Das habe ich mir auch überlegt und ich halte das auch für den einfachsten Weg. Wenn man ehrlich ist, wird das aber vermutlich dafür sorgen, dass wenige Menschen sich damit auseinandersetzen und sich für eine solche Lösung entscheiden.
In der Tat ist es ja vorgesehen, dass der Zugriff durch die Patienten so granular geregelt und jederzeit wieder geändert werden kann. Das ist übrigens auch ein Problem für die Ärzte, die nicht sicher sein können, ob sie alle relevanten Informationen haben. Das kann ein Laie mitunter ja nicht einschätzen…
Glücklicherweise ist das geplant: E-Medikationsplan | Gematik
Danke schonmal für eure Diskussion. Vielleicht kann das nochmal jemand zusammenfassen? Ich sehe da nämlich 3 Punkte:
- Leistungsumfang: Bietet das geplante Portal die Leistungen, die im Lastenheft stehen? Gibt es Funktionen, die fehlen?
- Datenschutz: Gibt es ein passendes Konzept zur Sicherung des Datenschutz?
- Technisches: Die Plattform muss natürlich technisch funktionieren und die Verschlüsselung muss auf der Höhe der Zeit und sicher sein. Vorher sollten da keine Patientendaten erfasst werden.
Ich empfehle allen Interessierten, sich im Fachportal der gematik und im Gesetz (Insbesondere dem DVG) die Spezifikationen, Datenschutz-Konzept und auch das Zulassungsprozedere für die entwickelten ePas (wenn ich mich recht erinnere, durch das BSI) anzuschauen.
Natürlich ist nicht alles perfekt und es kommt nicht alles Wünschenswerte sofort (es wird aber auch keiner zur sofortigen Nutzung gezwungen!), aber die meiste Kritik hier ist doch eher Stochern im Nebel.
Nachdem ich das Video vom CCC über den Wahlhack gesehen habe würde ich sagen laßt die Jungs sich das mal anschauen (und bezahlt sie dafür), setzt die Ratschläge um dann wird das mit der Datensicherheit auch was. Vor allem würde es Vertrauen bringen.