Richtig, das ist deine subjektive Betrachtung, weil es mittlerweile eine relativ gute Ladeinfrastruktur in DE/EU gibt, weder Langstrecke noch Kurzstrecke konnten wir bisher nennenswerte Probleme feststellen.
Und der Verbrauch ist trotz höherer Ladekosten auf Langstrecke immer noch bedeutend billiger als mit einem vergleichbaren Verbrenner. Allerdings muss ich mich einarbeiten in die Apps und Ladekarten Anbieter.
Um die Scheu zu nehmen habe ich es hier zusammen geschrieben (für mich privat!)
z.B. Irschenberg - Wuppertal - Hamm - Irschenberg Ladekosten 100 € statt 300 €.
(…)
Um welche Faktoren der Emissions-Verminderung bei BEV reden wir denn eigentlich im Vergleich zu einem sparsamen Verbrenner?
Ich habe es jetzt mal nachgerechnet so gut es ging!
Ein kleines BEV emittiert 2gr/co2/km (wenn man nur solar/Windstrom rechnet zum laden, ohne Bau, Recycling des Autos)
ich hab das mal mit dem sparsamen Diesel verglichen 140gr/co2/km und kann nicht mal rausfinden, ob bei den üblichen Herstellerangaben nur das Co2 vom Benzin gerechnet wird oder ob dort der Bau/Recycling des Autos mit drin ist.
Darum habe ich anhand der Studie der Bundeswehr Uni (Buberger) zu BEVs aus Anfang 2022 nochmal die komplette co2 Emission eines Tesla Model 3 SR gerechnet.
Ergebnis:
Wenn ich einen Tesla Model 3 SR mit Solar/Windstrom lade/fahre komme ich auf
5-10 gr co2/km und zwar komplett inkl. bau/Recycling und laden, wenn ich 500 tkm bis 1000 tkm Lauf Leistung annehme (von einem Verbrenner bräuchte ich da ca 2-3 Fahrzeuge)
Ein Verbrenner mit ähnlich PS hat 200 gr/co2/km
Nur um mal den Faktor klar zu machen, worüber wir reden. Außerdem sind die BEVs sicherer und brauchen weniger Material im Motor, sind leiser, stinken nicht, brauchen weniger Bremsen, rekuperieren beim Bergabfahren, Kfz Steuerbefreit bis 2030, Privat-Nutzung Steuerbegünstigt, günstigere Versicherung, verdiene damit Geld, weil ich die THG Quote verkaufen kann!
Ich bin mir hier nicht sicher, ob da von einer Industrie, die mit Öl handelt, bewusst ein
Feindbild (Tesla insb Musk) aufgebaut wurde.
Bei meinem abonnierten E SUV sieht die Sache deutlich schlechter aus ich komme mit dem „Whopper“ BEV (Allrad zu viel Ps und sehr Ineffiziente Motoren) immer noch auf 50 gr/co2/km.
Deutlich besser als ein Verbrenner aber deutlich schlechter als der Tesla oder evlt ID3/Fiat 500e
Das will ich gar nicht verschweigen, ein vergleichbarer Verbrenner Suv 250 gr/co2/km!
Fazit:
Also alles was uns inkrementell (nach Fraunhoferprinzip) besser macht ist gut, denn nur radikale Änderungen geht auch nicht! Die Menschheit muss sich anpassen!
Es muss eine Mischung sein/werden um die Gesellschaften nicht zu überfordern.
(…)