Grundrecht auf Bildung

Liebes Lageforum
Die ist ein Beitrag zur LdnN269. Ich fand es sehr spannend was ihr über die Grundrechte zu Kindern gesagt habt und dass der Staat gesetzlich dazu verpflichtet ist Kindern eine Grundbildung zu ermöglichen, die Chancengleichheit sein soll.
Ich find da einfach sehr schwierig, weil leider durch Corona das halt leider überhaupt nicht eingehalten wird. Kinder die aus sozial schwachem Umfeld kommen haben es sehr schwer beim Homeschooling, denn es können sich nicht alle die digitalen Medien leisten um auf alles in der Schule mitzubekommen. Es gibt Lehrer:innen, die die Materialien u.a. Zu den Schüler:innen nach Hause bringen, wo leider aber der Kostenaufwand nicht entschädigt wird. Außerdem können auch meist die Eltern aus sozialschwachen Verhältnissen meist nicht mit den Kindern die Sachen aus der Schule nachholen, weil sie z.B. arbeiten müssen oder die Sprache nicht so gut können, dass sie den Kindern ihre Hausaufgaben erklären könnten.
Hat da jemand einen Tipp oder vielleicht hat ja das Lageforum auch eine gute Idee dazu, wie auch im Homeschooling Kinder nicht abgehängt werden. Ich denke bei dem Beitrag vor allem an die Grundschule.
Liebe Grüße:)

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Hallo,

leider habe ich keine Antwort auf die Frage – vielmehr habe ich selber eine Frage zu dem Themenkomplex, bei dem ich hoffe, dass hier jemand weiterhelfen kann (sorry, dass ich hier damit reinplatze). Es gibt nämlich bislang eine Gruppe von Kindern, die vom Grundrecht auf Schulbildung in Deutschland ausgenommen sind: Kinder in Flüchtlingsunterkünften. Könnte das BVG Urteil hier vielleicht helfen, dass Bundesländer verpflichtet werden, In Flüchtlingsunterkünften ein Äquivalent zum Schulunterricht anzubieten? Würde mich über eine Einschätzung von Jurist:innen freuen.