eine normale Lage hätte es keinesfalls gegeben, die Alternative wäre ein Interview oder eine Woche Sendepause gewesen …

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Ich bin ja nu nicht so der der große Kommentator/Forumsposter. Aber hier muß ich einfach mal sagen „Das war Spitze“ (In Gedenken an Hans Rosenthal selig).

Ja, ich kann viele Poster verstehen, denen eine klassische Lage gefehlt hat, geht mir ja nicht anders. Aber ich finde diese Sondereditionen, die ihr zwischendurch einschaltet, immer extrem hörenswert und sehr, sehr lehrreich - sei es damals die Sache mit dem Rechtssystem in D oder die diversen Interviews. Immer gab es den Aha-Effekt oder dieser Gedanke beim Hören: Oops - Schublade umsortier. Ich denke, daß genau das auch euere tiefere Intention ist - Aufklären, andere Perspektiven bieten. Staatsbürgerkunde im besten Sinne!

Von daher freue ich mich auch sehr auf Teil 2! Macht bitte weiter so. Und ja: gerne mehr solche Fornate. Und vor allen Dingen: Bitte wieder einmal eine Lage Live…

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Danke für die Klarstellung :blush:

Dann bitte wiederholen :smiley: , denn das Format als solches war richtig gut.

In diesem Fall: Danke für die sehr schöne Folge/Idee die Lücke zu schließen!

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Die Folge war wirklich ganz großes Podcast-Kino. Gerne mehr davon!

Ich fand die Folge auch sehr super, muss aber sagen, dass ich Einspieler, die ich wegen schlechter Tonqualität nicht verstehen kann, schlimm finde. Insbesondere wenn ich von einem Gespräch dann nur eine Seite verstehe, und die andere Seite in Hintergrundgeräuschen untergeht, strengt das noch einfach nur an und vermittelt mir auch kein „vor Ort“ Gefühl, da ich vor Ort ja das gegenüber besser hören würde. An dieser Stelle also die bitte, dann auch die Gegenüber mit einem guten Mikrofon auszustatten oder das Mikrofon zumindest in der Mitte zu platzieren und die Nebengeräusche soweit zu filtern, dass es verständlich wird.

Die Contra-Position wozu?
(Eingangspost gelesen?)

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Hallo Lage,
auch ich möchte noch meinen Teil beitragen:

Als Add-On oder Bonus finde ich die Folge mal eine schöne Abwechslung. Ich finde es jedoch sehr schade, dass die reguläre Folge deswegen entfallen ist. Wenn wegen solcher „Sonderthemen“ (wenn auch wichtig!!) der wöchentliche Rückblick fehlt, sollte es für mich nur die Ausnahme und nicht dir Regel werden.

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Hallo zusammen,

ich finde die Sonderfolge sehr gelungen, sowohl inhaltlich als auch in der Aufmachung mit den O-Tönen etc. Die Tiefe, mit der ihr in das Thema eingestiegen seid, finde ich super. Allerdings vermisse ich mein News - Update der Woche. Wenn Ihr gelegentlich in ein Thema das Euch so bewegt und das in der LdN auch immer wieder vorkommt mal so tief mit 2 Folgen einsteigt, dann ist das schon toll. Aus meiner Sicht sollte es nicht öfter als vielleicht 2x im Jahr stattfinden, sonst fehlt Ihr mir beim Zusammenkehren der Woche.

Vielen, vielen Dank für Eure tolle Arbeit, ich freue mich auf und über jede neue LdN.

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Tolles Format! Gerade auch weil man merkt, dass es euch echt Spaß gemacht hat. Gerne mehr davon!

Coole Folge, tolle Idee für einen „Lückenfüller“ und viel mehr als das.
Am Anfang wäre für mein Gefühl ein bisschen was zu straffen gewesen, für mich hätte es da nicht jeden Ton gebraucht und hat sich ein klein wenig verzettelt. Aber nicht in problematischem Ausmaß und vermutlich auch eher Geschmackssache. Aber Ihr wolltet ja Feedback :grimacing:

Ein Beitrag wurde in ein neues Thema verschoben: LdN274 Kapitelbilder werden nicht angezeigt

Ich war anfangs skeptisch, weil ich auch - wie viele andere - lieber eine normale Lage gehört hätte (hab ja aber zwischenzeitlich auch gelesen, dass das gar nicht gegangen wäre). Ich habe mich auch gefragt, ob mich das Thema so wirklich interessiert.

Ja und dann war es wie ein Sog. Super-faszinierend. Eine Folge, die mir persönlich sehr gut gefallen hat. Und im Endeffekt war ich sogar froh, dass ich gar nicht die Wahl zwischen normaler Lage und diesem Special hatte, weil ich das Special vermutlich dann nicht angehört hätte. Und somit eine super Folge verpasst hätte. Gut recherchiert, toll produziert mit den ganzen O-Tönen, wie gewohnt gut von mehreren Seiten beleuchtet - sehr sehr informativ.

Danke dafür.

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Ich fand die Folge ganz gut, aber hatte eher eine dünne Informationsdichte. Die Gründe für die Verzögerungen beim Ausbau waren interessant in der Detailtiefe, hätte man aber auch in einem Block in der normalen Lage unterbringen können.

Für mich kam nicht ganz rüber, mit welcher App man jetzt am besten den Abstand zu Windrädern misst, das hättet ihr vielleicht noch 2-3 mal sagen können.

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Guten Morgen zusammen,

genau darauf bin ich auch gespannt. Offensichtlich war die erste Folge ja quasi ausschließlich positiv zum massiven Ausbau der Windkraft.
Mir fehlt z.B. ein Vergleich des Betonbedarfs bezogen auf die über die (tatsächliche) Lebenszeit einer Anlage erzeugte Strommenge. Schließlich ist Beton doch DAS Klimaverträglichkeitsproblem der Atomkraft, wenn ich es richtig verstehe. Windkraftfundamente und -türme enthalten meines Wissens aber auch einigen Beton. Auch die (neuen?) Erschließlungstrassen für „abgelegene“ Anlagen sind ein interessanter Punkt. Oder die Wiederverwertbarkeit der Komponenten nach Ende der (vergleichsweise kurzen?) Nutzungsdauer.

Ich bin gespannt und wünsche derweilen einen schönen Sonntag

Peter

Hi @pdaser,

Ich weiß nicht, wie der Rest der Community das sieht, aber ich würde diese Aspekte eher nicht als Teil der Lage-Recherche sehen. Ich denke, da geht es um das Thema:

was müssen wir tun, um den Ausbau der Windkraft voran zu bringen?

worum es weniger geht, ist die Frage

Ist ein starker Ausbau der Windkraft generell sinnvoll?

Und aus meiner Sicht ist das auch gut, denn die erste Frage ist für mich die deutlich spannendere und auch die, bei der die Lage ihre Stärken (z.B. auf juristischer Seite) am besten einbringen kann.

Bei der Frage, ob der massive Windkraftausbau sinnvoll ist gibt es sicher auch viele Punkte zu diskutieren, einige Mythen und Verschwörungstheorien aufzudecken und sicher auch einige Dinge an der aktuellen Praxis anzuprangern. Aber da ich die daraus folgende Erkenntnis, dass wir den Windkraftausbau brauchen, als ziemlich eindeutig ansehe, wäre das kein Thema, für das die Lage aus meiner Sicht Sendezeit „opfern“ müsste.

Wenn es um kritische Stimmen geht, schwebt mir persönlich was anderes vor. Nach meiner Erfahrung entzündet sich die Kritik von betroffenen Anwohnern selten an der Frage, ob Windkraft generell sinnvoll ist, sondern eher daran, ob (oder in welcher Entfernung) sie vor der eigenen Haustür hinzunehmen ist (NIMBY). Da wäre es interessant mal einen Kritiker-Verband zu hören, um einzuschätzen, wo sie die Probleme sehen, wie ernst zu nehmen (oder vorgeschoben) die sind und wie man diesen Vorbehalten am besten entgegen kommt. Natürlich braucht es dazu eine Einordnung.

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Warum sollte man das bestende Fundament denn „wegwerfen“, wenn eine alte Anlage durch eine neue ersetzt wird? Momentan sind die Neuanlagen viel größer als alles, was vor 20 Jahren gebaut wurde, also wird man da das Fundament vergrößern müssen. Aber das Ende der Fahnenstange ist hier bald erreicht. Sprich: die heute gebauten Fundamente können entsprechend ihrer technischen Lebensdauer genutzt werden. Also viele „WKA-Generationen“ lang.

Die beiden Special Folgen haben mir sehr gut gefallen. Ich fände es super ab und an mal so ein special zu hören. Ich habe mich extra angemeldet, um dieses Feedback zu geben.
LG

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Guten Morgen, @MarkusS,

ich verstehe, daß die Spezialfolgen das Thema der allgemeinen Sinnfrage ziemlich ausklammern. Tatsächlich stört mich aber, daß meinem Eindruck nach nicht nur in der Lage, sondern insgesamt in Erste-Welt-Gesellschaften als gesetzt gilt, daß wir den Energiebedarf haben und er gestillt gehört. Außerdem wird viel zu oft nur auf den Energieverbrauch und die sonstigen Umweltaspekte im laufenden Betrieb geachtet, während die Anlagen- bzw. Produktherstellung inklusive der möglichst vollständigen Lieferketten davor mehr oder weniger ausgeblendet wird.
Ich kann die Geschichte vom „lokal emissionsfreien“ Elektroauto beispielsweise nicht mehr hören. Meines Erachtens ist ein Ein-Personen-Haushalt, der sich alle zwei Jahre ein neues (möglicherweise auch noch aus Steuergeldern gefördertes) E-Auto kauft, um damit 30.000 Kilometer im Jahr zurückzulegen, bezogen auf die Mobilität ökologisch gegenüber der Familie, die ihren alten Diesel in der Regel vollbesetzt 5.000 km im Jahr bis zur Schrottreife fährt, im Alltag aber ganz überwiegend radelt, im Nachteil. Trotzdem ist der eine in der öffentlichen Wahrnehmung gefühlt Öko-Pionier (angesicht der steigenen E-Auto-Zulassungen zugegebenermaßen mit abnehmender Tendenz), die anderen aber sind „Umweltschweine“.
Genauso wird der Kauf eines Lastenfahrrads mit Elektoantrieb finanziell vom Steuerzahler unterstützt. Viel nachhaltiger ist es aber, einen Anhänger und mehrere Kupplungen zu kaufen, um ihn mit den eh vorhandenen normalen Fahrrädern, vielleicht sogar noch mit reiner Muskelkraft, ziehen zu können. Dafür gibt es aber keinen Cent.
Auch das Menschenrecht, im tiefsten Winter kurzärmlig in der Wohnung fläzen zu können, stelle ich in Frage.
Warum schafft es die Weltgemeinschaft nicht, sich eine offensichtliche Umweltsünde wie die Kryptowährungen, die über massive Rechenkapazitäten geschürft werden wollen, zu ersparen?

Ich wurde vor einiger Zeit auf „aware_ The Platform“, die „serves as a holistic partner for guidance in sustainability.“ aufmerksam gemacht. Zu der Zeit war der neueste Artikel dieser hier: http://aware-theplatform.com/deceleration-in-the-fast-lane/. Demnach ist ein Porsche die ökologisch ideale Mobilitätslösung für die Bevölkerung der Millionenmetropole Berlin, schließlich hat das betrachtete Modell einen Elektroantrieb. „Driving a car without having a guilty conscience, and without having to compromise on design and aesthetics, is what particularly excites“. FALSCH, man sollte immer ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn man einen Pkw bewegt. Und das umso mehr, je überdimentsionierter das Gefährt in Größe und Leistung ist. Solange wir ständig alles grün anstreichen, nur weil es weniger umweltbelastend ist als - gerne selektiv gewählte - Alternativen, werden wir meiner Einschätzung nach nicht zu einer „echten Wende“ kommen. Auch „Grünstrom“ ist nur grüner, aber nicht grün!

Noch ein für mich wahnsinniger Aufreger zum Schluß dieses wieder einmal zu lang geratenen und doch bei weitem nicht alles sagenden Beitrags:
Wie kann es bitte sein, daß bei den Dienstwagen ein staatlicher Anreiz gesetzt wird, sie möglchst viel privat zu bewegen? Zahlt die Firma die Versicherung und das Tanken, geht dies an den Sozialkassen und der Lohnsteuer komplett vorbei. Die (m.E.) eh schon freche Listenpreisversteuerung läßt sich also pro Privat-Kilometer optimieren, indem man möglichst viel Treibstoff verbraucht (und über die Fahrleistung entsprechend hohe Versicherungsprämien verursacht).

Einen schönen Sonntag wünscht

Peter

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Guten Morgen @Guenter,

der nicht zitierte letzte Satz meines Absatzes mit Fragen beginnt mit „Oder die Wiederverwertbarkeit der Komponenten …“, ich glaube daher nicht, daß ich diesen Aspekt übersehen habe. Ich weiß auch nicht, ob Beton aus anderen Kraftwerken anschließend deponiert oder wiederverwertet wird. Der meiste Beton wird bei AKW (von denen ich übrigens absolut kein Freund bin) vermutlich für Kühltürme gebraucht und dürfte nicht schon wegen einer Strahlenbelastung für die Weiterverwertung ausscheiden.
Ich übersehe auch nicht, daß die Kalkulation eines solchen Wertes problematisch ist, aber das gilt für quasi alle Lebensdauerkalkulationen, denke ich.

Gruß

Peter