Guten Morgen, in der Folge vom 20. November geht es um Jobcenter, Agentur für Arbeit usw. Hier möchte ich anmerken, dass keinesfalls nur noch Briefe versendet werden. Das Amt hat eine neue webSite und eine App. Über beide kann ich sämtliche Nachrichten des Amtes abrufen und lesen, seien es Jobvorschläge, Terminansagen, Informationen zum Geld usw. UND: über meine beim Amt hinterlegte Mailadresse bekomme ich in meiner privaten Mailbox einen Hinweis, wenn wieder eine Nachricht vom Amt eingetroffen ist. AUSSERDEM bekomme ich die Einladungen zu Terminen und bestimmte Jobvorschläge zusätzlich als Brief. Es wird sich also nicht lediglich auf den Schriftverkehr per Post verlassen.
Und dann sagtet Ihr, dass es doch einfach sein muss, da mal einfach was “zusammen zu kloppen”. Ich glaube, das sehr Ihr zu einfach. Wenn man da hinter die Kulissen schaut, dann sind die Ämter echt zu bemitleiden: die müssen noch mit Skype arbeiten, obwohl das ja längst abgelöst ist, Und die neue webSite hat wohl noch nie jemand getestet, ob sie ergonomisch, zielorientiert oder wenigstens verständlich ist, denn sie ist es nicht. Das Personal vom Amt weiß leider nicht, wie die Sicht Arbeitssuchender auf die Seite und die Daten ist und ist bemüht aber ratlos, wenn ich nicht weiter weiß. Da würde einer Schulung der Kollegen Abhilfe schaffen. Ich hatte einen Fall, bei dem selbst ein Anruf bei der IT auf ratloses Schulterzucken stiess. Anfragen per Mail bezüglich der webSite bleiben unbeantwortet. Das fühlt sich alles ziemlich traurig an, weil ich mir denke, dass da Geld und damit Leute fehlen. Und wenn ich dann weiterdenke, dass dies das Amt ist, dass mich und viele andere auffangen und wieder in Arbeit bringen soll, dann macht mich das nachdenklich und nimmt mir ein bisschen die Hoffnung.