Kleinwasserkraft und Ökologie

Diese Aussage halte ich nicht für in Stein gemeißelt:

Ja diese Version ist für Offshore, aber ich hab vor vielen Jahren mal einen Bericht über solche Bojenkraftwerke gesehen, wo der Tüftler die so klein gebaut hatte, dass sie in Flüssen und auf Binnenseen installiert werden können.

Ich vermute er hat keinen Investor gefunden, aber die Idee ist immer noch großartig und bietet viel Potential, selbst wenn eine einzelne Boje nur ein paar kWh liefern würde.

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Interessant zu wissen, wäre natürlich ob jetzt die „Optimierung und Modernisierung“ diesen Leistungszuwachs bringen würde, oder ob „die Reaktivierung von Wasserkraftanlagen an bereits bestehenden Stauhaltungen“ da den größeren Anteil an den 5TWh hat.

Ich würde ja vermuten letzteres, aber schwierig zu sagen.

Da sieht man aber auch, dass die Erzeugung von Elektrischer Energie durch Wasserkraft erstaunlich gering ist. Bei einem Verbrauch von circa 550 TWh elektrischer Energie sind 20 TWh nicht so viel. Naja jede TWh zählt :slight_smile:

Ja, wir sollten dem nicht zu viel Gewicht beimessen. Wenn es gut und einfach machbar ist, schön, falls nicht auch kein Beinbruch.

Ja das habe ich auch gelesen. Wenn ich es gerade richtig im Kopf überschlagen habe, dann sind 5 TWh ca 500.000 PV Aufdachanlagen.

In Deutschland rechnet man bei PV mit ca. 1kWh pro Wp. Rechnen wir zurück von 5TWh wären das 5GWp. Ich weiß nicht, wie viel kWp man bei einer PV Aufdachanlage ansetzt, aber wenn ich mal die 10kWp nehme (also die gesetzliche Obergrenze für den kleinsten Anlagentyp) wären das genau die 500.000 Anlagen. (Ich hab es nur mal eben für mich nachgerechnet und will es den anderen ersparen)

Die 5GW PV sind auch fast soviel wie 2021 insgesamt in Deutschland zugebaut wurde (5,2GW). Also garnicht mal so wenig. Ziel ist aber 22GW pro Jahr auszubauen, da wird es dann natürlich wieder weniger bedeutend.

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Kommt am Ende trotzdem auf die gleichwertige Aussage: PV auf dem EFH wäre nutzlos

Auf was beziehst du dich genau?

Na wenn 5TWh Wasserkraft nutzlos sind, dann braucht auch niemand eine eigene PV Anlage

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Wie ich oben gesagt habe zählt jede TWh. Also nutzlos ist das nicht. Aber man sollte das im richtigen Verhältnis zum Gesamtumsatz an elektrischer Energie in Deutschland sehen. Im Gegensatz zu Wasserkraft kann ich ja bei PV quasi jedes Jahr diese installierten Leistung aufs Dach bringen. (Bis es dann keine freien Dächer mehr gibt). Das Potential ist also ungemein größer.

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Hallo Olaf,
Die Studie behandelte konventionelle Wasserkraft. Über unkonventionelle vermag ich keine Aussage zu wagen. Könnte sein, dass da auch einiges an Potential steckt. Ich werde mich mal darüber weiter informieren. Danke für den Hinweis :female_detective:

Die Frage ist dann, was ist konventionelle Wasserkraft?

Nur Stauwehr?

Was ist mit sowas?

Da gibt’s reichlich Flussläufe wo man solche Art Wassermühlen aufbauen kann, gerade auch am Rand von Schifffahrtswegen um die Strömung auszunutzen.

Um anzufangen: solche Laufräder an eden Brückenpfeiler in einem Fließgewässer in Deutschland gepappt. Wenig Ressourcenverbrauch und das ein oder andere GW hast du gewonnen.

Wie ich schon geschrieben habe gibt es die Technik ohne Stauwehr tatsächlich.
Die Wassermühlen haben aber normalerweise ein Stauwehr oder so was ähnliches. Dort wo der Kanal für die Mühle im Oberwasser abzweigt.

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