Ich bezweifle stark das sich „Konservative“ mehr im Internet verstecken als andere. Kann man auch in diesen Forum bei der Verwendung von Pseudonymen sehen - und das obwohl hier zumeist sachbezogen argumentiert wird.
Hauptproblem unsere Medien
Nein, dein Problem ist wahrscheinlich das du einer freien Berufsgruppe vorschreiben willst, das sie vermutlich deine Minderheiten-Meinung mehr verbreiten soll. Wenn sie das nicht tut ist sie „links“, was immer das sein soll. Die Geschichte mit den ARD Volontären ist nicht repräsentativ..
Das Medienportal das du verlinkst wirft sich übrigens für verurteilte Volksverhetzer in die Bresche. Das verlinke ich grundsätzlich nicht. Man kann es aber nachlesen.
große Teile der Journalisten zu angeblich linken Parteien tendieren (…)
Würde - falls dem so wäre - unter Wahlfreiheit fallen. Als Belege für den angeblich „linken“ Journalismus dann schön Belege von großen überregionalen Tages/ Wochenzeitungen (Spiegel, NZZ). FAZ vergessen? Merkste selbst?
(…) gefährdet aber nachhaltig eine offene Diskussion
Es gibt nichts was man als rechtlich als „offene Diskussion“ bezeichnen kann. Es gilt weiterhin die Wahl-, Berufs- und Meinungsfreiheit. Das Empfinden einiger weniger, die ihre teils menschenverachtenden Positionen nicht diskutiert sehen, ist zwar für sie bedauerlich - die Mehrheit kann aber nicht gezwungen werden sie zu diskutieren. Auch nicht wenn man sowas als „offene Diskussion“ framt.
(…) Medien nicht neutral berichten
Ein ph-Wert kann neutral sein. Journalismus nicht. Er sollte aber faktenbasiert sein. Alleine dadurch das Nachrichten ausgewählt werden müssen kann Journalismus nicht neutral sein. Sprache, auch niedergeschriebene, ist in den meisten Fällen übrigens auch nicht „neutral“.
Ich fühle mich hier an folgenden guten Comic erinnert:
Der Comic steht, wie das Original, unter einer CC-BY-NC-Lizenz. (Bilder und Originaltext: © 2014 by Randall Munroe; übersetzter Text © 2014 Anatol Stefanowitsch).