Nachtrag:
Es ist aber doch ein entscheidender Unterschied, ob ich für zum Teil doch sehr einschneidende und folgenreiche Maßnahmen wie Schulschließungen eine wissenschaftliche Grundlage habe oder ob ich sie auf reinen Verdacht vornehme.
Ich habe gestern diesen Überblick über aktuelle Studien zu Langzeitfolgen einer Coronainfektion bei Kindern gefunden: https://twitter.com/apsmunro/status/1396858104290156549?s=20
Die Quintessenz: nur sehr wenige Kinder haben nach 4 Wochen noch Symptome. Die häufigsten und schwerwiegendsten Symptome sind Fatigue, Kopfschmerzen und Geschmacksverlust. Und - den Punkt finde ich besonders interessant - bei Dauer und Häufigkeit der Symptome gibt es vielfach keinen signifikanten Unterschied zwischen seropositiven und seronegativen Kindern - sprich: man kann noch nicht mal sicher sagen, ob die diagnostizierten Symptome überhaupt mit einer Virusinfektion im Zusammenhang stehen.
Edit: Langzeitfolgen statt (nur) PIMS