Sarah Wagenknecht hat sich schon vor Jahren von ihrer Partei entfern

Na LagEr, wenn Du Frau Wagenknecht’s Beitrag so schnell und einfach einordnest, hast Du sie, so meine ich, nicht verstanden. Denn Sie verweist darauf, dass der Maßstab fuer Kritik an einer Äußerung oder einer Meinung nicht sein darf, wer dafuer Beifall klatscht.
Im Extremfall klatschen naemlich Gauland, Weidel & Co. aus taktischen Erwaegungen bei einem sooo breiten Spektrum, dass Dir als Nicht-Gauland-Weidel-&-Co kein Platz mehr fuer eine eigene Meinung bleibt, d.h. Vorsicht bei der Selbstkasteiung der eigenen Äußerung.

Zudem wuerde auch ich jedes Infragestellen von Auftraegen und Zitieren vor Medienraeten etc. fuer ueberzogen kritisieren,
DENN: Ich denke, dass jedem das Recht zusteht, sich daemlich zu verhalten und wie ich mit meinem Beitrag zur Hintergrundrecherche '‚Recherche zu #allesdichtmachenMeinungsvielfalt war nicht erwünscht Von Matthias Dell‘ vor ein paar Tagen begruende, halte ich insbes. das Zustandekommen der ‚#Allesd…‘-VIDs - sehr vereinfacht - fuer eine grosse Dummheit,
ABER: Damit darf sich jeder Schauspieler in meinem Kopf disqualifizieren und muss meine Kritik dafuer ertragen, doch er/sie duerfen weiter ihrem Beruf nachgehen, d.h. jedes ‚Infragestellen von Auftraegen und Zitieren vor Medienraete etc.‘ sind keine zulaessige Antwort auf eine ‚legale Meinung‘.
MEHR sagt Frau Wagenknecht darueber in ihrem Beitrag gar nicht.

UND ich sage dazu noch: Solche Reaktionen waeren sogar ueberzogenes Ausueben von Machtpositionen derer, in deren Abhaengigkeit diese Menschen/Schauspieler sich befinden.

Fazit:
Dummheit oder legales Andersdenken sind kritisierenswert aber nicht mehr und nicht weniger.
Liebesentzug JA, Berufsverbot NEIN

Sahra Wagenknecht. Keine Ahnung, warum ihr Name ständig falsch geschrieben wird.

Und sie wurde erst vor wenigen Wochen in NRW von ihrer Partei zur Spitzenkandidatin der NRW-Linken für den kommenden Bundestagswahlkampf gewählt.

Meiner Meinung hat sich die Linke in eine Sackgasse manövriert. Trotz der steigenden Ungleichheit in Folge der Corona-Pandemie bei den diesjährigen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gerade mal auf 3% zu kommen, ist ein Trauerspiel. Mit Identitätspolitik kann man in sozialen Netzwerken viele Likes abgreifen, aber an der Wahlurne gewinnt man damit keinen Blumentopf. Nur wenn die Linke es schafft wieder als ehrlicher Vertreter der Menschen mit finanziellen Sorgen wahrgenommen zu werden, hat sie eine Zukunft.

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Wagenknecht ignoriert komplett die recherchierten Hintergründe der Aktion, beschwert sich, dass auf den Inhalt der Videos in der Kritik nicht eingegangen worden wäre und tut dann witzigerweise dasselbe, versucht alle Kritiker zu diskreditieren, indem sie zwei zitiert, die ihre Aussagen mittlerweile zurückgezogen haben und von anderen Kritikern selbst kritisiert wurden, und versucht mit „Untersterblichkeit“ irgendwas zu erklären, da sie offenbar nicht verstanden hat, was exponenzielles Wachstum bedeutet und wann man dieses aufhalten muss, damit es keine extreme Übersterblichkeit gibt. Nichts Neues dabei.

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Hach mensch. Also so langsam kann ich auch nicht mehr. Sie hat ja teilweise recht, und denke ich auch die richtige Intention. Natürlich ist Cancel culture von allen Seiten ein Problem, natürlich ich ist die Art und Weise, wie im Internet meistens Debatten geführt werden eine Sache, die sich ändern müsste, aber Probleme wie das Schaffen einer Bubble, die ja Ursprung des Ganzen sind, sind ja auch eine „relativ“ neue Sache.

Mit fehlt einfach an der Aktion, und an Wagenknechts Video auch eigentlich nur ein Punkt. Und das ist die kritische Selbstreflexion. Die Position, die Videos gut zu finden, kann man vertreten, man kann eigentlich generell alles vertreten, was man will, und ich für meinen Teil werde mich damit auseinandersetzen, und darüber nachdenken, ob ich dem etwas abgewinnen kann.
Aber das erwarte ich dann auch von dem Gegenüber, und so etwas wie Selbstkritik, oder auch nur der Hauch einer Hinterfragung der eigenen Position ist mir in allen Interviews im Nachhinein und auch in ihrem Beitrag nicht aufgefallen, und das streng ehrlich gesagt ganz schön an. Irgendwann dreht man sich dann nur noch im Kreis, was glaube ich alle bestätigen können, die die Stand jetzt 134 Beiträge hier mitverfolgt haben.

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Eine Frage an Philip und / oder Ulf:

ihr sagt in der Diskussion (so wie ich mich erinnere): Liefers sei ja eigentlich ein intelligenter Mann und vielleicht hat er sich vertan.

Ehrlich gemeinte Frage: Warauf baut ihr diese Einschätzung? Die, dass er intelligent oder vielleicht auch integer sei? Ließ sein bisheriges Verhalten darauf schließen?

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Ich glaube es passiert uns allen, dass wir Menschen die dauerhaft im Fernsehen auftreten schnell für kompetent halten. Dieses Phänomen kennt man aus den USA bei Schauspielern ebenfalls und wird verstärkt, je seriöser die Sendung eigentlich ist. Wenn Schauspieler also plötzlich in seriösen Sendungen wie Hart aber Fair, Anne Will oder bei Lanz sitzen denken wir alle unbewusst, der muss ja wissen was er tut. Aus diesem Grund werden auch häufig Sportler zu moralischen Instanzen erhoben die sie nun wirklich viel zu oft nicht sind.

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Er spielt einen Gerichtsmediziner :wink:

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Das wird jetzt etwas OT, aber auch bei Wagenknecht gilt: man muss sie nicht mögen und auch nicht politisch mit ihr einer Meinung sein, um wnigstens einmal zuzuhören, was sie eigentlich sagt. Mir ist eher schleierhaft, warum bei dem ganzen Gerede von der Überlastung des Gesundheitssystems nur so wenige Leute darüber reden, wie es denn zu dieser angespannten Situation kommt. Und ja, ich weiß dass Covid hier eine große Rolle spielt, aber es geht eben auch um strukturelle Dinge. Man muss auch die LINKE nicht mögen, um zu der Analyse zu kommen, dass der Engpass im Gesundheitsbereich die personelle Situation ist und nicht die Anzahl der Betten und dass diese Situation ursächlich mit dem Kostendruck gerde in Kliniken zu tun hat, der wiederum ziemlich eng mit dem Fallpauschalensystem zusammenhängt. Wenn ich die Gesundheitsversorgung so organisiere, dass Kliniken ein Interesse daran haben müssen, mit möglichst minimalem Aufwand (= schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen) möglichst teure Leistungen abzurechnen, um den Shareholder Value zu bedienen, hat das eben strukturelle Folgen. Und zwar nicht nur während einer Pandemie. Man höre sich dazu mal den Pfleger an, der neulich in der Bundespressekonferenz saß.
Und mich wundert, dass jemand wie Jens Spahn, der die Arbeitsbedingungen in den Kliniken während der Pandemie verschlechtert statt verbessert hat und der für die Pflegekräfte wenig mehr zu bieten hat als hohle Worte (der „Bonus“ ist ja eher eine Beleidigung), nicht allein dafür ständig zum Rücktritt aufgefordert wird. Und mich wundert, dass sich zwar sehr viele Leute darüber empören, wenn Pflegekräfte angeblich beleidigt werden und sich gerne Dokus anschauen, aber sich nur sehr wenige Menschen wirklich für bessere Arbeitsbedingungen in den Kliniken einsetzen. Da ist Sahra Wagenknecht eine Ausnahme und deshalb ist der Vorwurf, sie habe keine konkreten politischen Forderungen aus meiner Sicht absurd.

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Das „angeblich“ müssten Sie eigentlich streichen können, nachdem es unzählige wütende Stimmen aus dem Pflegebereich gab. Ich habe viel Feedback dazu gelesen, aber keinerlei Pflegekraft, die es für sinnvoll gehalten hat, in dieser Situation Querdenker-Geschwurbel zu wiederholen.

Die Pflegekräfte besser zu entlohnen wird seit Monaten diskutiert. Vielschichtig. Wenn die Caritas nicht die Einigung torpediert hätte, wäre es sogar zu einem neuen Tarifvertrag gekommen. Dass Frau Wagenknecht, wie bei so vielen anderen Themen auch, mal wieder auf einen fahrenden Zug mit aufspringt, ist jetzt nun nicht verwunderlich.

#ich kann nur von meinem Umfeld und Erfahrungen in meinem Freundeskreis berichten#

Fernab aller satirischen (gut oder schlecht) gemachten Videos fällt mir in den meisten Medien (öffentlich und privat) auf, dass oftmals lebensfern berichtet und diskutiert wird.
Es wird ein verzerrtes Bild aufgezeigt. In der eigentlichen Lebensrealität sind die wenigsten Menschen komplett isoliert. Private treffen sind ja möglich und es wird nicht systematisch jede Wohnung nach Corona-Sündern gestürmt (obwohl teilweise Durchsuchung erlaubt wurde). Dasselbe gilt für die mitleidserregenden Berichte von Großeltern und Enkelkindern. Die wenigsten haben seit über einem Jahr keine physischen Kontakte. Umarmungen entstehen ebenfalls in privaten Räumen.
Warum wird es immer so dargestellt, als ob ein Großteil isoliert alleine ist ohne Umarmung seit einem Jahr? das ist mehr als übertrieben. Hier wäre es zum einen sinnvoll von einem weniger panischen und realistischen Bild zu berichten. Zum anderen könnte eine bevölkerungsrep. Umfrage zur Validierung beitragen.
Wie seht ihr das? Thema: Mediale Wahrnehmung und Realität einer Gesellschaft unter einem Jahr Corona-Bedingungen.

Vielen Dank und weiter so liebe Lage:)

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Es ist mMn ein Missverständnis, die Aussagen von SchauspielerInnen qualitativ gegen bspw. WissenschaftlerInnen zu setzten. In der Schauspielausbildung ist wissenschaftliches Arbeiten eher zweitrangig. Dafür steht Selbstreflektion und Beobachtung ganz oben. Auch wenn es sehr grob ist, neben Psychologie ist Schauspiel ein sehr gutes Mittel, den Menschen zu verstehen - das eine empirisch, das andere episodisch.

D.h. SchauspielerInnen werden meist als Gradmesser des „Seelenzustands“ eingeladen. Das ist aber auch in Ordnung. Komisch wirds nur, wenn dann auf wissenschaftliche Erkenntnisse eingegangen wird, weil das dann wirklich zwei unterschiedliche Qualitäten sind.

Um das Thema hier zumindest mal zu umreißen, dann wird hoffentlich klar, warum Wagenknechts kursorische Behandlung dem Thema nicht gerecht wird:

  1. Fallpauschalen sind nur ein Vergütungssystem für medizinische Leistungen. Das hat erstmal nichts damit zu tun, ob der Träger des Hauses gewinnorientiert arbeitet. Freigemeinnützige und öffentliche Träger sind deshalb nicht gewinnorientiert, müssen aber natürlich wirtschaftlich arbeiten.
  2. der wesentliche andere Baustein der Krankenhausfinanzierung sind die Investitionen, die die Länder zu tragen haben, aber schon seit vielen Jahren stark vernachlässigen. Private Träger investieren selbst, wenn es sich lohnt, bei vielen Häusern gibt es seit vielen Jahren einen Investitionsstau, der nichts mit Gewinnorientierung oder Fallpauschalen zu tun hat.
  3. Nicht gewinnorientiert heißt nicht unbedingt besser. Aus verschiedenen Gründen haben Krankenhäuser in privater Trägerschaft auch durchaus mal eine bessere Qualität als öffentliche.
  4. die früheren Systeme der Finanzierung (Betten oder Pflegetage) haben andere Anreize gesetzt als die Fallpauschalen- und diese haben zu Überkapazitäten und medizinisch nicht notwendig langen Verweildauern geführt. Kein Finanzierungssystem ist objektiv und frei von Nebenwirkungen! In NRW, von dem Wagenknecht ja so plakativ spricht, gab es weltweit wahrscheinlich die höchste Krankenhausdichte.
  5. Krankenhäuser zu haben hört sich ja gut an. Das Angebot führt aber aber auch zum Zwang, es zu nutzen und es kostet. Und zwar auch ohne Gewinnstreben und auch im Sozialismus. Nur fehlen die knappen Ressourcen, die ich für teure Krankenhäuser ausgegeben habe, halt woanders, wo man sie ggf. besser einsetzen würde. (Der Leitsatz lautet auch im Sinne der Patienten „ambulant vor stationär“).
  6. Deshalb wurde nach Einführung der DRGs der sog. Basisfallwert über Jahre abgesenkt: um Kosten zu sparen und Überkapazitäten abzubauen. Das hat natürlich auch zu Problemen geführt. Problematisch war z.B., dass stark an der Pflege gespart wurde, die deshalb inzwischen aus der DRG-Finanzierung ausgeklammert wurde.

Dieser Realität wird wagenknecht mit ihren Parolen leider in keiner Weise gerecht.

Edit: 6. und pflege.

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Ich weiß nicht, du liest aus der Berichterstattung, dass alle Menschen komplett isoliert leben würden? Auf Twitter könnte man vielleicht den Eindruck gewinnen, weil da viele NoCovid-Anhänger unterwegs sind, aber sonst sehe ich das nicht. Man muss immer dran denken, dass die Leute, die das schreiben oder interviewt werden, Personen des öffentlichen Lebens sind und sich verständlicherweise nicht angreifbar machen möchten. Es gibt nun mal selten Interviews mit beliebigen Privatpersonen in Zeitungen, und als Person des öffentlichen Lebens wäre man schön blöd, öffentlich zu erzählen, dass man gerade Ordnungswidrigkeiten begeht. Menschen lügen (auch zum Selbstschutz) in Umfragen, wenn es um solche moralisch aufgeladenen Fragen geht, und zum Glück haben wir stattdessen die Handy-Bewegungsdaten, die auch in der Presse diskutiert wurden, brauchen also gar keine unzuverlässigen Umfragen, um die allgemeine „Stimmung“ einschätzen zu können :woman_shrugging:

Aber davon mal abgesehen, glaubst du, es wäre der allgemeinen Moral zuträglich, wenn jetzt eine Kampagne kommt, wo Leute erzählen, wie sie wann die Corona-Maßnahmen nicht einhalten? Mir reicht es ehrlich gesagt, wenn mir alle paar Wochen irgendwelche Bekannten erzählen, dass sie mal wieder auf ner Party waren. Wenn man hört, was andere Leute alles missachten, führt das eher dazu, dass man sich selber weniger an die Regeln hält. Ich denke, diese Gespräche werden wir erst führen, wenn die Pandemie dann im Herbst in Deutschland „vorbei“ ist und der Diskurs weniger emotional aufgeladen ist.

Ich bitte doch darum, meine Posts in Gänze zu lesen und nicht nur auf einzelne Fragmenste „anzuspringen“. Anlass für meine Ausführungen war Ihr Kommentar, Wagenknechts mache „natürlich“ keine „Gegenvorschläge oder konkrete Kritikpunkte ggü. der Politik“. Deshalb habe ich nachgezeichnet, dass Wagenknecht das in ihrem Video sehr wohl macht und durch meine eigene Kommentierung versucht deutlich zu machen, warum es sehr konkret und politisch ist, was sie thematisiert. Für diese Feststellung es, wie ich ebenfalls betont habe, völlig unerheblich, ob Sie oder ich die gesundheitspolitischen Vorstellungen von Frau Wagenknecht teilen. Das ist auch nicht das Thema dieses Threads (hoffentlich aber bald das eines anderen). Ich bin selber weit davon entfernt, ein Wähler oder Fan von Frau Wagenknecht zu sein, aber meiner Meinung nach zeigt der Umgang mit ihrem Video auch in diesem Thread genau das, was sie kritisiert: Empörung und Etikettierung treten an die Stelle inhaltlicher Kritik oder Auseinandersetzung. Und dazu gehört der Vorwurf, eine politische Kritik sei keine, nur weil man ihre Stoßrichtung nicht teilt.

Doch noch ein Satz zum OT-Thema: Ja eben, es wird geredet, aber praktische Verbesserungen gibt es nicht, obwohl die Regierung zweifelsohne dazu in der Lage wäre. Das ist für viele Pflegekräfte ein Schlag ins Gesicht - gerade angeichts der moralistischen Vereinnahmung und Instrumentalisierung, die seit einem Jahr betrieben wird (Stichwort: Klatschen statt Gehaltserhöhung).

Dann doch lieber eine Metadebatte über Cancelculture und den Konflikt zwischen Sprecherstandort und Standpunkten mit Allgemeingültigkeitsanspruch als den Vergangenheitskitsch irgendwelcher linken, welche ihr Heil in genauso veralteten, wie inhärent problematischen nationalökonomischen Modellen aller Keynes suchen.

Man muss nicht jede noch so banale Verallgemeinerung ohne jegliche Erörterung als sinnvollen Debattenbeitrag sehen, nur weil andere Personen noch undifferenzierter über Sachen sprechen.

Es ist allerdings auch ein besonders selbstreferenzieller, wie langweiliger Strohmann sich Kommentare aus einem Medium zu suchen, dass auf Polemik und Verkürzung (bis hin zu Beleidigung) aufbaut, um dann zu kritisieren das dort verkürzt und polemisiert wird… Während man selbst ein Medium wählt, dass eine differenzierte Position ermöglichen würde, jedoch selbst wieder anfängt zu polemisieren… Nur halt länger…

Nein, der Vorwurf ist, dass das so flach und wenig fundiert ist, was Frau Wagenknecht da von sich gibt, dass ich das als inhaltlichen Beitrag einfach nicht ernst nehmen kann bzw. nicht relevant finde.

Nachsatz: ich habe schon Ihre gesamten Post gelesen. Damit dass Ihnen gegenüber nicht so brüsk rüberkommt, nur weil ich Wagenknechts Statement nicht hilfreich finde: Personalmangel insbesondere in der Pflege ist natürlich ein Problem, insbesondere auch in der Pandemie, aber sicherlich nicht das einzige Problem der Pandemie. Wie Wagenknecht jetzt die Pandemie auf dieses Teilproblem verengt und auch nur dieses Teilproblem noch verkürzt auf zwei Kampfbegriffe (Fallpauschalen und Privatisierung) ist einfach nur noch manipulativ oder verwirrt.

Edit: Nachsatz

Ich habe hier einen - wie ich finde - hervorragenden Podcast mit dem Kabarettisten Florian Schroeder bei Maischberger gefunden, der die Themen, was Satire darf, was gut gemachte Satire beachten sollte und wie unsere Debattenkultur sich ändern sollte, sehr gut auf den Punkt bringt.

https://www.ardaudiothek.de/maischberger-der-podcast/florian-schroeder-satire-hat-verletzendes-potenzial-gespraech/88786682