Ich möchte allgemein etwas zur Behandlung zur autofreien Stadt in der Lage schreiben und gerade weniger auf die bisherigen Kommentare eingehen.
Ich wünsche mir auch total, dass die das gut machen, dass das was wird und dass nicht die Idee verbrannt wird, nur weil es nicht so gut angegangen wird.
Ich habe vor ca. 1 Jahr das erste Mal von Pontevedra gelesen, einer (kleinen) Stadt in Spanien. Die Ausgangslage von vor 20 Jahren unterscheidet sich von Gewohnheit und Mentalität der Leute in meinen Augen wenig von Deutschland. Und bei denen ist alles anders, alle freuen sich über leere Städte. Ich bitte sehr, diesen Artikel
zu lesen, denn wenn man mehr sieht, wie es sein könnte, und weniger, was dann nicht mehr ist, dann ändert sich gleich die Perspektive. Dann können wir alle zusammen denken und überlegen, in welcher Welt wir leben wollen und müssen nicht mehr unser jetziges Leben verteidigen, das wir einfach nur in Anbetracht der aktuell möglichen Alternativen aufgebaut und vielleicht in mancher Hinsicht optimiert haben. Wenn die Stadt aber neue Möglichkeiten bietet, können wir auch noch ganz anders leben.
Besonders hinweisen möchte ich auch auf das Detail, dass die Bürgermeisterin von Paris (also einer sehr großen Stadt) sich genau Pontevedra zum Vorbild genommen hat und sehr erfolgreich umsetzt.
Es gibt weitere Städte mit weiteren Ideen und ich bitte alle, sich einmal umzusehen, wie andere Städte das schon hin bekommen.
Ein paar Beispiele finden sich unter
Dann gibt es noch Superillas in Barcelona (hier entstehen viele autofreie Straßen zum Spielen und erholen innerhalb von Mega-Häuser-Blocks die aus der Zusammenlegung von bisherigen Blocks entstehen).
In Wien (und darüber hinaus) ist Prof. Knoflacher ein Vorreiter und hat an der Uni gelehrt. Die auf sein Bestrebenden umgestalteten Viertel sind heute die beliebtesten und hochpreisigsten weil die Lebensqualität besonders hoch ist.
Und ja, ein paar Gewohnheiten muss man ändern. Z.B. wird man seinen Wocheneinkauf anders machen müssen. Aber wir werden so viele neue Möglichkeiten bekommen, da fällt uns etwas ein. Am besten werden die Viertel auch zusammen gestaltet und jeder vor Ort kann seinen Bedürfnisse einbringen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass der wöchentliche, samstägliche Wocheneinkauf von allen gleichzeitig eine Ausnahmen zu „autofrei“ bleiben kann. Denn dann gibt es zu viel Verkehr. Aber wir können uns ja von z.B. Pontevedra inspirieren lassen.