Der Worte sind genug gewechselt …

Vielfach wird argumentiert, dass bestimmten Personengruppen durch ihre gesellschaftliche Randständigkeit (etwa mangelnde Sprachkenntnisse) der Zugang zur Impfung bisher verunmöglicht wurde. Die impfbereite Mehrheit und ihre öffentlichen Instanzen müsse sich dies als Versäumnis anrechnen lassen.
Es gibt viele andere Bereiche des öffentlichen Lebens, wo man Rechte nur in Anspruch nehmen kann, wenn man den zugehörigen Verpflichtungen nachkommt. Wer eine Arbeit aufnimmt, kann nicht auf Barzahlung bestehen, nur weil er kein Bankkonto hat. Wenn Nachteile drohen, muss man beim Fehlen eigener Kompetenzen Netzwerke mobilisieren. Eltern nehmen etwa ihre sprachkundigen Kinder zum Bankgespräch mit.
Wo die Gesellschaft Einzelnen dauerhaft Indifferenz durchgehen lässt, muss man sich nicht wundern, dass sich Lernunwillige nicht auf den Weg machen.
Die Argumente für die Impfung liegen auf dem Tisch. Sie wurden über ein Jahr lang in aller Breite öffentlich diskutiert. Die Impfung ist nötig, wo medizinisch möglich. Wer sich dem verweigert, grenzt sich selbst aus und kann für diese Entscheidung keine besonderen Rechte in Anspruch nehmen.
Die Mehrheitsgesellschaft muss sich in der 4. Welle vor der ungeimpften Minderheit schützen. Gesellschaftliche Teilhabe ist in der Pandemie für Ungeimpfte nur in einer abgespeckten Version erhältlich. Die Zeit öffentlicher Verständnisbekundungen für Impfmuffel ist vorbei.
Vielfach wird argumentiert, dass bestimmten Personengruppen durch ihre gesellschaftliche Randständigkeit (etwa mangelnde Sprachkenntnisse) der Zugang zur Impfung bisher verunmöglicht wurde. Die impfbereite Mehrheit und ihre öffentlichen Instanzen müsse sich dies als Versäumnis anrechnen lassen.
Es gibt viele andere Bereiche des öffentlichen Lebens, wo man Rechte nur in Anspruch nehmen kann, wenn man den zugehörigen Verpflichtungen nachkommt. Wer eine Arbeit aufnimmt, kann nicht auf Barzahlung bestehen, nur weil er kein Bankkonto hat. Wenn Nachteile drohen, muss man beim Fehlen eigener Kompetenzen Netzwerke mobilisieren. Eltern nehmen etwa ihre sprachkundigen Kinder zur Kontoeröffnung mit.
Wo die Gesellschaft Einzelnen dauerhaft Indifferenz durchgehen lässt, muss man sich nicht wundern, dass sich Lernunwillige nicht auf den Weg machen.
Die Argumente für die Impfung liegen auf dem Tisch. Sie wurden über ein Jahr lang in aller Breite öffentlich diskutiert. Die Impfung ist nötig, wo medizinisch möglich. Wer sich dem verweigert, grenzt sich selbst aus und kann für diese Entscheidung keine besonderen Rechte in Anspruch nehmen.
Die Mehrheitsgesellschaft muss sich in der 4. Welt vor der ungeimpften Minderheit schützen. Gesellschaftliche Teilhabe ist in der Pandemie für Ungeimpfte nur in einer abgespeckten Version erhältlich. Die Phase öffentlicher Verständnisbekundungen für Impfmuffel sollte m. E. jetzt beendet werden.

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Zwei Einwände: 1. Du musst unterscheiden zwischen denen, die zwar Bescheid wissen könnten, aber dieses Wissen nicht wahrhaben wollen, und denen, die die Informationen nicht erreicht haben, die aber für die Argumente zugänglich wären. 2. Es ist ja nicht das Eigeninteresse dieser Personen alleine, warum wir uns darum bemühen sollten, zu ihnen durchzudringen, sondern ein gesamtgesellschaftliches, man kann auch sagen, wir informieren die uns selbst zuliebe.

Also ist es eine Anstrengung, die auch uns selbst zugute kommt.

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