danke euch für euer (vermutlich unabsichtliches) “Public Service Announcement”!

7 „Gefällt mir“

Ist tatsächlich auch meine Erfahrung. Es zeigt ebenfalls: wenn du im Winter Besuch im Wohnzimmer hast und ihr seid 6-12 Menschen, müsstest du praktisch dauerlüften. Die Konzentration wird innerhalb weniger Minuten auf über 3000 steigen und irgendwo zwischen 3 und 4 verharren. Stoßlüften bringt nur kurz etwas, kann man sich im Grunde sparen.