Achso?
Deswegen müssen alle chronisch Kranken einmal im Quartal zum Arzt und jeden Monat in die Apotheke?
Mein Rezept gilt ein Jahr.
Ein Jahr kann ich es digital verlängern, dann muss ich zur Distriktsschwester, dann digital, dann erst zum Arzt.
Heißt sofern sich mein Zustand nicht ändert sehe ich einen Arzt nur alle 4 Jahre.
In die Apotheke muss ich auch nur 1x pro Quartal um meine Pillen zu bekommen.
Meine Frau hatte vor einiger Zeit einen komplizierten Bruch der Operiert werden musste.
Den Orthopäden hat sie genau 2x getroffen: einmal 5 Minuten vor der OP und einmal zur Entscheidung ob sie entlassungsfähig ist.
In Deutschland hätte man erstmal einen Untersuchungstermin, OP - Besprechung, OP, Entlassung, Nachuntersuchung mit evtl. nochmal folgender Rehauntersuchung.
Reha hier wurde mit Entlassung gebucht, genauso wie der medizinische Dienst der für die Trombosenspritzen eine Woche lang kommen musste.
Hinzu kommen dann immermal wieder Berichte über Hüft-OP’s in Deutschland die wegen fehlender REHA wiederholt werden müssen.
Ja ist jetzt nicht speziell Apotheke, aber ein grundlegendes Problem in Deutschland.
Das hilft aber nicht bei Systemfehlern.
Zumal die freie Wahl teilweise durch die Krankenkassen eingeschränkt wird.
Und wenn man wirklich auf die freie Wahl setzen würde, bräuchte man nicht zuallererst einen Hausarzt aufsuchen um einen Knochenbruch beim Orthopäden behandeln zu lassen und man würde sich von Apotheken Seite auch nicht so vehement gegen Konkurrenz wehren.
Zumal mit dem im Endeffekt einzigen Hinweis auf die Beratung die man ja sonst so durchführt.