Inflation, Erklärung und aktuelle Einordnung

Ach so, mein Fehler. Diesmal war ich ungenau. Ich rede natürlich von einer Rezession mit globalen Auswirkungen. Alleine die engen Handelsverbindungen zwischen den USA, der Eurozone und China dürften schon dafür sorgen, dass, wenn eine dieser Zonen in eine Rezession rutscht, die anderen nicht komplett ungeschoren davonkommen dürften. Zumal die inflationären Probleme in USA und Europa in ihrer grundlegenden Struktur recht ähnlich sind, weswegen beide ja auch aktuell in Rezessionsgefahr schweben. Und da China im Wesentlichen Zeug in diese beiden Zonen exportiert, hängt China mit dran, gibt sich aber mit der Xi-Jinping-Ehrenrettungs-Corona-Politik auch selbst gewaltig Mühe, noch weitere eigene Probleme zu schaffen.

Wieso nicht? Wenn Konsumenten rezessionsbedingt weniger Verdienst zur Verfügung haben, können sie weniger konsumieren, ergo wird weniger importiert.

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Mit ein paar Sätzen ist das nicht erledigt. Inflation = Preise (für Güter/Dienstleistungen des täglichen Bedarfs) steigen, so weit, so gut. Aber muss man sich fragen, was denn alles dazu führen kann, dass diese Preise auf breiter Front überdurchschnittlich stark ansteigen. Und da kommt man, wenn man sich nicht mit ganz einfachen Antworten abspeisen lassen will, schnell von Hölzchen auf Stöckchen. Und dann müsste man noch erörtern, was das eigentlich ist, was die EZB macht und wie deren Geldpolitik mit dem Preisniveau wechselwirkt (oder auch nicht). Sprich: wenn man bei 0 anfängt, dann ist das ein abendfüllendes Thema.