Zu Recht stellten sich dadurch eine ganze Menge Fragen, sagte Dobrindt im Interview mit den tagesthemen. Es wäre sinnvoll gewesen, Abdul B. in Haft zu nehmen, so der CSU-Politiker. Die Überwachungen, die stattgefunden hätten, hätten nicht ausgereicht.
Es brauche Regeln, „dass Gefährder nicht nach Jugendstrafrecht behandelt werden und schon gleich gar nicht auf Bewährung in Freiheit kommen.“ Der Bundesinnenminister plädierte auch für eine „Einschränkung der Bewegungsfreiheit“ und nannte Fußfesseln als Möglichkeit. Zudem erklärte Dobrindt: „Eine Präventivhaft für Gefährder ist aus meiner Sicht zwingend notwendig.“
War klar, dass dieser Abschlag von den Rechten zum aushöhlen unserer demokratischen und rechtsstaatlichen werte ausgenutzt wird. Aber Präventivhaft und Abschaffung des Jugendstrafrechts sind beeindruckende Forderungen. Andererseits wurde hier ein CSU-Politiker befragt. Die Arbeiten ja schon eine ganze weile an entsprechenden Befugnissen für Polizei und co.