… Aus Gesprächen mit Nachbarn und Freunden höre ich nur von ganz wenigen wirklichen Impfgegnern. Die allermeisten Nicht-Geimpften unter diesen mir bekannten Menschen, haben einfach Angst vor Fremdstoffen im eigenen Körper, Nebenwirkungen, dem Impfvorgang, u.v.a.m… Und das sind keineswegs nur uninformierte, ungebildete Menschen.
Mit der Angst ist das nun so eine Sache, sie ist meistens irrational und nur ganz schwer durch rationale Argumente zu nehmen.
Deine Beobachtung erscheint mir erst einmal plausibel (ich will auch nicht glauben, dass der Anteil der harten Impf-Gegner und Corona-Maßnahmen-Gegner so hoch ist).
Aber ist das wirklich relevant? Müssen wir wirklich immer Verständnis und Toleranz aufbringen für Menschen, die aus irrationalen Gründen zum Schaden der Gesellschaft handeln?
Wir alle haben immer mal wieder vor Dingen Angst. Es geht zum Erwachsen werden, sich solchen Ängsten zu stellen und wie zu überwinden, wenn die rationalen Gründe dafür sprechen. Wer sich erlaubt, dass irrationale Gründe sehr gewichtige rationale Gründe dominieren und dabei der Gesellschaft / seinen Mitmenschen Schaden zufügt, hat keinen Anspruch auf Verständnis. Im Gegenteil: Der muss es einfach aushalten, dass man ihn / sie auf der Sachebene kritisiert und, wenn das nichts bringt, seine Konsequenzen zieht.
Eine Konsequenz ist: Dass man diese Person meidet. Nichts anderes ist 2G oder 2G+.
Wenn das nichts bringt, ist die nächste Eskalationsstufe die gesetzliche Pflicht (Achtung: nicht Zwang, sondern Pflicht).
Und zwar das eine tun, ohne das andere zu lassen: Zugangshürden abbauen, auf Nicht-Impfte aktiv zugehen, …
Für Belohnungen ist es m.E. zu spät. Das traut sich kein Politiker mehr: Denn die Mehrheit der 70%, die sich haben Impfen lassen, gehen dann auf die Barrikaden: „Jetzt werden die auch noch dafür belohnt, dass sich sich bislang - zu unserem Schaden! - verweigert haben.“