Hi,
als Ergänzung zum Podcast. Wire ist der einzige Messenger meines Wissens, der vom BSI zugelassen wurde VS-NfD. Die Planung dazu laufen schon mehrere Jahre:
Heise:
Ein erster sichtbarer Erfolg dieser neuen Strategie steht dem Bericht zufolge unmittelbar bevor: Der Bundestag wird voraussichtlich den Messenger-Dienst Wire einführen. Die europäische Software ist derzeit das einzige vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für Verschlusssachen zertifizierte Chat-Instrument.
https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Zulassung/DE/Produkte/Wire_Bund_BSI-VSA-10928.html
Getestet wird er schon seit Jahren:
Wire lässt sich problemlos selber betreiben, was die Angriffsfläche auch nochmal minimieren würde. Das Unternehmen verkauft seine Lösung an Unternehmen mit beonders hohen Sicherheitsanforderungen als eine interne Unternehmenskommunikationlösung.
Das vielleicht im Hinterkopf behalten bei dem Gedanken aus dem Podcast bzgl. Signal Stiftung USA und Wire teilweise deutsches Unternehmen. Wenn die Anwendung selbst gehostet wird ist die Abhängigkeit nochmal geringer. Signal wurde auditiert - Wire auch.
Was vielleicht im Podcast nicht ganz rüber kam, Wire lässt sich als Privatperson nutzen wie Threema, WhatsApp und Signal auch. Geld verdient wird mit der beschriebenen B2B Losung / Hosting im eigenen Unternehmen.
Was spannend sein wird zu sehen, ob Claude Mythos Schwachstellen in den Messengern finden wird. Bei OpenBSD wurde mit dem Tool ein Bug entdeckt, der dort 27 Jahre unentdeckt blieb.
Aber wie ihr im Podcast schon gesagt habt, ist die Debatte falsch, denn es lag nicht am Messenger. Man sollte meinen, dass in entsprechenden Ämtern der sensibilisierte Umgang mit IT Voraussetzung ist und vermittelt wird.
Weiß da jemand mehr darüber? Gibt es verpflichtende Schulungen, freiwillige Angebote o.ä.?