Ich finde, dass ich meine Punkte gut belegt hab. Wenn du da anderer Meinung bist müssen wir uns wohl darauf einigen, dass wir da unterschiedlicher Meinung sind.
dann lass es sein.
Ich stimme dir in Punkten zu: Deutschland ist nicht schuld an den Kriegen in der Welt, es geht mir aber auch gar nicht um Schuld und Wiedergutmachung. Es geht darum, dass Richtige zu tun, weil es eben gut und richtig ist. Die Erkenntnis, dass das Richtige zu tun manchmal sehr schwer und belastend sein kann (oder anders herum: das Richtige sein zu lassen, bis es zu spät ist, sehr einfach ist), können wir als Lehre aus unserer Vergangenheit ziehen. Das ist dann auch kein
, was ich als Wortwahl hier nicht passend finde, weil ein Fetisch auf eine Steigerung von Lust abzielt. Es geht aber nicht um Lust.
Vielleicht gibt es einen Zwischenweg?
Hier kommen wir zusammen. Ich möchte deswegen auch wieder auf das Thema des Threads zurückkommen: es ging ja nicht um unsere Verantwortung, sondern um die Frage: Wie gehen wir damit künftig um? Das andere sollten wir ggf. getrennt weiter diskutieren.
Fakt ist: Wir brauchen mehr Migration. Bis zum Jahr 2060 wird das Erwerbspersonenpotenzial […] um 11,7 Prozent von 45,7 Millionen auf 40,4 Millionen schrumpfen.. Das Erwerbspersonenpotential ist die Anzahl an Leuten, die in Deutschland arbeiten können. Wenn wir nicht jetzt massiv mehr Kinder machen (was sich auch frühestens in 17-25 Jahren auf den Arbeitsmarkt auswirken würde) müssen mehr Menschen kommen, wenn die Wirtschaftskraft nicht massiv zurückgehen soll.
Mögliche Themen, die in der Lage zu besprechen wären:
- Status quo: Wie kommen die Menschen aktuell? Hatten wir glaube ich schon mal. Neben Asyl vor allem auch der typische Immigrationsweg: Was muss ein Ausländer aktuell tun, um in Deutschland eine Einreise- und Arbeitserlaubnis zu bekommen?
- In dem Zusammenhang Fact Checking: Vom rechten Rand wird häufig behauptet, dass ja alle so einfach kommen könnten. Was ist dran?
- Maßnahmen, um die Leute schneller in den Arbeitsmarkt zu bekommen (z.B. Abbau von Bürokratie, nicht erst Sprachkurs und dann Arbeitsvertrag, sondern beides gleichzeitig…).
- Realistische Integrationsperspektiven, wie James1 sagte. Das ist neben harten rechtlichen Aspekten aber auch der soziale Faktor. Wie bekommt man die Leute in die Mitte der Gesellschaft?
Eine andere Möglichkeit wäre natürlich auch die Abschottung und wir einigen uns darauf, dass wir lieber die Menschen draußen halten und dafür dann den wirtschaftlichen Abstieg hinnehmen. Dass das so niemand kommunizieren würde ist eigentlich klar, oder?