LeoWom
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Stehe gerade auf der Leitung.
Dachte einDoppeltarifzähler wäre dafür da zwei Tarife zu haben. Gilt deswegen die Strompreisbremse nicht und man darf den Tarif nicht wechseln?….interessant
Der Teil der Beteiligung am CO2-Preis ist beim Heizen mit Strom (egal ob direkt oder indirekt über eine Wärmepumpe) irrelevant. Es fällt schlicht beim Heizen selber kein CO2-Preis an, der aufgeteilt werden könnte. Durch den Einsatz von Strom ist die Heizung per Definition CO2-neutral. Die Emissionen werden bei der Energieumwandlung bilanziert. Der Stromsektor zahlt dann über das EU ETS. Was hier bleibt ist ein möglichst günstiger Stromtarif.
Insofern ist das hier bei Wärmepumpen und anderen strombasierten Heizsystemen kein Problem.
Die Quote haben sie eben per Definition wie die Bilanzierung abläuft bereits erfüllt.
Müssen die Zähler nicht ohnehin demnächst getauscht werden. Mit 11.000 kWh ist die Wohnung über der Grenze für Smart-Meter. Da könnte die Rechnung ggf. über entsprechende variable Tarife gesteuert werden. Zumindest in der Theorie sollte es bei gegebener Steuerbarkeit machbar sein die Kosten zu senken. Aber da bin ich dann zu wenig in der Technik der hier benannten Heiztechnologie drinnen. Denke mir nur, dass man die Trägheit der ganzen Gebäudehülle auch hier nutzen könnte, um zu günstigen Stunden aufzuheizen und bei teuren Phasen vom Puffer zu leben.
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Soweit wie ich das überblicke, sind die Doppeltarifzähler für die Unterscheidung zwischen H(och)T(arif) und N(iedrig)T, also meinetwegen tags- und nachtsüber. Nicht jedoch für die Tarifierung unterschiedlicher Verbraucher. Das macht im Hinblick auf den Weg zu den EE schon keinen Sinn mehr.
Ich meine, mein Versorger hätte mir mal erzählt, dass sie daran arbeiten, über diese Zähler auch tatsächlich 2 verschiedene Tarife für unterschiedliche elektrische Kreise anbieten zu können.
Dazu müssten sie allerdings die Netzbetreiber mit an Board holen.
Ingfu
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Wie bekommt man denn solche Tarife? bei uns ist der günstigste 10ct teurer.