Da bin ich ganz bei dir. Wie gesagt ich gehe auch davon aus, dass die tatsächliche Zahl viel geringer ist. Und ein Virologe kann da bestimmt eine fundierte Schätzung abgeben, dass zum Beispiel nur 1% der 1802 wirklich mit der Impfung zusammenhängen. Aber das wäre eben nur ein educated guess.
Aber wie gesagt, als Abschätzung nach oben ist die Zahl trotzdem geeignet. Den was wäre sonst der Grund sie zu erheben?
Was du meinst ist Korrelation ohne Kausalität. Das Prinzip ist schon klar. 
Zu der Methode die du vorschlägst:
Hier sagst du sogar selbst im letzten Satz, dass du mit diesem Verfahren wohl keinen Unterschied zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften sehen würdest. Das denke ich auch. Aber es gibt ja nun mal, erwiesenermaßen, in seltenen Fällen Impfkomplikationen. Und da man diese, wie du schon sagst, mit deinem Ansatz, nach deiner und meiner Einschätzung, nicht sehen würde, ist dieses Verfahren dafür also eher ungeeignet.
Hast du denn Quellen, nach denen dieses Verfahren eingesetzt wird, um Nebenwirkungen bei Medikamenten oder Impfstoffen zu suchen?
Ich unterstelle mal, du argumentierst gegen die, auch in meinen Augen vermutlich zu hohe, Zahl von 1802 möglichen, tödlichen Impfkomplikationen, weil du meinst, dass man damit Wasser auf die Mühlen der Impfverweigerer gießt. Das ist auch völlig in Ordnung.
Ich denke aber man sollte solchen Menschen gegenüber ehrlich und kritisch argumentieren. Und da ist es, meiner Ansicht nach, ehrlicher mit Zahlen zu arbeiten, die möglicherweise zu hoch aber wissenschaftlich begründbar sind, als mit Zahlen, die nur auf Erfahrungswerten beruhen, selbst wenn es die Erfahrungen von Virologen oder ähnlichem Fachpersonal ist.
edit:
Oder anders gefragt: Hättest du irgendwo kompakte, belastbare Zahlen her, mit denen man belegen kann, dass eine Impfung im Allgemeinen sicherer ist, als eine Infektion als Ungeimpfter?