Bildung- kognitive Leistung der Schüler & Smartphonenutzung

Hallo an alle.

Ich bin Pädagogin und Psychotherapeutin und arbeite selber an einer großen Gesamtschule im Umkreis von Köln. Auch bei uns ist das Thema, dass die Lernenden große Probleme damit haben gute Abschlüsse zu schaffen und konzentriert zu lernen groß. Besonders das Thema Lese- und Leseverständnis ist ein großes Thema und viel weitreichender, als man es so denkt.

Ich finde alle Punkte, die in der Lage genannt wurden absolut gut und richtig: die Orientierungsphase der Lernenden sollte länger gehen, wir brauchen mehr und vor allem besser ausgebildete LehrerInnen, frühere Förderung usw! Alles absolut richtig und wichtig!

Interessant ist dabei nur, dass sich viel zu wenige Menschen (und Politiker) damit auseinandersetzen, dass die Lernfähigkeit unserer Kinder und Jugendlichen heutzutage schlichtweg nicht mehr die selbe ist. Es gibt etliche Studien darüber, dass die Nutzung von Medien - und die Nutzung von Smartphones einen wirklich wehementen Einfluss auf die gesunde Entwicklung eines noch nicht ausgewachsenen Gehirns hat. Und ich werde tagtäglich trotz einer tollen Ausbildung und einer tollen Schule Zeugin davon, wie es ist, in absolut leere Augen zu schauen.

Ich möchte keinesfalls pathetisch klingen, und natürlich gibt es auch nach wie vor sehr fitte Kinder, aber da ich selber drei (noch kleine) Kinder habe, und einfach an so vielen Stellen sehen, wie diese Smartphonewelt alles in der Hand hat und wir unsere Jugendlichen völlig ungehemmt auf ein suchtmachendes und nachweislich schädigendes Gerät los lassen, frage ich mich manchmal, ob wir nicht völlig auf dem falschen Trichter sind? Oder evtl ein paar Randerscheinungen versuchen gerade zu rücken aber das eigentlich wichtige einfach laufen lassen?

Denn kein Lehrer der Welt, keine Schule der Welt, und auch keine Frühförderung der Welt kann ein Gehirn reifen lassen, dass sich tagtäglich so vielen passiven Reizen aussetzt und dabei so viele andere Dinge verliert. Und kein Junge, der Regulationsprobleme hat, wird die bewältigen, wenn er nach der Schule erst einmal ne Runde zockt!

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Das Problem ist wohl das die smartphonewelt mit allem was dazu gehört ein Geschäftsmodell ist. Damit verdient man unmittelbar (!) Geld.

Mit Investition in Bildung oder Schulen verdient man nur indirekt und langfristig. Dauert vielen Politikern zu lange, und auch anderen.

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Aber wo ist bei dem jungen der Unterschied zu vor 25 Jahren. Also in meiner Jugend wurde bei weitem nicht weniger „gezockt“. Der Gameboy war in den 90er in jedem Kinderzimmer Alltag. Später Playstation und SNES und viele andere Konsolen/Handhelds. Counter strike wurde aus Unwissenheit verteufelt und spiele indiziert, obwohl jeder über jeden Schulhof trotzdem an sie rankam. Ja vieles was sie schreiben stimmt vielleicht, aber der „Junge“ (und das Mädchen) der zockt ist kein Problem. Vielleicht ist diese Möglichkeit zum lernen, sich seine eigene Welt zu entwickeln (Minecraft z.b), mit Internetfreunden abzuhängen die er wirklich mag sogar eher hilfreich. Vielleicht sollten sich die Eltern nur mehr mit ihrem Kind auseinandersetzen, wobei ich zumindest in meinem Freundeskreis sehe das zum Glück die Elterngeneration ebenso aufgewachsen ist und sogar eher mitspielt als es nicht zu verstehen.

Völlig anderes Level. Die Videospiele meiner Jugend haben Frustrationstoleranz und Konzentrationsvermögen eher gefördert, weil man nicht speichern konnte, ständig gescheitert ist, sich die Finger beim mühseeligen Lernen von Kombos verknotet hat und sich weitläufige Karten und Quests entweder merken oder selbst notieren musste.

Heutige Videospiele sind (im gros) ganz anders auf Belohnung, Kurzweil, die explizite Vermeidung von Längen und Frustration ausgelegt.

Free-to-Play-Spiele sind explizit auf Sucht designed: Möglicht hohe Spielerretention, möglichst lange Spielsessions zu Anfang, und irgendwann dann die Begrenzung, nur um Spieler zu animieren, Geld für mehr Spielhandlungen auszugeben.

Man muss Videospiele nicht verteufeln, da werden teils tolle Geschichten erzählt, aber Videospiele sind Big Business. Das Wohl jugendlicher Zocker spielt da bloß eine Rolle, wenn Regulierung oder Umsatzeinbußen drohen, während einige Sparten explizit mit dem Belohnnungssystem spielen, um Menschen möglichst effektiv ans Spiel zu binden.

Das ist am Ende nichts anderes, als die süchtigmachenden Effekte von Social Media.

Darüber hinaus: Wie bei allem, was süchtig machen kann, trifft es einige hart, andere weniger oder gar nicht. Nur weil es ein paar Leuten nicht schadet, heißt das nicht, dass etwas harmlos ist.

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Auf viele Mainstreamspiele mag das zutreffen. Aber mir fallen etliche beliebte Gegenbeispiele ein. Einiges wird heute als E-Sports auf Profi-Niveau gespielt, eben weil sie doch eine komplexe Tiefe erreichen können. Daneben fallen mir auch komplizierte Spiele wie Dark Souls, Diablo im Endgame, Elden Ring, XCom uvm. ein.

Es sollte auch nicht vergessen werden, warum viele Spiele in den 80ern so bockschwer waren. Die Spieldauer musste aufgrund des begrenzten Inhalts gestreckt werden, und gerade bei Arcade-Spielen wollte man den Spieler animieren, schnell weitere Münzen einzuwerfen.

Davon ab sehe ich es auch in der Verantwortung von Eltern, vor allem bei jungen Kindern, den Videospielkonsum in vernünftigen Bahnen zu lenken.

Das geht natürlich leichter wenn es für Kinder attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten im Umfeld gibt. Da haben wir noch viel Nachholbedarf.

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Gegenbeispiele invalidieren nicht meinen Punkt.
Das Argument, dem ich widersprochen habe war, dass es uns früher auch nicht geschadet hat, am Gameboy zu zocken. Der Vergleich hinkt. Die Videospiele haben sich in der breiten Masse verändert.
Die Souls-Reihe wurde gefeiert, gerade weil die Spiele so schwer waren, wie frühere Videospiele, und dies auf dem aktuellen Markt ein Alleinstellungsmerkmal darstellt.

Ich finde interessant, dass Du vehement für öffentliche Verantwortung und die Notwendigkeit struktureller Anpassungen an die mangelnde Lernbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit von Jungs argumentiert hast, als es darum ging, dass Jungen aufgrund ihres Verhaltens weniger gut in der Schule abschneiden, als Mädchen.
Hier ist das gleiche Thema - allerdings ohne die Abgrenzung zu den Leistungen der Mädchen - plötzlich elterliche Eigenverantwortung.

In diesem Punkt sind wir uns absolut einig. Sowas könnte man z.B. unter anderem aus einer ordentlichen Digitalsteuer finanzieren :upside_down_face:.

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Ich habe in der von dir referenzierten Diskussion mich auch dafür ausgesprochen, dass Eltern ihre Jungs erziehen sollten, bspw. hier

Warum tust du das, also das Positionen in den Mund legen?

Mehr noch, ich schrieb in diesem Thread

, was lediglich den Aspekt hinzufügt, dass es in meinen Augen auch ein Versäumnis der Eltern gibt, ebenso wie ein gesellschaftliches, nämlich Kindern interessante Alternativangebote (und damit nichtdigitale Treffpunkte) zu schaffen.

Ich finde es keinen guten Stil Aussagen aus dem Zusammenhang zu reißen.

Das ist in dieser Verallgemeinerung natürlich Unsinn. Und das ist inzwischen auch ganz gut untersucht [1].

Computerspiele können bei solchen Problemen helfen oder schaden - ja nach Problem, Charakter und Intensität.

Das Problem besteht eher darin, dass noch immer viele Erwachsene sich mit dem Thema unzureichend auskennen und ihre Kinder entweder unkontrolliert oder zu stark kontrolliert an entsprechende Spiele heran lassen.

[1]

Der Unterschied liegt in so vielem. Nicht nur die Spiele an sich, sondern alle Art von Reizen werden mehr. Alleine, dass die Bilder viel bunter und realistischer sind. Zusätzlich zocken viele meiner Schüler auf ihrem Smartphone, haben es also immer und überall dabei. Der Weg im Bus besteht nur noch aus Gesichtern, die vor Smartphones hängen. Es ist einfach zu viel. Gegen einen gut gesteuerten und kontrollierten Konsum von altersgerechten Spielen haben ich in den Grundzügen nichts, es wird aber sehr schnell zu einem nicht mehr beeinflussbaren und immer und überall präsenten Konsum, der persönlichen Gesprächen vorgezogen wird. Da können teilweise die besten und egagiertesten Eltwrn nichts mehr machen.

Tatsächlich wollte ich gar nicht so sehr den Fokus auf das Thema „zocken“ legen, da ich schon einsehe, dass es da große qualitative Unterschiede bei den Spielen und auch beim Umgang der Eltern mit dem Thema gibt.

Ich wollte mit meinem Beitrag auf das Thema dauerhafte Smartphonenutzung wirklich junger Kinder (im Alter von 11/12 Jahren haben bei uns 90% der Lernenden ein Smartphone) hinaus, die sich noch in einer wichtigen Phase der Hirnentwicklung befinden und schlichtweg nicht mehr die selbe Lernfähigkeit aufbringen (können) wie die Generation vor ihnen. Dies hat schwerste Konsequenzen in allen Lernbereichen und es wird weiterhin eine steile Kurve nach unten in den Abschlüssen geben, geschweige den von der späteren Arbeitsfähigkeit der Generation, wenn sich da nichts ändert.

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Smartphone zocken sehe ich tatsächlich auch etwas kritischer als Konsolen- oder PC-Spiele. Der kleine Bildschirm und die begrenzte Steuerung zwingen Spieleentwickler, Spiele zu verflachen. Außerdem wird eher zwischendurch gespielt, so dass eine Runde auch nach 5 Minuten mal unterbrochen werden können. Komplexe Spiele sind da in der Tat eher Ausnahme.

Die Frage ist, was man dagegen tun soll. Klar, Eltern sollten zu einem verantwortlichen Umgang damit erziehen. Lehrer sollten in der Schule aufklären und tun das auch schon. Aber was stellen wir uns noch vor? Staatlich limitierte Spielzeiten? Handyverbot vor 16? Beides ist schwer vorstellbar. Was schwebt dir vor?

Auch hier braucht man ganz einfach gute Forschung, um Effekte für verschiedene Aspekte beurteilen zu können.

Hier geht’s ja um kognitive Leistungsfähigkeit. Dazu muss man jetzt zunächst mal definieren, was man genau darunter versteht und welche Teilkomponenten zur kognitiven Leistungsfähigkeit beitragen.

Und dann muss man bei korrelativen Forschungsergebnissen noch gucken, wie (weit) man andere ‚Störvariablen‘ ausschließen kann.

Es kann ja z.B. auch sein, dass kognitiv wenig(er) Leistungsfähige besonders oft zum Smartphone greifen.

Wenn man aber verschiedene Vergleichsgruppen hat, kann es noch sein, dass eine starke Nutzung Vorbelastete stark beeinträchtigt und ‚Unbelastete‘ wenig(er). Aber selbst dann wäre noch der Nachweis, dass eine starke Smartphone-Nutzung generell die kognitive Leistungsfähigkeit (oder verschiedene Subkomponenten) beeinträchtigt, erbracht. Das wäre nur dann nicht der Fall, wenn der Effekt bei einzelnen Gruppen mit intensiver Nutzung mindestens null oder sogar positiv wäre.

Der therapeutische Einsatz bei bestimmten Krankheiten oder Syndromen ist noch mal eine ganz andere Kiste.

Was ich interessant finde, obwohl es nicht direkt mit kognitiver Leistungsfähigkeit zu tun hat, ist Folgendes:

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Die Längsschnitt‑Studie von Sutin et al. auf Basis der „Understanding America Study“ zeigt, dass die Covid‑19‑Pandemie in den USA zu kleinen, aber messbaren Verschiebungen der Fünf wichtigen Persönlichkeitsmerkmalen (Big-5) geführt hat: Während sich zu Beginn der Pandemie (2020) nur ein leichter Rückgang der Neigung zu negativen Emotionen (Neurotizismus) zeigte, kam es in den Jahren 2021–2022 zu einem breiten Rückgang von Geselligkeit, Offenheit/Verträglichkeit (einschl. Empathie) und Gewissenhaftigkeit (conscientiousness) - in diesen wenigen Jahren in einer Größenordnung etwa einer Dekade normaler Persönlichkeitsentwicklung. Besonders bei jungen Erwachsenen kam es zu einer „unterbrochenen Reifung“ mit höherem Neurotizismus und niedrigeren Werten bei Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit, was sie im Schnitt reizbarer, weniger kooperativ und weniger verantwortungsbewusst erscheinen lässt.

Quelle: Perplexity.ai

Tatsächlich würde ich ein Smartphoneverbot für unter 16 jährige sofort unterstützen. Mir ist aber absolut bewusst, dass es sich um einen zunächst sehr radikalen Einschnitt handeln würde und die Umsetzung vermutlich schwer wäre.

Jugendliche befinden sich im Alter von ca 11-16 Jahren in der vulnerabelsten Zeit ihres Lebens. Niemals mehr ist man so anfällig für Suchterkrankungen, Depressionen, usw. Aus diesem Grund schützen wir sie vor Nikotin, Alkohol und Spielotheken. Natürlich ist nicht jeder jugendliche, der ein Smartphone hat, direkt nicht mehr leistungsfähig oder süchtig. Doch für einen nicht unerheblichen Teil wird der Konsum nicht mehr kontrollierbar und damit entwicklungsgefährdend. Von daher bin ich absolut dafür diesen wichtigen Teil unserer Gesellschaft zu schützen.

Der dramatische Rückgang in Bezug auf einige „Big Five“-Persönlichkeitsmerkmale zeigt sich bei jungen Menschen ja schon deutlich vor der Pandemie (z. T. ab 2014). Daran allein kann es also nicht liegen.

Die Financial Times schreibt dazu u.a.:

Zwar erfordert eine vollständige Erklärung dieser Veränderungen eine gründliche Untersuchung, und es werden sicherlich viele Faktoren eine Rolle spielen, doch scheinen Smartphones und Streaming-Dienste die wahrscheinlichsten Verursacher zu sein. Das Aufkommen allgegenwärtiger und äußerst fesselnder digitaler Medien hat zu einer explosionsartigen Zunahme von Ablenkungen geführt und es zudem einfacher denn je gemacht, entweder gar keine Pläne zu schmieden oder diese wieder aufzugeben. Die schiere Bequemlichkeit der Online-Welt lässt Verpflichtungen im realen Leben chaotisch und mühsam erscheinen. Und die zunehmende Zeit, die online verbracht wird, sowie der damit einhergehende Rückgang persönlicher Interaktionen begünstigen Verhaltensweisen wie das „Ghosting“.

(Übersetzt mit DeepL)

Wie soll so ein verbot denn konkret aussehen und was soll es alles umfassen?

Weil in 2026 kann man Kindern und jugendlichen ja nicht jegliche Kommunikation untersagen. Telefonzellen gibt es nicht mehr und viele Freunde erreicht man auch nicht mehr per Festnetz.

Es bräuchte also dennoch passende vom verbot ausgenommene Geräte zur Kommunikation. Damit wird der Nutzen aber reduziert und die Kosten wegen der speziellen Geräte in die Höhe getrieben.

Mediennutzung daheim ist davon aber gar nicht betroffen. Oder sollen auch Computer, Konsolen, Fernseher etc. Erst ab 16 legal sein um zu verhindern, dass die Kinder dann einfach vermehrt daheim bleiben?

Aufklärung über eine sinnvolle Nutzung würde auch schwer, weil es ja keine legale Verantwortungsvolle Nutzung gibt.

Und dann gibt es ja noch so Dinge wie Musik hören. Ein Smartphone ist da ja auch das was früher Walkman, Discman oder später MP3 Player waren. Da heute Streaming Standard ist bräuchte es dafür ja auch wieder ein passendes Gerät, wenn wir nicht sagen es ging früher auch ohne, wobei man dann ja schon in die 70er zurück muss.

Und „angefixt“ Werden die meisten Kinder ja ohnehin sehr früh auf den Geräten der Eltern.

Für mich gibt es keine sinnvolle Alternative zur Mischung aus punktueller Regulierung und besserer Aufklärung insbesondere der Eltern, aber auch der Kinder und Jugendlichen selbst.

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Dazu:

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Ich denke schon, dass man mit der richtigen Technik gute Regulierungsmöglichkeiten findet. So könnte man zwischen 11 und 14 Jahren beispielsweise nur analoge Handys erlauben, sodass SMS schreiben und Freunde kontaktieren möglich, die Internetnutzung aber noch nicht möglich ist. Auch für das Alter danach gäbe es sicher Möglichkeiten zb Musikstreaming und Messenger zu nutzen, aber andere Apps noch verschlossen zu lassen.

Wie auch immer das Ganze konkret aussehen würde - sie Kinder ungebremst darauf los lassen finde ich so viel schwieriger und schlimmer.

Und ja, Aufklärung bringt etwas und auch die Elternhäuser schauen teilweise wirklich gut hin. Es löst aber nicht das Problem, sondern kann höchstens für einen langsamen und bewussten Einstieg in das Leben mit Smartphone sorgen.

Genau so ist es, und das alles lassen wir auch noch bei Kindern und Jugendlichen zu, deren Gehirn noch gar nicht ausgebildet ist. Es ist ganz schrecklich mit anzusehen, wie die 12 Jährigen Schüler nach ihren Handys lechzen und keine 3 Minuten konzentriert im Unterricht sitzen können, weil sie daran denken wer grad was bei Insta liked usw. Über die Leistungen brauchen wir gar nicht reden! Das ist unsere zukünftige arbeitende Generation und sie können noch nicht einmal was dafür, dass sie nur halb so leistungsfähig sein werden, wie die Generation davor.

Wäre für viele Erwachsene doch auch sinnvoll?

:wink: