Lukas
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Insbesondere Social Media ist dahingehend absolutes Gift. Besonders die Trends/Challenges, die man so auf TikTok und Instagram sieht, bestärken leicht beeinflussbare Personen wie Kinder/Jugendliche oft in konservativen Positionen.
Besonders Trends wie „Stay at Home Girlfriend“ (Quelle: Cosmopolitan) sind nicht unbedingt eine Hilfe für progressive Gesellschaftliche Sichtweisen. Das hier nur als Beispiel, im Netz gibt es tausende solche Trends, die insbesondere junge Menschen erreichen.
Dazu die aktuell stark zunehmende Bewerbung/Glorifizierung von Schönheitseingriffen (kein Front gegen Eingriffe selbst, nur aggressives, teils rechtswidriges Bewerben dieser) durch Influencerinnen oder die Kliniken selbst mit fadenscheinigsten „Argumenten“/Begründungen signalisieren, dass Frauen eben einem Normschönen Bild entsprechen „sollen“(?) damit sie dem Partner gefallen, zuhause bleiben und ihn versorgen sollen, damit er der schweren, harten Arbeit nachgehen kann.
Wenn man da mal ein bisschen abtaucht und schaut was online so abgeht, sieht das doch deutlich dramatischer aus, als es hier viele sehen.
Stimme @Mike daher bei seiner These auch komplett zu, auch wenn ich hier ebenfalls keine weiteren empirischen Studien liefern kann.
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Was den Haupternährer-Aspekt angeht lese ich das zumindest auch so aus der Shell-Studie 2019 [1]:
„Befragt danach, wie sie sich ihr Leben mit Partner und einem zweijährigen Kind vorstellen, wünschte sich die Hälfte der Frauen in West und Ost, dass ihr Partner in Vollzeit arbeiten solle, während sie selbst in die Teilzeit gehen.
Auch diese Entwicklung zu klassischeren Familienmodellen ist schon länger zu beobachten. Bleibt die Frage, ob die jungen Frauen wirklich mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen und möglicherweise das Modell ihrer Eltern reproduzieren.“
[1]
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-10/shell-jugendstudie-2019-klimapolitik-populismus-aengste
Mike
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Vor einiger Zeit gab es eine Meldung, müsste in einem andeten Topic verlinkt sein, das viele Frauen der Karriere zuliebe auf Kinder verzichten wollen. Die andere Seite der Medaille…
Mike
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Leider durchaus eine Meldung, welche die Ausgangsstudie unterstützt:
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Aber das ist doch kein exklusiv weibliches Problem sondern generell eine Abwägung von Pärchen. Ein Kind kostet nun mal Zeit, Geld, Flexibilität, Nerven etc.
Das systemische Problem ist doch, dass eben nicht die junge Generation so sexistisch ist, sondern das vergangene Generationen einerseits von der weiblichen Carearbeit ausgegangen sind und gleichzeitig Kinder kriegen immer unattraktiver gemacht haben.
Weshalb wir jetzt im Fachkräftemangel, Rentenkrise und anderen Generationenkrisen stecken!
Mike
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Denke, das hier die Frauen, die sich für eine Karriere und gegen Kinder entscheiden, schon das letzte Wort haben.
Die Ursachen sind sicher vielfältig.