Afaik erhalten sie russische Uniformen.

Hat Wagenknecht schon zur Deeskalation aufgerufen, man dürfe keine deutschen Waffen gegen Nordkoreanische Soldaten einsetzen, weil das Deutschland in den Krieg mit Nordkorea stürzt?

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Das macht sie noch nicht zu russischen Soldaten im Sinne des Völkerrechts.

Die Nordkoreaner sind aber vermutlich auch keine „Söldner“, sondern einfach Soldaten der nordkoreanischen Streitkräfte. Die Ukraine kann ihren Einsatz als direkten Angriff Nordkoreas werten, auch wenn sie unter russischer Flagge marschieren.

Da Nordkorea und die Ukraine beide die Genfer Konvention zum Umgang mit Kriegsgefangenen unterschrieben haben, gelten diese Regeln auch für nordkoreanische Soldaten, die von der Ukraine gefangengenommen werden. Mal davon abgesehen, dass die Ukraine die Nordkoreaner auch dann im Sinne des Völkerrechts angemessen behandeln müsste, wenn sie nicht durch diese Konvention geschützt wären. Misshandlungen usw. werden dadurch nicht rechtens.

Was auf jeden Fall passieren wird, ist dass Südkorea sich erheblich mehr in den Konflikt einbringen wird. Die Südkoreaner haben schon angekündigt, dass sie großes Interesse daran hätten, nordkoreanische Kriegsgefangene in der Ukraine zu verhören. Und dass die südkoreanische Regierung ihre bisher vorsichtige Haltung zu Waffenlieferungen an die Ukraine überdenken wird.

Mwn schon, wenn sie damit in die Befehls- und Kommandostrukturen der russischen Armee vollständig eingebunden sind.

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Steht doch drin:

Daneben nehmen einige Vorschriften aber auch Bezug auf die „Heimat“ der Kriegsgefangenen, also wohl den Staat, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen.

Wenn sie gefangen genommen werden, fallen sie nicht unter die Konvention.
Dass sie trotzdem gut behandelt werden steht außer Frage. Das berichten auch russische Gefangene. Die Ukraine hat ein Interesse, die Soldaten, besonders die Offiziere, auf ihre Seite zu ziehen.
Ansonsten stehen in dem Artikel interessante Dinge, wie, dass Nordkorea sie aus dem Dienst entlassen muss, um nicht Kriegspartei zu werden, und Russland sie eingliedern muss. Sie wären schön blöd, wenn sie danach sich wieder eingliedern lassen würden.
Und wenn Putin das so vertritt, hat er die Steilvorlage gegeben, wie der Westen nun Truppen entsenden kann ohne Kriegspartei zu werden.

Das steht da mMn nicht. Im Gegenteil, nach deinem Zitat geht es ja weiter:

Damit könnte sie gefangen genommene Nordkoreaner zwar als russische Kämpfer, nicht aber als russische Staatsangehörige anzusehen. Sie müssten weiterhin als Kriegsgefangene behandelt werden.

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Man kann ja auch mal schauen, was Russland zu den ausländischen Kämpfern auf ukrainischer Seite sagt (die selbstverständlich in die ukrainische Befehlskette eingebunden sind und sich freiwillig gemeldet haben)

Die russische Regierung reagierte auf die Internationale Legion mit warnenden Worten. „Söldner“ seien nach dem Kriegsvölkerrecht nicht als Kriegsgefangene zu verstehen, hebt das Militär hervor und droht, „das Beste, was sie erwartet“, seien Strafverfahren.
Internationale Legion: Ist Kämpfen für die Ukraine strafbar?

Allerdings bestätigt der Artikel deine Sicht:

Wer sich den ukrainischen Streitkräften unterstellt, sei als Kombattant einzustufen, womit die Rechte der Kriegsgefangenschaft aus der III. Genfer Konvention gelten, welche detailliert Pflichten und Rechte von Kriegsgefangen regelt.

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Kann man machen. Deren Aussage zu negieren ist ein guter Weg die Wahrheit herauszufinden :wink:

Solange die keine andere Quelle für die Versorgung ihrer AKW auftun, wird sich an der Zurückhaltung Südkoreas bei Waffenlieferungen nicht viel tun, denke ich, aber hoffen kann man natürlich.

Da wir hier wieder bei schon bekannten und ausreichend diskutierten Argumenten landen, würde ich die Diskussionsbreite gerne fokussieren und diesen Thread hier in Kürze schließen.

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