Lage an der Polnischen Grenze zu Belarus

Guten Tag Herr Banse,
Guten Tag Herr Buermeyer,

als begeisterte Lage-Hörerin verfolge ich Ihren Podcast schon seit längerer Zeit und halte Sie für mein Hochschulvorhaben im Rahmen des Moduls 6a ,Ethik in der Sozialen Arbeit’’ (vielleicht wird auch mehr daraus) für die richtige Adresse. Auf Grund Ihrer hochqualitativen Berichterstattung, der zeitgemäßen Aufmachung und dem Fachwissen, welches Sie beide mitbringen, möchte ich mich erkundigen, ob es möglich ist in der folgenden Ausgabe oder der danach folgenden (einer zeitnahen) Episode erneut auf die Lage an der polnischen Grenze zu schauen und die Situation nochmals eingehend zu bewerten?

Unser Ziel als Studierendenteam der Hochschule Koblenz, Fachbereich Soziale Arbeit ist es, einen zivilen Protest gegen die inakzeptable Lage für die geflüchteten Menschen an der Grenze zu Polen ins Leben zu rufen. Allerdings wissen wir nicht so ganz, wo der effektivste Ansatzpunkt liegt und benötigen einen guten (juristischen) Ratschlag.

Sie hatten in den letzten Folgen schon über evtl. Lösungen gesprochen, frei nach dem Motto: Die EU müsste Asylanträge verteilen und in einem geregelten Asylverfahren über die Bleibeberechtigung der gestrandeten Menschen entscheiden. Nur so könne Lukaschenko der Wind aus den Segeln genommen werden und eine weitere Eskalation des Konflikts vermieden werden. Ist dies immer noch ein realistischer Lösungsansatz? Wir würden uns sehr über Ihre juristische und professionelle Einschätzung via E-Mail oder direkt im Lageformat freuen mit ggfl. Hinweisen auf eine durchschlagkräftige Strategie, die Minister*innen und Co. auch erreichen.

Besten Dank, L.E. & Team

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