GOT, Ketten und Tiere

Moin, langjähriger Fan und treuer Podcast-Hörer und Tierarzt hier.

Ich habe in der Zeit, als es völlig utopisch war, als Angestellter halbwegs Geld zu verdienen, versucht und bin daher zehn Jahre an der Uniklinik in Hannover angestellt gewesen und bin jetzt weiter an der Uni in anderer Funktion. Bin also nicht in der Praxis tätig.

Der Grund dafür war, dass man zu der Zeit, als ich in die Praxis hätte gehen sollen, mit circa 1.500 € netto im Monat hätte arbeiten sollen. Die schlechte Bezahlung hat mich tatsächlich abgehalten, in die Praxis zu gehen.

Ich denke, er hat versucht, alle Aspekte der GOT zu beleuchten, außer einem, wie ich finde, sehr wichtigen Punkt: Arbeitszeitgesetz. Da gibt es jetzt klare Vorgaben. Die gab es vielleicht zu meiner Zeit auch schon, hat aber keinen interessiert.

Um also einen Notdienst kontinuierlich zu erhalten, auch in einer Klinik, sind heute deutlich mehr Leute notwendig als früher. Ich habe Dienste geschoben von Samstagmorgen bis Montagmittag am Stück durch, inklusive der Nacht. Das wäre heute sicher nicht mehr drin.

Wenn dann noch Feiertage dazukommen, wundert mich die Rechnung der Katze nicht. Überhaupt sind einige Beispiele genannt worden, die völlig normal sind, wenn man sich mal hinsetzt und genau ausrechnet, wie viele Leute man für OPs und den Betrieb einer Klinik und die Sicherstellung des Notdienstes wirklich braucht. Denn während die Katze operiert wird, sitzen ja im Wartezimmer auch noch wieder Menschen mit Notfällen, die wollen auch alle versorgt werden. Sie können sich vorstellen, was los ist, wenn die Versorgung des geliebten Tieres länger dauert, weil eben nur ein OP-Team da ist und sich die Patienten stapeln. Dieser Aspekt kam etwas zu kurz. Danke, dass das noch kam.

Eine Abschaffung der GOT halte ich für sehr gefährlich. Man braucht nur in die Länder zu schauen, in denen die GOT abgeschafft wurde, und wie dort die Preise sind: nämlich höher. Das kommt am Ende zum Glück auch raus. War schon besorgt, weil den Lobbyverbänden so viel Platz eingeräumt wurde. Dabei wurden doch extreme Beispiele genannt, die sicher nicht die Regel sind. Ich kenne keinen Kollegen oder Kollegin, die zum dreifachen Satz abrechnen. Der einfache Satz ist in der Regel niedrig und wird vor allem bei sogenannten Nutztieren angewendet. Die Rechnung für einen Kolikpatienten über 80k würde ich gerne mal sehen. Das ist sicher ein extremes Beispiel, davon habt ihr einige hergenommen.

Und ist es eigentlich bei anderen Gebührenordnungen auch so, dass alle Beteiligten gefragt werden? Wenn die Gebührenordnung der Rechtsanwälte geändert wird, werden kaum die Mandanten gefragt, oder?

Ihr habt der Tierhalter-Lobby sehr viel Raum gegeben, auch ihre extremen Ausreißer zu präsentieren. Die Tatsache, dass diese Leute mit am Tisch sitzen, ist aber doch eher eine Ausnahme bei allen Gebührenordnungen, die der Staat so verordnet, oder?

Tierhaltung ist ein Luxus! Das ist das Problem. Neben den Ketten! Lösung kann nur eine flächendeckende Versicherung sein.

Liebe Grüße

Rolf

PS

Bereits jetzt muss jede einzelne Position aufgeschlüsselt werden, und ich sehe täglich Rechnungen, die zehn oder mehr Seiten sind. Da hat der „Dude der Bundesärztekammer“ vollkommen recht. Da habt ihr was falsch verstanden. Die Aufschlüsselung ist da: Da steht hinten ein Preis, und jeder kann sich die GOT hernehmen und schauen, wie hoch der Faktor ist. Einzig die Darstellung des Faktors ist optional, aber die Aufschlüsselung ist Pflicht, und dementsprechend sehen die Rechnungen auch aus.

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Und noch eine kleine Ergänzung: Es ist richtig, dass die GOT seit 1999 zweimal angepasst wurde, aber die Posten selber wurden da nicht geändert. Das kam erst mit der GOT-Änderung 2022. Erst dann kamen eben Posten rein, die schon lange in einer guten Medizin eigentlich zuberechen gewesen wären. Und da liegt sicher ein Problem, denn auch wenn die Preise der alten GOT ab und zu mal angepasst wurden, war das jetzt ein großer Schritt. Dieser große Schritt stößt halt vielen auf; besser wären kleinere Schritte gewesen.

Ich frage mich, ob die gleichen Menschen auch bei ihrer Autowerkstatt sich über die Preise beschweren, oder ob die Pferdebesitzer, die gestiegenen Futter- und Unterhaltskosten, die ein Pferd neben dem Tierarzt mit sich bringt, nicht eher dazu bringen, die Tiere abzugeben. In den gesamten Unterhaltskosten macht der Tierarzt Anteil nämlich nur 10-20 % aus. Das kam bei Euch leider auch zu kurz.
Danke und Grüße
Rolf

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Mir ging es ähnlich, dass ich das Gefühl hatte initial hätten die Verbände sehr viel Platz bekommen und ihr wärt auch relativ klar parteiisch unterwegs gewesen (was aber auch transparent war, zumindest die eigene Betroffenheit)
Ich fand es schade, dass ihr dann nur die Vertreter:innen der Gegenposition als „Dude der Bundesärtzekammer“ oder ähnliches bezeichnet habt - da hatte ich dann stellenweise das Gefühl, die Vertreter:innen der Gegenseite werden delegitimiert während die Befangenheit der Tierbesitzer:innen nicht hinterfragt wird

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Hallo, Ebenfalls Tierarzt hier und langjähriger Hörer und Fan :slight_smile:

Mir erschien es ebenfalls ein bisschen einseitig am Anfang, die Einordnung am Ende war wichtig und richtig.

Zusätzlich zu erwähnen wäre noch, wer eigentlich hinter dem Lobbyverband des Verbands deutscher Tierhalter steht.

Dieser existiert in etwa so lange wie die neue GOT und besteht hauptsächlich aus Funktionären der Lobbyverbände des Pferdesports, die es witzigerweise damals versäumt hatten, sich angemessen einzubringen, als es um die Novellierung der GOT 2022 ging.

Zum Punkt des Kliniksterbens wurde wie bereits erwähnt der großzügige Zeitraum seit 2010/11 verwendet. Hier ist weit vor der GOT Novelle die Anwendung des Arbeitszeitgesetzes als Hauptursache zu werten, da fortan Kliniken für die Aufrechterhaltung des Notdienstes plötzlich doppelt so viel Personal brauchten (zu Recht!!)

Ab da fing leider die Spirale an, Geld auf das Problem zu werfen. Zunächst kam die Notdienstgebühr, dann die verpflichtenden erhöhten Sätze im Notdienst sowie die Deckelung auf maximal 4,0 fach im Notdienst.

Da Geld allein nicht plötzlich mehrere zehntausend Absolventen eines 11-Semester andauernden Studiums an Land befördert, quittierten also trotzdem die meisten Kliniken den 24h Notdienst, sodass fortan Notstand herrscht (Immernoch)

Notdienst ist somit jedoch in 2 Stufen teurer geworden.

Die Auslastung der Kleintierpraxen seit Corona ist in meiner Region um ehrlich zu sein so hoch, dass sämtliche Praxen aktiv Neukundenaufnahmestopps verhängen, weil keiner mehr weiß wohin mit all den Patienten. Während Corona wurden leider enorm viele Haustiere angeschafft und diese auch leider nicht immer nach guter Beratung und Überlegung. Die Anzahl der Hunde, Katzen und Heimsäuger welche Qualzuchtmerkmale aufweisen und demnach zwingend eine tierärztliche Behandlung erfordern ist deutlich höher als noch vor 10-15 Jahren, Somit ist auch die Tierhalterseite leider am Problem maßgeblich beteiligt.

Der Vergleich mit der Zahn-OP des Kaninchens hinkt leider ebenfalls.

Hier kommt einerseits ein dramatischer Fortschritt im Know-how mit der lang notwendigen Anpassung des Stellenwerts und des Aufwands einher.

Kaninchen waren früher (warum auch immer) als billige Einsteigerhaustiere bekannt.

Die allgemeine Untersuchung der Heimsäuger ist nach wie vor im 1,0-fachen Satz halb so teuer wie die eines Hundes. Der nötige Aufwand ist jedoch deutlich höher wenn man seine Sache gut machen will. Die Untersuchung nach Stand der Wissenschaft erfordert zwingend die endoskopische Untersuchung der Zähne und der Ohren, was bei Hund und Katzen tatsächlich nicht so ist.

Narkose vor 2022 bei Kaninchen? Intramuskuläre Spritze und dann hoffen, dass das Tier wieder wach wird.

Narkose heute? Venenzugang, Intubation Gasnarkose, Schmerztropf und Überwachung problemlos möglich, dank besserem Management auf einmal nurnoch überschaubare Zwischenfälle. Outcome für den Patienten und Tierschutz eigentlich sehr positiv.

Problem: Alle diese Punkte der Narkosesicherheit waren nie Teil der GOT vor 2022, sind es aber nun und müssen berechnet werden.

Ist eine Narkose heute beim Kaninchen also ungerechtfertigt teuer oder war sie einfach früher gefährlich billig und rudimentär?

Wir Tierärzte versuchen täglich unser Bestes, die Versorgung aufrechtzuerhalten, den teils gewaltigen Qualitätsansprüchen der Halter gerecht zu werden und gleichzeitig nicht zum Ruin der Halter beizutragen. Es mag schwarze Schafe geben, ich rufe sie jedoch auf die sache etwas differenzierter zu betrachten

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Wenn man möchte, dass sich auch die arme Rentnerin die OP ihres Hundes oder Katze leisten kann, wird das auch die Allgemeinheit bezahlen müssen, die dann mit Steuergeld diese allgemeine Versicherung bezuschusst. Zu hoffen, dass die Preise wieder sinken und die Tierärzte so knapp wie möglich kalkulieren, wird nicht funktionieren.

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Das ist aus meiner Sicht ein ganz wichtiger Hinweis. Da gab es keinerlei Transparenz im Podcast. Dieser Verband agitiert offensiv gegen Tierärzte. Da wird in den sozialen Medien ganz schön was rausgehauen. Überhaupt werden Tierärzte in sozialen Medien sehr offensiv angegangen. Das ist häufig hoch emotional, und in den entsprechenden Tierhaltergruppen wird ordentlich über die abzockenden Tierärzte gelästert. Ich kenne keine andere Branche, in der die Kunden derart offensiv, teilweise aggressiv und, vor allen Dingen, mit falschen Vorstellungen und Behauptungen gegen ihre Dienstleister vorgehen.

Liebe Grüße,

Rolf

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Moin

Danke für die sachlichen Beiträge. Genau so sieht es leider aus. Ich habe mir das jetzt noch mal angehört und finde, es ist wirklich einseitig betrachtet. Gerade das Herabsetzen der Vertreter der Bundestierärztekammer habe ich, wie andere auch, als unpassend empfunden.

Auch der Vergleich zu Humanmedizin hinkt. Die Diagnostik beim Tier ist wesentlich komplizierter als beim Menschen. Es fängt ja schon damit an, dass der Mensch einfach auf den Ellbogen zeigt und sagt: „Da tut es weh.“ Bis ich beim Tier herausgefunden habe, wo es weh tut, vergeht deutlich längere Zeit. Das Tier spricht schließlich nicht mit mir. Auch die weitere Diagnostik beim Tier ist aufwendiger und häufiger mit Narkose oder zumindest Sedation verbunden, da sich Tiere nicht einfach freiwillig in ein CT legen oder andere Untersuchungsmethoden tolerieren. Man braucht auch in der Regel mehr Personal, um das Tier bei der Untersuchung festzuhalten, denn auch hier gilt, dass das Tier sich nicht einfach so untersuchen lässt. Selbst ein kleiner Pieks, den in der Humanmedizin die Sprechstundenhilfe macht, bindet hier immer zwei Leute.

Ich finde, auch da habt ihr es euch ein wenig einfach gemacht.

Liebe Grüße,

Rolf

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Das ist vermutlich richtig. Allerdings würde ich sehr in Frage stellen, ob die Allgemeinheit diese Kosten übernehmen sollte, oder ob das nicht ein selbst verschuldetes Problem ist, das dann auch selbst zu finanzieren ist. Wenn man sich ein Haustier nicht leisten kann, soll man sich eben keins anschaffen.

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Ich war erst überrascht, da gerade die Sporttiere ja fit sein müssen. Aber dann ist mir eingefallen, dass Pferdesport immer wieder Schlagzeilen mit erbärmlichster Tierquälerei macht. Haben die hier anwesenden Tierärzte dazu eine Einordnung? Oder hat jedes Gestüt einen schweigsamen Tierarzt des Vertrauens?

Hallo,

Cat-Mom hier :slight_smile:

Ich habe zwei Katzen und nehme meine Aufgabe als deren Schutzpatron sehr ernst. (Nein ich bin keine Besitzerin, weil man Lebenwesen nicht besitzen kann, auch wenn das Recht sie als Gegenstand behandelt). Ich mache viele Kurse und Weiterbildungen Rund um die Katze, um ihre Bedürfnisse und Verhalten besser zu verstehen.

Es ist der Wahnsinn, wie unwissend wir alle sind! Obwohl ich am Anfang als ich 2020 mit meinen Katzen beim TA war auch schwer über die Beträge schlucken musste, und ab der Erhöhung noch mehr, bin ich auf Seiten der Tierärzte.

Long Story Short; wer sich eine Krankenversicherung für seine Tiere nicht leisten kann, kann sich keine KV erst recht nicht leisten.

Aber Achtung, es gibt nur wenige unabhängige Makler, die speziell auf Tierkrankenversicherung spezialisiert sind und einem bei der Wahl der KV helfen. Wenn man zu seiner üblichen Versicherung geht, endet es schnell mit dem Ausschluss oder Kündigung, wie ihr im Podcast auch erwähnt habt.

Heute weiß ich, dass viele TA bei Narkose und OP nur wenige Vitalparameter checken und es tatsächlich teilweise Glück ist, ob das Tier wieder aufwacht oder nicht. Vergleicht man das mit den OPs eines Mensch ist es ein echter Witz, wie wenig bei Tieren oft gemacht wird, damit es ‚günstig‘ bleibt und die Tierhalter es sich leisten können. Ja Tiere sind teuer und Luxus. Das ist doof aber entspricht der Wahrheit und es ist nicht mit dem Gesundheitssystem der Menschen Vergleichbar, weil wir als Tierhaltende nicht solidarisch alle uns gegenseitig auffangen, sondern jeder sich bzw seine Tiere zu 100% selbst bezahlt.

Viele Tierärzte werden regelmäßig angegriffen, weil die Kosten zu hoch sind und weil sie keine Lust auf emotionale Diskussion mit Tierhaltenden haben, schlagen sie regelmäßig nur das bare Minimum an Diagnostik vor und nicht, was möglich und vor allem nötig wäre. Weil sie aber eigentlich das Tierwohl im Kopf haben, es aber nicht nach dem eigenen Anspruch ausleben können, weil fast jeder die massiven Kosten für gesunde und artgerechte Tierversorgung unterschätzt, enden die Tierärzte in viel zu oft Depression und Suizid.

Ich selbst bin von Migräne betroffen und weiß, dass das im Studium für Human Medizin kaum vorkommt und die allermeisten Ärzte eigentlich keine Ahnung davon haben. Ähnlich ist es bei TA mit Katzen und das obwohl die so dermaßen weit verbreitet sind. Fragt mal nach CAT-Friendly Praxen und Zertifikaten. Die allerwenigsten Praxen haben das. Durch mein privates Interesse lerne ich kooperatives Verhalten der Katze, mache Medical Training zuhause und setzt beim Tierarzt Grenzen, dass die Katze nicht nach alter Schule zum Beispiel mit Nackengriff angefasst und verängstigt wird. Das ist aber alles nicht selbstverständlich und die TFA machen das nicht mit Absicht. Da ist einfach viel veraltetes Wissen und Weiterbildungen sowie Umbau der Praxis oder andere Geräte sind auch teuer und wollen bezahlt werden.

Ich könnte noch lange weitermachen, denke aber der Punkt ist klar: Ich stimme voll und ganz den anderen Kommentaren zu, dass der Beitrag doch etwas zu einseitig war und es deutlich komplexer ist.

Viele Grüße

Svenja

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Auf die Gefahr hin, dass ich hier was falsch verstehe: Inwiefern müsste die Allgemeinheit eine flächendeckende Versicherung finanzieren? Es müssten eben alle Tierhalter miteinbezogen werden, aber niemand sonst, oder? (Genau wie bei Autos, u.ä.) Die Tier-KV müsste für alle Haustiere zur Pflicht werden und wer sich diese nicht leisten kann kriegt eben kein Haustier (oder keine Behandlung).

Wie Dr.Dingens schon korrekt festgestellt hat, ist Tierhaltung ein Luxus und kein Recht.

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Hallo,

Ich bin langjähriger Lagehörer und würde mir wünschen, dass ihr bei dem Thema noch einmal tiefer drauf schaut. Leider habt ihr da, meiner Meinung nach, zu einseitig, anekdotenbasiert und oberflächlich recherchiert.

Auch wenn ihr zum Schluss nochmal kurz auf die Probleme der Tierärztinnen eingegangen seid.

Viele Dinge wurden schon in anderen Beiträgen aufgegriffen. Aber ein paar würde ich doch gern noch erwähnen.

Ein Gespräch mit Tierärzten hätte euch da vielleicht einen Einblick in die Gesamtsituation gegeben können. So ist der Beitrag leider gute Lobbyarbeit für die Verbände der Tierhaltenden, aber keine gute Darstellung des Problems. Denn ich denke, auch Tierärztinnen sehen Probleme in der GOT.

Ich bin selbstständiger Tierarzt mit einer kleinen Gemischtpraxis (Rind/Kleintier).

Ich kenne bis auf eine Ausnahme keine Kolleginnen, die standardmäßig im 3-4 fachen Satz abrechnen (übrigens ebensowenig eine faktenbasierende Aussage, wie die in eurem Beitrag). Die Ausnahme ist eine reine Notfallpraxis, die nur nachts, an Wochenenden und Feiertagen geöffnet hat.

Da würde ich mir mehr auf Fakten basierendes Wissen wünschen.

Die Vergleiche zur Humanmedizin hinken an ganz vielen Stellen. Welche Informationen bekomme ich vom Patienten/Patientenbesitzerinnen. Völlig anders als in der Humanmedizin. Der personelle Aufwand ist höher, weil selten ein Tier ruhig hält, wenn man sagt: „Jetzt mal kurz nicht zappeln, ich muss an deine Vene.“

Die Ausstattung der gängigen Tierarztpraxis ist viel höher. Man kann eine Tierarztpraxis eher mit einer kleinen Humanklinik mit Röntgen, OP, Ultraschall, Zahnarztpraxis und Blutlabor vergleichen.

Und da kommen wir direkt zum nächsten Thema: der Anspruch der Tierbesitzerinnen.

Tiermedizin muss Tag und Nacht verfügbar, gut ausgestattet und billig sein. Diese Ansprüche müssen sich im Preis widerspiegeln. Es muss ständig Personal und Ausstattung vorgehalten werden.

Viele Tierbesitzerinnen sehen ihre Tiere als Mitglieder der Familie und emotionale Stütze, als Freund, alles richtig. Aber dann haben die Tierbesitzerinnen auch die Verantwortung in diesem Umfang für ihr Tier zu übernehmen. Wissen was es kosten kann und auf den Notfall vorbereitet sein. Diese Verantwortung kann nicht auf die Tierärztinnen abgeworfen werden, wenn es mal kritisch wird.

Tierhaltung ist Luxus und zu überlegen, ob ich mir diesen Luxus leisten kann, ist Aufgabe der Besitzerinnen. Und das gerade bei den von euch genannten „Coronatieren“.

Und ja wir wissen, dass sich Lebensumstände ändern können und sind sensibilisiert dafür. Mit solchen Problemen werden wir täglich konfrontiert.

Komplexer wird das ganze Thema dann noch, wenn wir in den Bereich „Nutztiere“ gehen und mit den Tieren noch Geld verdient werden muss. Denke das Thema bietet Stoff für eine ähnlich komplexe Folge wie mit dem Herren von Nordwolle.

Ein weiteres Thema, was ich erwähnen möchte, was nicht berücksichtigt wurde:

Wenn ich z.B. ein Pferd impfe, kommt auf die Rechnung die Anfahrt, ein Hausbesuch, eine allgemeine Untersuchung, die Injektion, die Impfung und die Dokumentation. Ich bin rechtlich dazu verpflichtet das zu machen (nur gesunde Tiere dürfen geimpft werden), zu dokumentieren und dann auch abzurechnen.

Impfe ich zum Beispiel ein offensichtlich krankes Tier, weil ich keine allgemeine Untersuchung gemacht habe, bin ich haftbar.

Da sind Tierbesitzerinnen doch recht klagefreundlich. D.h. Diese detaillierten Posten der GOT und ihre Abrechnung „schützen“ also auch mich. Das ist nur ein kurzer Umriss, das Thema ist deutlich komplexer.

Wenn sich Tierhalterinnen in der Abrechnung falsch behandelt fühlen, können sie übrigens jederzeit ihre Rechnungen prüfen lassen.

Ihr seht also, das Thema ist deutlich vielschichtiger und das Problem viel tiefgreifender, als ihr es dargestellt habt.

Viele Grüße

Martin

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Ich stimme durchaus zu, dass es eine Krankenversicherungspflicht für Tiere geben sollte, bin mir aber zum Einen nicht sicher, ob die Meinung, dass Tierhaltung ein Luxus ist, so geteilt wird, zum anderen frage ich mich, wie eine Versicherungspflicht kontrolliert werden könnte. Bei Hunden oder Pferden kein Problem - ähnlich wie die Hundesteuer ließe sich das lösen. Aber bei allen reinen „Haustieren“ gibt es das massive Problem, dass eine Versicherungspflicht mir völlig unmöglich durchsetzbar erscheint. Und wenn ein Bußgeld droht, weil beim Tierarzt auffällt, dass das Tier nicht versichert ist, werden vermutlich noch mehr kranke Tiere einfach ausgesetzt (oder sterben gelassen und im Wald verbuddelt…), was ja auch nicht Sinn der Sache ist.

Vermutlich haben sich die wenigsten vorab informiert, was ein Tier über seine Lebenszeit wirklich kostet, wenn alles, also auch die durchschnittlich anfallenden Gesundheitskosten inkludiert werden. Vielleicht war das bei Vielen auch kein relevanter Punkt während der Corona-Zeiten - und Trends machen ja auch blind, (verständlich & menschlich! Und ja klar, nicht jede/r hat Hund/Katze seit Corona).

Für die Betroffenen tut mir das leid, das ist bestimmt eine ordentliche Belastung der Haushaltskasse (Tierarzt statt Urlaub). Insbesondere für den Spezialfall „vereinsamten, armen Rentner“ werden OP-Kosten nicht ohne erheblichen Verzicht tragen können. But: so what?

Auch klar, dass Leute wie ich, die kein Tier halten möchten, für die Kosten nicht aufkommen wollen. Andere Probleme erscheinen mir dringlicher.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Fazit tatsächlich für viele TierhalterInnen sein wird: ein zweites Tier schaffe ich mir nicht mehr an.Und vielleicht ist das ja auch der richtige Entschluss.

Reportage aber trotzdem sehr interessant! (Feedback-Wunsch)

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Wenn Kontrolle zu komplex ist, könnte man einfach beim Status Quo bleiben. Man ist versichert oder man zahlt selbst. Eine Versicherungspflicht ist ja nur ein Vorschlag von mir zur Verbesserung der Situation des durchschnittlichen Tierhaltenden. Man würde damit von Anfang an klar wissen, auf welche finanzielle Belastung man sich einlässt und es bestünde weniger Gefahr später unvorbereitet in finanzielle Schieflage zu geraten.

Ich wäre übrigens wirklich ernsthaft interessiert an Argumenten gegen die Einordnung von Haustieren als „Luxusgut“. Ich verstehe in der Theorie den sozialen Unterstützung, aber nach dem Argument könnte man plötzlich für jede annähernd soziale Freizeitbeschäftigung finanzielle Unterstützung von der Allgemeinheit verlangen; mal etwas überspitzt: „Der Golfplatz ist mein einziger sozialer Begegnungspunkt, bitte subventioniert mir die Gebühren.“

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Da es bereits mehrere Threads zu diesem Thema gibt, möchte ich mich kurz hier anschließen. Vorweg: Als Humanmediziner habe ich Einblick in die Problematik von Gebührenordnungen und natürlich auch einen gewissen Interessenkonflikt. Da ihr euch in eurem Beitrag in erster Linie auf die Perspektive von Haustier- bzw. Nicht-Nutztierhalter:innen bezogen habt, beschränke ich mich ebenfalls darauf.

Grundsätzlich ist das ein interessantes Thema. Aufgrund der Einseitigkeit und der teils falschen Grundlage, auf der hier diskutiert wurde, muss ich aber leider sagen: Das war nichts.

Wie bereits in diesem Thread erwähnt wurde, ist das Halten von Haustieren ein Luxus (bzw. Privileg) und kein Recht. Im Beitrag wird zwar argumentiert, dass Haustiere insbesondere für ältere Menschen positive Effekte haben können, weniger Einsamkeit, mehr Tagesstruktur usw., aber die Studienlage dazu ist insgesamt inkonsistent. Auch wenn es Hinweise auf eine geringere kardiovaskuläre Mortalität gibt, bleibt umstritten, ob dieser gemessene Effekt tatsächlich kausal auf die Haustierhaltung zurückzuführen ist. Abgesehen davon gibt es für ältere Menschen auch andere Angebote, mit denen sich ähnliche positive Effekte erreichen lassen, etwa Senior:innentreffs, Vereine, soziale Initiativen und andere Formen strukturierter Teilhabe.

Daraus folgt für mich: Wer freiwillig Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, sollte sich vorher auch Gedanken machen, ob er oder sie die damit verbundene finanzielle Belastung tragen kann. Dass Tierärzt:innen nicht billig sind, weiß sogar ich als Nicht-Haustierbesitzer. Und dass ein Haustier im Laufe seines Lebens tierärztliche Hilfe benötigt, allein schon für Basisimpfungen und Vorsorge, ist keine überraschende Ausnahme, sondern der Normalfall. Darauf zu hoffen, dass schon nichts passieren wird, ist keine seriöse Kostenplanung.

Auch euer Vergleich bei der Preisgestaltung hinkt. Ihr sagt, dass eine einfache tierärztliche Untersuchung das Fünffache des Basissatzes bei Humanmediziner:innen kostet. Das klingt zunächst viel. Gleichzeitig erwähnt ihr selbst, dass die GOÄ für Humanmediziner:innen in weiten Teilen absurd niedrig angesetzt ist. EUR 4,xx für eine Untersuchung, habt ihr euch das einmal durchgerechnet? Nehmen wir einmal an, ein:e Ärzt:in wäre surreal effizient und würde 30 Untersuchungen pro Stunde schaffen. Das wären zwei Minuten pro Untersuchung. Selbst dann ergäbe das gerade einmal einen Stundensatz von etwa EUR 150 brutto. Davon müssen dann aber noch Sprechstundenhilfe, Miete, Ausstattung und vieles mehr bezahlt werden. Diese Kosten finanzieren sich bekanntlich nicht mit Luft und Liebe.

Und was bekommt man für die im Beitrag als skandalös hoch dargestellte Untersuchungsgebühr von EUR 25 bei anderen Dienstleistungen? Hebt dafür in der Autowerkstatt überhaupt jemand den Telefonhörer ab? Bricht die Klempner:in für diesen Betrag die Anfahrt auf halber Strecke ab? Kein Wunder, dass sich Ärzt:Innen in der Praxis häufig mit dem Vielfachen des Basissatzes aus dieser völlig unrealistischen Gebührenstruktur behelfen.

Ja, ich gebe euch recht: Gewinnoptimierung, insbesondere durch große Kapitalgesellschaften, ist ein reales Problem. Das treibt die Preise sowohl in der Humanmedizin als auch in der Tiermedizin nach oben. Und wenn Gewinne am Ende, in Deutschland womöglich weitgehend unversteuert, in irgendeinem Briefkasten in der Karibik landen, dann ist das gesellschaftlich und politisch ein Problem. Aber genau dort muss man ansetzen. Nicht bei der pauschalen Empörung darüber, dass medizinische Dienstleistungen Geld kosten.

In Österreich etwa können im niedergelassenen Bereich Ärzt:Innen nur innerhalb relativ enger Grenzen angestellt werden. Ich behaupte nicht, dass das die perfekte Lösung ist. Aber es zeigt zumindest, dass man politisch Rahmenbedingungen schaffen kann, um große Konzerne, MVZ-Strukturen und renditegetriebene Gesellschaften aus bestimmten Versorgungsbereichen herauszuhalten oder zumindest deutlich stärker zu begrenzen.

Eine deutlich reflektiertere Darstellung des Themas würde der Debatte guttun. Man kann über steigende Tierarztkosten, soziale Härtefälle und Konzernstrukturen völlig legitim diskutieren. Aber dann bitte auf einer sauberen Grundlage, und nicht mit dem impliziten Vorwurf, medizinische Arbeit müsse möglichst billig sein, nur weil die Gebührenordnungen jahrzehntelang politisch kleingehalten wurden.

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Hallo zusammen,

ich – ebenfalls Tierärztin und begeisterte Podcasthörerin-- gebe ebenfalls nochmal meine Meinung dazu. Viel – wie z. B. die teils sehr emotionale und einseitige Darstellung im Podcast – wurde eh schon angesprochen. Die Einordnung am Ende war dann schon besser und das Ganze wieder etwas entschärft.

Hier noch ein paar kleine Gedankenanstöße:

Im Podcast wird gesagt, dass die aktuellen Tierarztkosten in Deutschland im internationalen Vergleich gleich oder niedriger sind. Vielleicht haben wir kostentechnisch also endlich ein Niveau erreicht, mit dem man Angestellte ordentlich bezahlen kann, nachdem die Kosten jahrelang auf dem Rücken der Tierärztinnen viel zu gering waren? Ich kann sagen, dass sich meine Situation als angestellte Tierärztin deutlich verbessert hat (Angestellte in privater Kleintierpraxis mit AG-Wechsel zwischendurch).

Was auch vielen nicht klar ist: in der Tiermedizin geht die Qualität der medizinischen Behandlung teilweise sehr weit auseinander. Eine Kleintierklinik mit extrem spezialisiertem Personal (Fachtierärzte/Diplomates) und High-End-Geräten praktiziert nunmal anders als ein Landtierarzt, der alle Tierarten behandelt. Das ist nicht despektierlich gemeint! Beide haben ihre Daseinsberechtigung und sind wichtig für die tiermedizinische Versorgung. Aber dass andere Sätze für die vermeintlich gleiche Behandlung abgerechnet werden, lässt sich schon häufig dadurch erklären.

Das Problem ist aktuell vor allem, dass wir uns in einer sehr herausfordernden Übergangsphase befinden. Viele haben ältere Tiere daheim, für die man keine Versicherung mehr bekommt. Der starke Anstieg der Tierarztkosten war bei Anschaffung dieser Tiere noch nicht abzusehen. Diese Tierhaltenden haben mein vollstes Verständnis.

Aber diese Übergangsphase ist in ca. 10 Jahren vorbei und alle, die sich in der Zwischenzeit Tiere anschaffen, müssen sich einfach vorher ordentlich über die Kosten informieren. Tierhaltung ist kein Grundrecht! Wir Tierärztinnen wollen Tieren helfen, aber wir sind nicht dazu da die finanzielle Verantwortung der Tierhaltenden zu übernehmen - und machen es den Tieren zuliebe trotzdem oft…

Bzgl. Versicherungen: dass diese Tiere nach hohen Rechnungen rausschmeißen, geht natürlich gar nicht. Es gibt meines Wissens aber auch Versicherungen, die das nicht machen. Gute Beratung ist hier wichtig.

ABER wenn man sich eine Französische Bulldogge vom Züchter holt, kann man von keiner Versicherung verlangen, dass diese die artspezifischen Erkrankungen dieser Qualzucht abdeckt. Dafür muss man selber geradestehen. Mittlerweile sind die Informationen über verschiedene Rasseerkrankungen wirklich für jeden zugänglich.

Ich verstehe auch, dass Tiere für sozial isolierte Personen ganz wichtige Kontakte sind. Aber auch hier gibt es Lösungen, z. B. die Übernahme von Pflegetieren, wo die finanzielle Verantwortung und der „Besitz“ beim Tierschutzverein bleibt ODER eben die Adoption von Jungtieren und das Abschließen einer guten Versicherung.

Langfristig wird es weniger gehaltene Tiere in Deutschland geben. Aber ist das wirklich so schlimm? Gerade bei Kaninchen und Meerschweinchen sieht man z. B. wegen teils unterirdischen Haltungsbedingungen unglaublich viel Tierleid in der Praxis. Ich für meinen Teil wäre froh, wenn 80% dieser Haltungen aufgegeben werden würden, und die Guten verbleiben.

Die Allermeisten von uns machen diesen Job wirklich mit ganz viel Herz - ich auch. Wir arbeiten viel, haben für Akademiker wirklich kein gutes Gehalt und stehen häufig auch an Sonn- und Feiertagen sowie nachts auf der Matte. Von Vereinbarkeit von Beruf und Familie fange ich gar nicht erst an.

Ausführlich auf das Thema mentale Gesundheit einzugehen, würde aber komplett den Rahmen sprengen. Nur eine Anmerkung: den flappsige Kommentar „Naja, die haben das Zeug halt auch im Schrank stehen“, fand ich echt unmöglich. Fast jeder Tierarzt kennt einen Kollegen/eine Kollegin, der/die Suizid begangen hat. Und ja, die Verfügbarkeit von bestimmten Medikamenten ist ein Katalysator dafür. Aber die Thematik ist so viel komplexer. Etwas mehr Respekt von der Dame wäre hier schön gewesen…

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Da wäre schon interessant, was ist ein Luxusgut?
Die Kiste Bier? Das eigene Auto? Der private Urlaub?

Schwierig zu definieren.

Aber ja, wer sich ein Tier anschafft, sollte sich der Kosten bewusst sein.
Es darf natürlich wie überall nicht in Abzocke von Personen in emotionalen Ausnahmezuständen ausarten.

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Der Staat hat den Schutz der Tiere im Grundgesetz verankert und sich damit zu einer gewissen Verantwortung gegenüber Haustieren verpflichtet. Darauß ließe sich vermutlich eine Regelungspflicht der Gesellschaft in Härtefällen ableiten. Von der Schutzbedürftigkeit der Golfplätze habe ich bisher noch nichts im Grundgesetz gelesen :wink:

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Normalerweise lese ich nur mit, aber der Beitrag fand ich dann doch so schlecht recherchiert, dass ich mal kommentieren muss. Es war sehr einseitig, alleine schon die Aussage und Formulierungen die suggerieren es ist mehr als 20% im Schnitt teurer geworden. Manche Leistungen sind auch günstiger geworden (z.B. das Röntgen an sich wenn ich es richtig im Kopf habe).

Und gerade die Pferdelobby hat schon vor der GOT Erneuerung Stimmung dagegen gemacht.

Bin selber auch nur Katzentierhalterin, und ehrlich, auch ich bin auf der Seite der Tierarzte und zahl dann halt z.b. meine guten 1000€ pro Zahn-OP. Dazu gehört halt Röntgen und Vollnarkose mit Überwachung.

Würde mir auch wünschen, dass ihr da nochmal gründlicher und nicht so einseitig recherchiert.

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